Bild Information: Hurly Long war als letzter deutscher Spieler unterwegs - da war das Endergebnis kaum mehr zu ändern. (Foto: DGV)

Deutschland auf 12 - Herrmann auf T2

Team-EM 2017
 

Am zweiten und letzten Qualifikationstag fahren die Herren des Golf Team Germany deutlich bessere Ergebnisse als gestern ein - für den entscheidenden Sprung in die Top 8 reicht es mit 751 Schlägen jedoch nicht. Die beste deutsche Runde hat erneut Alexander Herrmann (71; -1) abgeliefert. In der Einzelwertung steht er auf dem geteilten zweiten Rang.

Atzenbrugg, Österreich - Am heutigen zweiten Tag der Zählspiel-Qualifikation haben die deutschen Herren das selbstgesteckte Ziel, den achten Platz, trotz aller Bemühungen und guter Scores nicht erreichen können. Zu stark waren die anderen Teams und zu hoch war die Hypothek des gestrigen Mannschaftsergebnisses von 384 Schlägen. Da konnte selbst der deutlich verbesserte Team-Score von 367 Zählern nicht die entscheidende Wende bringen.

Bester Deutscher war auch heute Alexander Herrmann (Stuttgarter GC Solitude). Trotz eines Triple Bogeys bleibt er am Ende mit insgesamt 71 Schlägen abermals unter Par und spielt sich gemeinsam mit fünf weiteren Spielern auf den geteilten zweiten Platz der Einzelwertung. Für Herrmann eine starke Leistung - die aber auch ihn nicht darüber hinwegtrösten wird, dass das Golf Team Germany hier im Diamond Country Club den Einzug in den angestrebten ersten Flight deutlich verpasst hat. Denn nur die acht besten der insgesamt 16 Mannschaften ziehen nach der Qualifikation in jene Spielgruppe ein, die um den Titel des Europameisters kämpft.

Die Wende blieb aus

Coach Uli Zilg versucht, die Misslage zusammenzufassen: „Das war heute nicht die große Wende, die wir gebraucht hätten. Unsere Jungs haben jeder für sich alles gegeben, es hat sich niemand hängen lassen. Wir haben heute auch besser gespielt als gestern, aber insgesamt hat unsere Leistung eben nicht gereicht und am Ende waren wir einfach weit weg von Flight eins.“

Dabei spielte Max Schmitt (GC Rheinhessen-Wißberg) heute eine 74 (+2) - und damit ganze fünf Schläge weniger als gestern. Er resümiert: „Ich habe heute tatsächlich mal für ein paar Loch Golf gespielt. Es hat jedoch nicht gereicht, um unter Par zu bleiben. Dafür hatte ich einfach zu viele Blackouts.“ Das gleiche Ergebnis brachte Yannik Paul rein. Paul, der als einer von gleich drei Mannheimer Spielern dabei ist, begann die Runde mit Birdie, musste unterwegs dann aber doch einige Schlagverluste verzeichnen.

Raphael Geißler (GC St. Leon-Rot) wird mit seiner Leistung nicht zufrieden sein. Nach der gestrigen 80 (+8) gelingt es ihm auch bei den deutlich einfacheren Spielbedingungen des heutigen Turniertages nicht, seine Spielstärke in einen niedrigen Score umzumünzen. Er muss eine bittere 79 (+7) hinnehmen. Marc Hammer (GC Mannheim-Viernheim) kann heute zwar die meisten Birdies unter den deutschen Spielern notieren - muss diesen allerdings auch ein Triple-Bogey, zwei Doppel-Bogeys und ein Bogey gegenüberstellen. Am Ende ist es bei ihm heute eine 75 (+3). Hurly Long (GC Mannheim-Viernheim), der als letzter Deutscher an den Abschlag gegangen ist, brachte hingegen eine 73 (+1) heim.

Sieg gegen Tschechien ist Pflicht

Für das Team von Coach Uli Zilg heißt es nun: Wunden lecken und neue Motivation finden. Denn auch wenn die Mannschaft den ersten Flight verpasst hat, gilt es dennoch, im zweiten Flight alles zu geben - auch wenn das bestmögliche Ergebnis nur der neunte Platz der Gesamtwertung werden kann. Es stehen drei herausfordernde Matchplay-Tage an, in denen das Team jeweils eine Viererbegegnung sowie vier Einzel-Matches spielen wird.

Gegner für das morgen anstehende Duell ist das Team aus Tschechien. Die Tschechen haben die Qualifikation mit 759 Schlägen auf Platz 13 abgeschlossen - einen Platz hinter den Deutschen also. Nach Einschätzung des Bundestrainers ist es ein Match, das es in sich haben wird: „Wir erwarten gegen die Tschechen knackige Begegnungen. Aber ein Sieg ist Pflicht. Die Qualifikation ist für uns daneben gegangen - aber das spielt im Matchplay keine Rolle. Wenn wir da morgen am Abschlag stehen, werden unsere Jungs ihre Gegner bezwingen wollen.“

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