Bild Information: Ganz starke Runde: Nico Lang vom GC Mannheim-Viernheim (Foto: DGV/stebl)

Zweite Hitzeschlacht in Mülheim

IAM Herren 2019
 

Zwei Spieler, die je eine 64 und eine 67 in die Wertung bringen, gehen als Co-Leader in den dritten Tag der 80. Internationalen Amateur Meisterschaften von Deutschland.

Mülheim – Auch der zweite Tag der German International Amateur Championship wurde bei brütender Hitze ausgetragen. Wieder zeigte das Thermometer im Schatten mehr als 40 Grad an.
Die beste Runde des Tages brachte Anton Albers vom Hamburger LGC Hittfeld nach Hause. Das Nordlicht war um 9.00 Uhr gestartet, als das Thermometer noch gnädige 30 Grad zeigte. Auf seiner Frontnine brachte der Athlet, der von Tee 10 gestartet war, seine ersten drei Birdies unter und zündete zum Beginn seiner Backnine nochmal den Turbo. Nach Loch 4, also seiner 13. Bahn, lag Albers bei sechs unter Par. Auf Loch 6 kassierte der neue Co-Leader sein einziges Bogey, legte aber direkt noch zwei Birdies nach, so dass es am Ende eine starke 64 (-7) wurde.


„Mein Ballstriking und damit auch mein Langes Spiel waren heute sehr gut. Der Platz ist trotz der Hitze in einem sehr guten Zustand. Es ist natürlich sehr anstrengend bei den Temperaturen, aber die Eimer mit Eiswasser, dazu noch die Verpflegung und Getränke von den Helfern erleichtern es enorm, über die Runde zu kommen“, freute Anton Albers sich über seine gute Leistung, war dabei aber auch der Organisation dankbar, die alles tat, um den Spielern durch den Tag zu helfen.
Der zweite Spieler, der mit -11 die Spitze teilt, ist Jonas Baumgartner. Der Spieler des Junior Team Germany war mit einem Bogey auf Bahn 10 gestartet, startete von Bahn 13 bis 16 eine Birdie-Serie und ging mit „drei unter“ auf die Backnine. Hier kassierte die Höseler zwar zwei Bogeys, legte aber drei weitere Birdies daneben und unterschrieb am Ende eine gute 67 (-4).

„Ich habe heute wieder den gleichen Plan verfolgt wie gestern. Wieder konnte ich mir viele Chancen erarbeiten, aber leider sind die Putts nicht alle gefallen. Ich freue mich auf ein spannendes Wochenende“, war der Youngster des GC Hösel mit seinem Spiel weitgehend zufrieden.

Titelverteidiger in Lauerstellung

Rasmus Neergaard-Petersen bleibt auf Tuchfühlung zur Spitze. Der Titelverteidiger aus Dänemark brachte nach seiner 64 am zweiten Tag eine 68 (-3) in die Wertung und teilt sich damit Rang drei mit dem Österreicher Daniel Hebenstreit, der exakt die gleichen Scores unterschreiben durfte.

Lang mit einer 65

Nico Lang hat eine fabelhafte Runde hinter sich. Der Spieler vom GC Mannheim-Viernheim war mit einer 70 (-1) solide in diese Meisterschaft gestartet, brachte am zweiten Hitzetag mit einer 65 (-6) den zweitbesten Score aller noch verbliebenen 115 Teilnehmer nach Hause. Der Start in die Runde gelang perfekt: drei Birdies in Serie sorgten bei dem Wahl-Mannheimer für ein Momentum, das bis zum Ende der Runde trug. Das Bogey auf Bahn 6 konterte Lang mit einem sauberen Eagle auf Bahn 7. Und auch sein zweites Bogey glich der Spieler des National Team Germany sofort mit einem Birdie wieder aus. Sechs Birdies und ein Eagle sind die stolze Bilanz des Spielers ,der sich damit auf Rang fünf vorschiebt.


„Die drei Birdies zum Start haben mir das Selbstbewusstsein gegeben, eine aggressivere Taktik zu wählen als gestern. Mein Putten war heute sehr gut und so konnte ich einige Birdiechancen nutzen“, freute sich Nico Lang über das gute Ergebnis.

Bei Marc Hammer, der am ersten Wettkampftag mit einer 63 (-8) das Highlight gesetzt hatte, lief es am zweiten Tag nicht so rund. Der Nationalspieler des GC Mannheim-Viernheim musste gleich zum Auftakt ein Bogey hinnehmen und schaffte es erst zum Wechsel auf seine Backnine, mit dem ersten Birdie seinen Score wieder auszugleichen.
Hammer, der auf Tee 10 gestartet war, musste auf seiner zweiten Halbrunde vier Bogeys notieren, brachte aber kein weiteres Birdie unter, so dass er eine 75 (+4) unterschreiben musste und mit nun gesamt vier unter Par auf den 15. Platz zurückfiel.

Diesen teilt sich Hammer mit zwei Teamgefährten des National  Team Germany. Falko Hanisch hat nach seiner starke 65 vom Auftakt eine 73 (+2) in den Büchern stehen und auch Lukas Buller kam nach einer 66 nicht so gut über die Runde und taucht nach seiner 72 (+1) ebenfalls mit -4 als Zwischenstand auf dem Leaderboard auf.

Cut der besten 60

Nach der zweiten Runde kristallisiert sich schon heraus, dass der Cut der besten 60 und aller Schlaggleicher vergleichsweise tief sein wird. Die besten 52  Athleten haben nach zwei Runden Scores von Even Par und besser in den Büchern stehen. Vor der dritten Runde wären alle Spieler, die eins über Par oder besser liegen im Cut. Eine richtig tiefe Runde kann aber auch noch Spieler in die Finalrunde bringen, die derzeit weiter hinten stehen und daher am dritten Wettkampftag einen kleinen Vorteil genießen können, weil sie ihre Runde spielen können, ehe es wieder unangenehm warm wird.

Geändertes Startschema

Am dritten Tag zeigen die Wetterprognosen deutlich gnädigere Temperaturen an. Daher hat sich die Spielleitung entschlossen, am dritten Wettkampftag in zwei Startgruppen mit Dreierflights spielen zu lassen. Die Spieler mit den schlechteren Ergebnissen gehen am Morgen ab 7.30 Uhr von Tee 1 und Tee 10 in ihre dritte Runde, die vorderen Platzierungen starten ab 11.50 Uhr. Der Leaderflight geht um 13.30 Uhr von Tee 1 auf den Platz des GC Mülheim/Ruhr.

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