Bild Information: Mit 67 Schlägen in Front: Max Oelfke (Foto: DGV/stebl)

Max Oelfke mit bestem Auftakt

IAM Herren 2015
 

Die IAM Herren 2015 sind im GC Neuhof bei besten Bedingungen gestartet worden. Schon Runde 1 zeigt, wie stark die internationalen Gäste sind, denn nur vier Deutsche stehen in der Top 10. An der Spitze thront Max Oelfke.

Dreieich – Der Spieler des GC Mannheim-Viernheim brachte eine starke 67 (-5) ins Clubhaus und spielte an diesem Tag satte acht Birdies. Erster Verfolger ist Lorenzo Scalise, der eine weitaus weniger bunte Scorekarte eingereicht hat. Der Italiener spielte praktisch fehlerfrei und kam so ohne ein Bogey über den anspruchsvollen Platz des 1984 gegründeten Golf-Club Neuhof.

Platz 3 teilt sich Jonas Liebich aus dem National Team Germany mit zwei Niederländern und einem Dänen. Der 19-Jährige, der in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga für den GC Olching antritt, hat heute zwar einige Fehler gemacht, konnte darauf aber immer perfekt antworten. Zudem fielen einige längere Putts, so dass der Score mit 70 Schlägen (-2) grundsolide war. „Ich bin heute echt zufrieden mit der ersten Runde. Es hat alles gut zusammengepasst und so freue ich mich richtig auf morgen“, plant der Bayer, wieder mit der selben Taktik raus zu gehen, nicht zu aggressiv zu spielen.

Niklas Adank (Falkenstein) und Alexander Herrmann (Wörthsee) schafften es ebenfalls, unter Par zu blieben und sich damit zunächst den geteilten 7. Platz zu sichern.

Yannik Paul hat von den 18 Bahnen nur sieben in Par gespielt. Auf den übrigen 11 Bahnen ging es bunt zu, so dass neben einem Eagle und vier Birdies auch sechs Bogeys stehen, davon drei auf den letzten vier Bahnen. Der Titelverteidiger ist zuversichtlich für die nächsten Tage: „Ich habe noch alle Chancen, meinen Titel zu verteidigen – was natürlich auch mein Ziel für diese Woche ist. Ich fühle mich recht wohl und habe sehr viel Selbstbewusstsein.“ Mit gesamt Even Par teilt sich Paul Rang 11 mit fünf weiteren Spielern, darunter auch Timo Vahlenkamp aus dem Junior Team Germany. Der Ostwestfale hatte in einem Bunker Pech, als sein Ball direkt an der Kante in einem Fußabdruck liegen blieb. Ansonsten spielte der Youngster des GC Teutoburger Wald eine solide Runde.

Auch Max Bögel vom GC St. Leon-Rot kam Even Par ins Clubhaus. Der Spieler aus dem Kader von Bundestrainer Uli Zilg begann stark und lag nach der Frontnine „drei unter“. Auf der Backnine verfehlte Bögel zweimal das Fairway und konnte dadurch nur quer spielen. Auch wenn er danach noch jeweils die Chance hatte, sein Par zu halten, kassierte er Bogeys, weil er die Putts nicht stopfen konnte. „Die Einstellung muss bleiben, so gut wie möglich zu putten, auch wenn das noch nicht so leicht ist. Ich hoffe, dass die Grüns noch einen Tick schneller werden“, geht der gerade 19 Jahre alt gewordene Spieler aus der Kurpfalz zuversichtlich in die nächsten Tage.

Max Mehles hatte eine solide Auftaktrunde auf den Platz gebracht. Der Hubbelrather spielte drei Birdies, zwei Bogeys und einen Doublebogey. „Die Fahnenpositionen waren nicht einfach gesteckt. Die Grüns werden am Nachmittag schlechter als morgens. Es ist als wichtig, morgen geduldig zu bleiben“, wird der Spieler, der vor einem Jahr Deutschland bei der WM und in diesem Jahr bei der EM vertreten hat, ganz seriös versuchen, seinen Score von derzeit +1 zu verbessern.

Nachdem er zwei Eisen in die Büsche geschlagen hat und jeweils einen Doppelbogey kassierte, kam Alexander Matlari mit einer 74 (+2) vom Platz. Da auf dem Platz kaum Raum für Fehler bleibt und die Grüns recht klein sind, müssen die Spieler geduldig bleiben. Genau dies ist auch der Plan von Matlari: „Hoffentlich kann ich meine Chancen nutzen und mich nach vorne spielen, so dass ich am Sonntag um den Sieg mitspielen kann.“

Matthias Schmid vom Junior Team Germany lag nach solidem Spiel sehr gut. Nach 16 Bahnen stand der Zähler auf +1. „Ich habe dann leider zwei schlechte Schläge in Folge gemacht und auf dem Par 4 eine 8 kassiert“, war der 17-Jährige des GC am Reichswald mit dem Finish sichtlich unzufrieden. Mit 77 Schlägen (+5) rangiert der Franke auf Rang 62.

Die Bedingungen und der Platzzustand wurde von den Spielern gelobt. Am Morgen war bei ruhigem Sommerwetter alles perfekt, am Nachmittag frischte der Wind ein wenig auf, was bei den kleinen Grüns mitunter zu sehr anspruchsvollen Schlägen führte.

Jungen-Mannschaftseuropameister Yannick Schütz hatte unmittelbar vor dem Turnier Kleinigkeiten an seinem Schwung verändert und fühlte sich auf dem engen Platz deshalb noch nicht richtig wohl. Weil die Putts nicht fallen wollten, gelangen dem Schwaben keine Birdies, so dass er sich mit einer 80 (+8) eine echte Aufgabe gestellt hat, noch nach vorne zu rücken. „Die heutige Runde war durchwachsen. Es wurde generell nicht so gut gespielt, so dass ich mit meinem Ergebnis nicht komplett weg bin. Ich bin recht zuversichtlich, dass es noch klappt“, will Schütz von Platz 93 noch deutlich klettern.

 

stebl´

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