Bild Information: Führende mit vier Schlägen Vorsprung: Paula Schulz-Hanßen (Foto: DGV/stebl)

Europameisterin in Führung

GBGO 2021
 

Bei der 17. German Boys & Girls Open in St. Leon-Rot geht Europameisterin Paula Schulz-Hanßen mit vier Schlägen Vorsprung auf zwei Schwedinnen als Führende in die Finalrunde.

St. Leon-Rot –  Auch 2021 gibt es eine Konstante bei diesem international so beliebten und deshalb besonders hochklassig besetzten Turnier: In der Kurpfalz musste das Spiel wegen eines Gewitters unterbrochen werden.
Da das Gewitter relativ langsam zog, blieb das Spiel für etwas mehr als zwei Stunden unterbrochen. Um 17.30 Uhr ging es weiter. Da hatten die letzten Athletinnen, die um 13.30 Uhr gestartet waren, noch elf Bahnen zu gehen, entsprechend spät am Abend endete der zweite Wettkampftag.

PSH marschiert

Bevor das Gewitter dem Platz zu nah kam, hatte sich Paula Schulz-Hanßen schon einen guten Vorsprung erkämpft. Die Europameisterin startete auf Bahn 10 mit einem Birdie und legte auf der 14 ein Eagle nach. Nach dem Kreuzen auf die Backnine ging es mit zwei Birdies weiter, so dass die 18-Jährige mit fünf unter Par für den Tag bei noch sieben zu gehenden Bahnen in die Unterbrechung ging.
Zu dem Zeitpunkt hatte die Favoritin auf den Sieg vier Zähler Vorsprung auf die erste Verfolgerin. Die Schwedin Meja Örtengren hatte bis dahin zwei Birdies mit einem Doppelbogey auf Bahn 15 egalisiert und lag daher bei fünf unter Par, wie sie auch in den Tag gestartet war.
Isabelle Schlick, die wie Paula Schulz-Hanßen in den Farben des GC St. Leon-Rot antritt, war zwar mit einem Birdie auf Bahn 3 gut gestartet, hatte aber kurz bevor die Signale zur Unterbrechung des Spiels kamen, ein Bogey und ein Double notiert. Am Ende hatte Schlick 76 Schläge gebraucht und fiel vom T1 auf T12 zurück.

71 am Vormittag tief

Im frühen Startblock, der ab 8.00 Uhr auf die Runde gegangen war, hatte Anna Andrysova den besten Score ins Clubhaus gebracht. Die 18-Jährige war mit einem Birdie gestartet, hielt auf der Frontnine ihre Karte sauber und ging nach dem zweiten Birdie mit -2 auf die Backnine. Zwei weitere Birdies fanden den Weg auf die Scorekarte, allerdings kassierte die Tschechin auch noch drei Bogeys. Auf „Rot“ hatte Anna Andrysova 72 Schläge gebraucht und schob sich mit nun gesamt eins unter Par fast in die Top Ten.

Auch Helena Ludwig vom GC St. Leon-Rot brachte eine 71 in die Wertung, nachdem sie am Tag zuvor noch 81 Schläge gebraucht hatte. Die Scorekarte der 15-Jährigen war bunt. Sehr bunt. Ein Eagle auf Bahn 12, als der Pitch aus rund 80 Metern in die Dose ging, brachte die junge Athletin, die mit dem Golfspiel schon im Alter von drei Jahren begonnen hatte, in den Flow.
Nach dem Eagle wäre Helena Ludwig fast ein Hole in one gelungen. Der Ball traf den Stock, fiel aber nicht. Das Birdie war jedoch sicher.
Nach 15 Bahnen lag das Talent aus SLR fünf unter Par, kassierte danach aber noch zwei Bogeys und auf der 18 noch ein Doppelbogey.
„Als ich heute auf die Range gekommen bin, hatte ich schon ein gutes Gefühl. Meine Eisen habe ich nah an die Fahne gebracht und konnte viele Putts lochen. Es war für mich eine coole Erfahrung, so zu spielen. Ich habe aus der Runde heute echt viel mitgenommen“, strahlte Ludwig am Abend.

Vier Platzrekorde

An den beiden ersten Wettkampftagen wurden von den Mädchen insgesamt vier Platzrekorde aufgestellt. Auf „Rot“ waren es Isabelle Schlick und die Schwedin Meja Örtengren, die sich mit 67 Schlägen bei fünf unter Par in die Bestenliste des GC St. Leon-Rot eintragen durften. Am zweiten Tag legten auf „St. Leon“ die Portugiesin Sofia Sá und die Führende die Latte für das Top-Ergebnis auf 66 Schläge, sechs unter Par.
Für Paula Schulz-Hanßen ging es nach der Gewitterunterbrechung sehr solide weiter und die Scorekarte blieb blitzsauber. Ein Birdie auf Bahn 7 ließ der Score auf die Bestmarke fallen. Nachdem schon die erste Runde sehr stark war, startet die 18-Jährige bei ihrem Heimspiel, dem letzten Start bei einer GBGO mit einem beruhigenden Vorsprung von vier Zählern in die Finalrunde. Um 13.20 Uhr wird am Samstag der Leaderflight auf Tee 1 von Platz Rot starten. Die beiden Schwedinnen Meja Örtengren und Nora Sundberg haben beide jeweils eine 67 und eine 71 in den Büchern.

Spannung vor der Finalrunde

Für Spannung dürfte auf der Finalrunde gesorgt sein, auch wenn die deutsche Vorzeigeathletin vier Schläge Vorsprung hat, denn dahinter ist alles eng beisammen. Nur einen Schlag Rückstand auf die beiden starken Schwedinnen haben Sofia Sá und Francesca Fiorellini. Die Portugiesin brachte satte sieben Birdies unter, musste dagegen nur ein Bogey notieren. Lohn für diesen Platzrekord ist zunächst der geteilte vierte Platz.


Zweitbeste Deutsche ist nach einer 70 (-2) vom Auftakt und einer 72 (Even Par) Tessa Kremser auf dem geteilten neunten Platz. Fast wäre der Athletin des Frankfurter GC die zweite 70 gelungen. Erst auf der 17. Bahn ließ ein Doppelbogey den Score noch anwachsen.

 

So lief Tag 1 Livescoring Finalrunde Girls

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