Bild Information: Famose Runde: Yannik Paul

Moritz Lampert baut seine Führung weiter aus

IAM Herren 2012
 

21.7.2012 – Moritz Lampert hat seine Führung bei den Internationalen Amateur Meisterschaften der Herren auf der Golfanlage Green Eagle weiter ausgebaut. Bei erstmals trockenem Wetter waren in Winsen an der Luhe die Bedingungen auf dem sehr langen und offenen Platz schwierig und es sind nur zwei Spieler mit einem Score unter Par ins Clubhaus gekommen.

Die überragende Runde des Tages gelang Yannik Paul vom GC Mannheim-Viernheim. Der Youngster lag nach 12 Bahnen sechs unter Par und spielte insgesamt überragende acht Birdies! Letztlich kam Paul mit -5 vom Platz und rückt mit einem Gesamtscore von nun +3 auf den 4.Rang vor. „Mein langes Spiel war heute gut, die Putts waren gut und ich fand, die Fahnenpositionen waren heute einfacher als gestern gesteckt“, hatte Yannik Paul verständlicher Weise nach dieser famosen Runde eine etwas andere Wahrnehmung dessen, was auf den Grüns gefordert wurde. Bruder Jeremy hatte Yannik als Caddie geholfen.

Moritz Lampert, der heute bei vier Birdies und vier Bogeys eine Par-Runde spielte und mit -8 insgesamt nun fünf Schläge Vorsprung auf den zweitplatzierten Maarten Bosch hat, hatte die Fahnenpositionen angesichts der Bedingungen als schwer zu spielen empfunden: „Es war heute sehr windig. Wir haben heute lang gespielt, weil wir schon auf Bahn 4 warten mussten. Wenn auf einem eh schon so schweren Platz noch Wind dazu kommt, dauert es einfach länger.“ Und dann hatte Moritz Lampert für seine Verfolger noch eine Kampfansage parat: „Morgen noch mal tief!“ Nur den Score zusammen zu halten, reicht dem Sandhausener aus der Talentschmiede von St.Leon-Rot nicht.

Der Nationalspieler aus dem Kader von Bundestrainer Uli Zilg geht morgen in der letzten Gruppe gemeinsam mit dem Niederländer Maarten Bosch und dem Franzosen Grégoire Schoeb um 10.00 Uhr auf die Finalrunde. Bosch hatte heute schon mit „Mo“ gemeinsam gespielt und mit späten Birdies auf 16 und 17 geschafft, heute nur einen weiteren Zähler zu verlieren. Fünf Schläge müsste der Holländer morgen gegen Lampert wettmachen, um zumindest ein Stechen zu erzwingen.
Der dritte Mann im Leaderflight hat heute eine 76 gespielt und liegt damit zehn Schläge hinter dem Führenden.

Der Franzose Schoeb konnte trotz der +3 heute einen Platz im Klassenment gutmachen, weil sich der Pole Adrian Meronk mit einer 83 aus dem Kreise der Titelanwärter verabschiedete.
Meronk war nach zwei spektakulären Runden heute als erster Verfolger in den Tag gestartet, sammelte zwischen Bahn 8 und Bahn 16 aber neun Schläge über Par ein und fiel damit auf den 10.Rang zurück.

Nach zwei Parrunden hatte es auch heute wieder für Kai Kürschner lange gut ausgesehen. Der Youngster vom Zimmerner GC startete mit Birde-Par-Birdie, hatte im letzten Drittel der Runde aber wieder vier Bogeys notieren müssen. Die 76 von heute reichte aber dennoch aus, um einen Platz im Klassement zu klettern. Kürschner startet morgen vom geteilten 4.Rang, wie auch Alexander Matlari. Der Spieler vom GC St.Leon-Rot hat seine 79 von gestern gut verdaut und kam heute mit Par über die Runde.

Ein starkes Comeback innerhalb von einer Runde, das auch Bundestrainer Uli Zilg beeindruckte,  feierte DGV-Aktivensprecher Benedict Staben. Der Hamburger lag nach nur sechs Bahnen schon bei +5, schob dann aber Birdie-Birdie-Eagle nach und kam letztlich mit einer Parrunden vom Platz. Vor der Finalrunde rangiert „Bene“ damit auf Rang 15.

Statt in der Top 10 den Finaltag zu beginnen, muss Sebastian von den Hoff nach einem herben Ende des Tages mit Rang 23 zufrieden sein. Der Frankfurter lag bis zur 17 bei -1, beendet die Runde aber mit Doppelbogey, Triplebogey.

17 Grüns getroffen und trotzdem eine 74 gespielt hat Max Rottluff. „Es war heute eine lange Runde. Ich habe besser gespielt als zuvor, nur leider nichts gelocht“, fasst der Hubbelrather sein Spiel zusammen. Rottluff liegt mit 223 Schlägen ebenso auf dem geteilten 7.Platz wie sein Clubkamerad Max Mehles. „Heute war es windiger und deshalb noch schwerer zu spielen. Mit +1 reinzukommen, wäre heute okay gewesen“, meinte Mehles. Nur der Doppelbogey auf der 17, der seinen Score auf +3 erhöht hatte, wurmte den aktuellen Bronzemedaillengewinner der Jungen-Team-EM. Zumal er nicht nachvollziehen konnte, wieso sein Eisen 5 auf dem Par 3 zu kurz geblieben und sein Ball im Wasser gelandet war.

Am Finaltag wird ab 8.00 Uhr gestartet. Die letzte Gruppe wird um 10.00 Uhr auf Tee 1 ins Finale gehen.

stebl´

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