Bild Information: Britta Schneider lag in ihrem Match gegen Anne Joris in Führung - musste die Partie aber aufgrund der stehenden Gesamtentscheidung abbrechen. (Foto: privat)

Niederlage gegen Belgien

Senioren 2019
 

Am zweiten Matchplay-Tag müssen die deutschen Seniorinnen ein 1:4 gegen Belgien einstecken.

In der zweiten und damit vorletzten Matchplay-Runde der diesjährigen Mannschafts-Europameisterschaften traf die deutsche AK 50 Auswahl auf die Gegnerinnen aus Belgien. Nach der Niederlage im Viertelfinale ging es dabei maximal noch um den fünften Rang im Gesamt-Klassement. Dennoch waren die belgischen Seniorendamen extrem motiviert - sie wollten eine Revanche für die letztjährige Niederlage, die das deutsche Team ihnen damals auf heimischem Platz zugefügt hat.

Und tatsächlich sollten die Mannschaft aus Belgien stark auftreten. Schon früh geriet die DGV-Auswahl in Rückstand, konnte sich allerdings wieder zurückkämpfen. Im Vierer traten abermals die Rheinländerin Susanne Lichtenberg und Sibylle Gabler aus Berlin an. Die beiden spielten heute gegen Isabelle Dumont und Marie-Anne Toussaint. Nach 16 gespielten Bahnen lag dieses Match all square.

Kiefer im Stechen

Die 17. Bahn ging allerdings an Belgien und so mussten die Deutschen beim Stand von 1unter auf die entscheidende 18. Bahn - und das mit angereichertem Risiko. Dieses Risiko sollte sich allerdings wieder einmal nicht auszahlen und auch diese Bahn ging verloren. Die entscheidenden Putts fielen einfach nicht - und der erste Punkt des Tages ging den Deutschen per 2unter durch die Lappen.

Im ersten Einzel traf Stephanie Kiefer auf Lydia Vanaken. Vanaken lag nach 15 Bahnen „dormie“ - aber Kiefer schaffte es, alle drei noch verbliebenen Löcher für sich zu entscheiden und die Belgierin in die Nachspielzeit zu schicken. Die 19. Bahn teilten die beiden Spielerinnen - und dabei sollte es am Ende auch bleiben, denn zwischenzeitig führten die Entscheidungen in den weiteren Begegnungen zu einem Ergebnis, auf das diese Partie keinen Einfluss mehr nehmen konnte.

Denn direkt hinter Kiefer spielte Alexandra Kölker. Die lag in ihrem Match gegen Sylvie van Molle früh mit 3unter zurück - konnte sich jedoch nach neun Bahnen auf ein all square zurückkämpfen. Das nunmehr ausgeglichen gespielte Match zog sich über die volle Distanz. Erst an der 18. Bahn musste Kölker einen - in diesem Fall leider entscheidenden - Rückschlag einstecken. Sie verlor dieses letzte Loch und gab ihren Punkt per 1unter an ihre belgische Gegenspielerin ab.

Am letzten Tag: Spiel um Platz sieben

Beinahe zeitgleich musste Anja Lundberg ihre Partie an Bahn 17 per 2&1 an die Belgierin Annick Riff abgeben, was dem belgischen Team den dritten und entscheidenden Punkt sicherte. Weder die zu diesem Zeitpunkt in Führung liegende Britta Schneider, noch die im Stechen stehende Stephanie Kiefer konnten jetzt noch Einfluss nehmen. Mit dem 1:4 gehen die deutschen Seniorinnen enttäuscht vom Platz und bleiben vor allem eines: hinter ihren eigenen Erwartungen.

Kapitänin Tessa Oldenbourg zieht nach der nervenaufreibenden Qualifikation sowie zwei langen und doch fruchtlosen Matchplay-Tagen ein realistisches Zwischenfazit: „Über die vier Tage des Turniers ist es uns nicht gelungen, in die gewohnte Form zu kommen. Es fehlte die mentale Lockerheit und das Vertrauen in unser Potenzial was sich insbesondere auf das kurze Spiel auswirkte. Und genau daran stellt dieser Platz aber hohe Anforderungen.“

Für das deutsche Team geht es in der letzten noch zu spielende Lochspiel-Runde um den siebenten Platz. Dafür tritt die DGV-Auswahl gegen die Mannschaft aus den Niederlanden an. Das Finalspiel um den Titel des Mannschaft-Europameisters wird zwischen Spanien und England ausgetragen, nachdem sich beide Teams mit überzeugenden 3,5:1,5 gegen ihre Halbfinal-Gegner durchgesetzt haben.

Die Ergebnisse des European Senior Ladies' Team Championship

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