Bild Information: Hole-in-one: Christian Hellwig vom Kölner GC (Foto: DGV/stebl)

Hellwig erzielt Hole-in-one  

IAM Herren 2018
 

Erstes Ass für Youngster des Junior Team Germany.    

***GEWITTER ÜBER DREICHEICH***

DAS SPIEL IM GC NEUHOF IST SEIT 16.00 UHR UNTERBROCHEN.

WIEDERAUFNAHME DES SPIELS: 17.45 Uhr

*********

Dreieich - Christian Hellwig vom Kölner GC hat am zweiten Wettkampftag der 79. German International Amateur Championship sein erstes Hole-in-one erzielt. Der Spieler aus dem Kader von Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann überwand die 207 Meter zur Fahne auf Bahn 11 mit einem Hybrid. Der Wind stand auf dieser Bahn schräg von vorne.

Hellwig, der am ersten Tag eine 79 unterschrieben hatte, durfte am zweiten Tag am Morgen rausgehen, als die Hitze noch erträglich war. Die Scorekarte des Youngsters wurde wieder bunt, aber mit 74 Schlägen war das Endergebnis deutlich besser.

Bahn 11 war an diesem Tag offenbar ganz besonders mit den Spielern des Kölner GC im Bunde, denn drei Akteure aus der Talentschmiede um Benjamin Schlichting spielten dieses Loch in Summe mit nur fünf Schlägen. David Li und Tim Tillmanns notierten jeweils ein Birdie.

Führungswechsel

Die Bedingungen waren insgesamt denen des ersten Wettkampftages sehr ähnlich, aber es fehlten die ganz tiefen Scores.

Der Schweizer Perry Cohen gab die Führung ab, obwohl er am ersten Tag einen neuen Platzrekord ins Clubhaus getragen hatte. Der famosen 64 ließ der aus den USA stammende Schweizer aber eine bunte 75 folgen und fiel damit auf gesamt nur noch fünf unter Par zurück. Dies reicht noch für Platz drei im Gesamtklassement.

Besser machte es Rasmus Neergaard-Petersen. Der Däne spielte zwar ebenfalls um einige Schläger schlechter als an Tag eins, aber die 69 (-3) reichte, um den Gesamtscore auf zehn unter Par zu verbessern und damit klar die Führung zu übernehmen.

Zwei Schläge dahinter folgt ein weiterer Däne. Sören Lind brachte zwar sechs Birdies auf seine Karte, musste sich aber dennoch mit einer 71 (-1) begnügen.

Beste Deutsche auf T4

Leonhard Studzinski (GC Hannover), Philipp Katich (GC St. Leon-Rot) und Lukas Buller (Frankfurter GC) gehören zu dem Kreis von sieben Athleten, die nach zwei Tagen mit gesamt zwei Schlägen unter Par auf dem geteilten vierten Platz rangieren.

Während Philipp Katich der 69 von Tag eins eine 73 folgen ließ, unterschrieben Leo Studzinski und Lukas Buller sehr konstant zwei Scorekarten mit jeweils 71 Schlägen. Der Frankfurter freute sich zwar über viele gute Schläge vom Tee und sehr gute, lange Eisen, aber sah auch, dass er noch viele Schläge hatte liegen lassen: „Auch im kurzen Spiel sind mir viele gute Schläge gelungen, aber ich muss ehrlich sagen, dass mehr drin gewesen wäre.“

Philipp Katich war nach der guten Auftaktrunde sehr positiv in den zweiten Tag gestartet: „Anfangs hatte ich ein gutes Momentum, aber durch ein paar Bogeys habe ich das dann verloren. Ich habe versucht, mich zurück zu kämpfen, aber es war teilweise wie verhext. Gut waren heute mein Driver und auch die Wedges. Auf den Grüns sind zu wenig Putts gefallen. Im Großen und Ganzen bin ich aber nach diesen beiden Tagen ganz zufrieden.“

Geißler und Horder mit 69

Raphael Geißler unterschrieb eine Scorekarte mit 69 Schlägen, war mit drei unter Par aber dennoch nicht wirklich zufrieden. Nach „drei über“ bringt die „drei unter“ vom zweiten Tag den Spieler des GC St. Leon-Rot im Klassement bis auf Rang 15 ein gutes Stück nach vorne.

Auch Nicolas Horder schaffte es, am Vormittag eine 69 zu spielen. Das lange Spiel des Bayern im Dress des GC München Valley lief fast perfekt und so traf Horder 17 Grüns in Regulation. „Fast alles im Spiel war heute besser als gestern, aber es gab noch viele offene Chancen, die ich in den nächsten beiden Tagen nutzen werde“, blickte der Youngster der großen Golf-Familie voller Zuversicht auf die noch kommenden Runden. Nach der 77 zum Auftakt reicht die 69 für einen Sprung bis auf Platz 22.

Hitze weiter erdrückend

Die Hitze war wieder heftig. 37 Grad waren erdrückend, obwohl die Luftfeuchtigkeit nicht sehr hoch ist. Auch für den dritten Wettkampftag bleibt die Hitzewelle über Hessen, so dass die Spieler, die an den beiden ersten Tagen eher höhere Scores unterschrieben haben, einen Vorteil genießen, weil sie am Samstag im frühen Startblock rausgehen werden.

Die besten 66 Akteure starten ab 12.20 Uhr, die Führenden werden erst um 14.10 Uhr von Tee 1 in die dritte Runde gehen.

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