Bild Information: Die Herrenmannschaft des Golf Team Germany mitsamt Betreuerstab (Foto: DGV)

Herrmann mit Top-Turnierstart

Team-EM 2017
 

Nach dem ersten Turniertag stehen die Herren des Golf Team Germany auf dem geteilten elften Rang der Zählspiel-Qualifikation. Die beste deutsche Runde gelang Alexander Herrmann, der mit 70 Schlägen (-2) auf T2 der Einzelwertungen steht.

Atzenbrugg, Österreich - Heute wurde es ernst für das Team um Bundestrainer Uli Zilg, denn der erste Turniertag der Europäischen Mannschaftsmeisterschaften (EMM) stand auf dem Plan. Und auch, wenn das Turnier mit seinen fünf Spieltagen noch sehr lang scheint, werden bereits heute und morgen die wichtigsten Weichen gestellt. An diesen beiden Tagen wird per Einzel-Zählspiel die Qualifikation für den weiteren Turnierverlauf ausgetragen und nur die schlagbesten acht Teams spielen ab Donnerstag tatsächlich um den Titel des Europameisters.

Fünf der jeweils sechs gespielten Einzelergebnisse fließen in die Teamwertung ein. Der jeweils höchste Score des Tages wird hingegen gestrichen - könnte allerdings im Rahmen eines möglichen Stechens doch nochmal relevant werden.

Der Turnierplatz im österreichischen Atzenbrugg hat es in sich. Hier im Diamond Country Club ist seit vielen Jahren schon die European Tour zu Gast. Gute vier Wochen nach den diesjährigen Lyoness Open zeigt sich der Turnierplatz allerdings eher in mittelmäßiger Form. Verhältnismäßig hoch stehende Fairways mit so einigen ausgefressenen Stellen kennzeichnen die Spielbahnen. Es wird mit „besser legen“ gespielt. Die Grüns fühlen sich schwammig an. Diese Bedingungen gelten allerdings für alle - genau wie der Wind, der nach den stillen Trainingstagen heute erstmalig über den Platz wehte.

Wetterwechsel zum Turnierstart

Dem deutschen Team schien der Wechsel in den Spielbedingungen nicht allzu gut zu liegen. Die Ergebnisse waren verhältnismäßig hoch - und die Qualifikation für den ersten Flight liegt nach diesem ersten Turniertag mindestens neun Schläge weit entfernt. Die Bundesadler übernachten mit 384 Schlägen (+24) auf einem geteilten elften Rang. Dabei notierten Raphael Geißler (GC St. Leon-Rot) und Marc Hammer (GC Mannheim-Viernheim) heute jeweils 80 Schläge (+8). Hurly Long (GC Mannheim-Viernheim) brachte eine 77er Runde (+5) zurück ins Clubhaus. Lediglich Alexander Herrmann (Stuttgarter GC Solitude) konnte heute unter Par bleiben und schiebt sich mit seinen 70 Schlägen (-2) auch in der Einzelwertung nach vorne auf den geteilten zweiten Platz.

Max Schmitt, der im letzten Jahr Vize-Europameister bei der Junioren-EMM wurde, war mit seiner 79 (+7) alles andere als glücklich: „Heute war ein sehr ernüchternder Tag. Ich habe einen nicht so guten Start erwischt, habe wenige Grüns getroffen und auch die Putts wollten nicht fallen. Es war sehr sehr windig und einige Löcher wurden dadurch extrem lang.“ Im Vorjahr schloss Schmitt die Einzelwertung als bester Spieler des gesamten Feldes ab - ein hoher Maßstab, an dem sich der junge Spieler des GC Rheinhessen Wißberg selbst misst: „Ich hatte mir hier auf diesem Platz mehr erhofft. Aber morgen ist auch noch ein Tag. Da will ich meine +7 schon nochmal ein bisschen verbessern.“

Die Motivation stimmt

Auch Yannik Paul ist mit seinen heutigen 78 Schlägen nicht zufrieden: „Ich bin gut in die Runde reingekommen. Mein Langes Spiel hat sich sehr gut angefühlt. Es war allerdings sehr windig - dadurch war es wirklich schwer, nah an die Fahne zu kommen. Und dann hatte ich keinen guten Speed auf den Grüns. Mir sind auch nicht so viele Up and Downs gelungen - gerade auch von leichten Spots.“ An der Motivation wird es bei dem erfahrenen Spieler des GC Mannheim-Viernheim allerdings keineswegs scheitern. Er spricht für sein Team, wenn er sagt: „Morgen ist ein neuer Tag und da wollen wir nochmal ein paar tiefe Runden scoren um uns in den ersten Flight zu spielen.“

Coach Uli Zilg resümiert ebenfalls kritisch, glaubt aber an den Einzug in jene Spielgruppe, die die Europameisterschaft unter sich ausspielt: „Das war heute gar nicht der Start gewesen, den wir uns gewünscht haben. Unser Team ist eigentlich stärker als die Scores, die wir heute gesehen haben. Wir können aber trotzdem noch in den ersten Flight kommen. Die Bedingungen morgen werden sehr ähnlich zu heute sein und bei Wind kann am Leaderboard viel passieren. Jeder von uns wird für sich schauen, wie er seinen Score auf Vordermann bringen kann und ich bin überzeugt, dass wir das morgen schaffen!“

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