Bild Information: Platzrekord: Fabian Sunden aus Schweden knallt neun Birdies auf den Platz (Foto: DGV/stebl)

Platzrekord in Mülheim

IAM Herren 2021
 

Fabian Sunden aus Schweden spielt in Mülheim die bisher beste Runde seines Lebens, stellt mit einer 62 (-9) einen neuen Platzrekord auf und rückt auf den zweiten Platz vor. Tiger Christensen vom Hamburger GC überzeugt mit einer 67 (-4) und geht mit einem Schlag Vorsprung als Leader in die Finalrunde.  

Mülheim/Ruhr – Am dritten Wettkampftag ging es auf dem 6.180 Meter langen Par-71-Kurs des GC Mülheim an der Ruhr tief. Lange Zeit herrschten ganz ideale Bedingungen, ehe am späten Nachmittag doch noch leichter Regen einsetzte.
Überragend spielte an diesem Tag der Schwede Fabian Sunden, der mit neun Birdies auf seiner ansonsten weißen Scorekarte einen neuen Platzrekord aufstellte. Nie zuvor war der 23-Jährige so tief gegangen.
Der College-Student der Texas State University kam mit einer 62 (-9) ins Clubhaus und rückte auf den zweiten Platz vor, nachdem er in den beiden ersten Runden 70 und 71 Schläge gebraucht hatte. „Der Platz ist in einem phantastischen Zustand und es macht Spaß, hier zu spielen“, freute sich Sunden, der südlich von Malmö lebt, über diese Ausnahmerunde.

Christensen in Front

In Führung liegt vor der Finalrunde Tiger Christensen. Der 17-Jährige aus dem Kader von Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann, der vor wenigen Tagen mit der Mannschaft des Junior Team Germany in Dänemark den Titel als Mannschaftseuropameister der Jungen gewonnen hatte, ließ nach 65 und 70 Schlägen nun eine starke 67 (-4) folgen. Mit dem Gesamtscore von elf unter Par hat der Falkensteiner einen Schlag Vorsprung auf Fabian Sunden und Jerry Ji. Der Niederländer hat Runden mit 69, 65 und nochmals 69 Schlägen in den Büchern. Diese drei Athleten bilden am Finaltag auch den Leaderflight.
„Heute habe ich mich gut gefühlt, auch mit der späten Teetime. Ich wusste nicht, wie sich das Wetter halten würde. Ich war für alles bereit und bin ganz entspannt in die Runde gestartet“, war der Hanseat gewohnt abgeklärt, nachdem er sieben Birdies und drei Bogeys in den Büchern hatte.
Da Christensen schon einige Erfahrung damit hat, in der Finalrunde im Leaderflight zu spielen, wird er auch am Sonntag um 9.40 Uhr an Tee 1 in Mülheim kein Nervenflattern bekommen.

Enge Kiste

Insgesamt ist die Spitze weiterhin sehr eng beisammen. Anton Albers vom Hamburger GC und Johannes Lube vom GC Hubbelrath haben mit einem Gesamtscore von -9 nur zwei Schläge mehr in der Zwischenbilanz als der Führende. Noch mindestens sechs weitere Spieler können mit einer guten Runde noch ganz weit nach vorne springen.
Nils Dobrunz gehört dazu. Der Spieler des GLC Berlin-Wannsee hat schon am vergangenen Wochenende beim Spieltag der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf in Hubbelrath eine fabelhafte Runde mit sieben unter Par abgeliefert – wie nun auch am Moving Day in Mülheim bei der 81. German International Amateur Championship.


Der Berliner war mit seiner 64 (-7) zweitbester Spieler des Tages und hatte neben einem Eagle noch sechs Birdies und nur ein Bogey auf der Karte. „Ich treffe die Murmel aktuell einfach sehr gut. Ich freue mich auf morgen und denke, dass ich mit noch so einer Runde noch vorne mitmischen kann. Der Platz ist bis auf ein paar trockene Stellen in einem tollen Zustand und die Bälle rollen auf den Grüns sehr gut“, konstatierte der Spieler aus der Bundeshauptstadt, der sich viele Gedanken um den mentalen Bereich des Spiels macht und hier gerade dabei ist, mit dem System „Decade“ die für ihn richtigen Hebel zu ziehen.

Neben den überragenden Runden mit 62 und 64 Schlägen wurden jeweils fünfmal die 66 und die 67 eingereicht, neunmal fiel die 68 und vierzehn weitere Spieler blieben mit einer 69 unter 70 Schlägen.

Startzeiten

Am Sonntag gehen nur noch die besten 62 Spieler in die Finalrunde. Gestartet wird ab 8.00 Uhr von den Tees 1 und 10. Der Leaderflight schlägt um 9.40 Uhr ab.
Zuschauer sind weiterhin zugelassen, müssen sich aber ausnahmslos vor Betreten der Anlage in dem eigens vom Deutschen Roten Kreuz eingerichteten Testcenter testen lassen und zudem auch registrieren.

 

Livescoring So lief es an Tag 2

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