Bild Information: Starker Start: Isabelle Schlick vom GC St. Leon-Rot (Foto: DGV/stebl)

Schlick Co-Leaderin

GBGO 2021
 

Die 17. German Boys & Girl Open im GC St. Leon-Rot startet bei prächtigem Sommerwetter. In der Kurpfalz werden schon früh am Tag hohe Temperaturen erreicht und auch die Athleten sind mit großer Freude auf Hochtouren dabei, tiefe Scores zu spielen. Endlich wieder ein internationaler Wettkampf. Das tut allen gut.

St. Leon-Rot – Traditionell gibt es im Verlauf einer German Boys & Girls Open an mindestens einem Turniertag eine Gewitterunterbrechung.
Am ersten Tag tauchten zwar in den Vorhersagen Regen und Gewitter auf, die in Richtung von St. Leon-Rot unterwegs waren, aber letztlich wurde die erste Runde doch komplett beendet, so dass am Freitag ganz regulär die zweite Runde gestartet werden kann.

Schlick mit 67

Die Mädchen starteten ihr Turnier auf dem Platz Rot, der in Par 72 auf 5.798 Metern gespielt wurde. Am zweiten Tag geht es auf den Platz St. Leon, der sich zwar ganz anders spielt, aber mit 5.783 Metern ebenfalls bei Par 72 von den nackten Daten fast identisch ist.


Isabelle Schlick, die vom Frankfurter GC zum Wolfpack von SLR gewechselt ist, spielte eine ganz starke Runde und kam nach sechs Birdies bei einem einzigen Bogey mit einer 67 (-5) vom Platz. Bei einem Wasserball auf Bahn 4 hatte mehr Ungemach gedroht, so dass die SLR-Athletin mit dem Bogey noch ganz zufrieden war.
„Es hat heute unheimlich viel Spaß gemacht. Meine Eisen waren heute supergut und ich habe viel gelocht. Meine Drives waren auf dem Fairway. Ich bin locker in das Turnier gegangen, weil ich nichts zu verlieren habe. Es ist eine coole Chance, auf dem Heimatplatz ein so großes Turnier zu spielen. Mein Ziel war, einfach Spaß da draußen zu haben. Das habe ich auf jeden Fall schon mal erreicht. Ich kann es kaum erwarten, morgen als Co-Leaderin zu starten“, strahlte die ohnehin immer sehr fröhliche Athletin an diesem Nachmittag ganz besonders glücklich.
Bislang hatte Issi Schlick erst einmal „Rot“ unter Par gespielt, aber bei einer anderen Meisterschaft hatte sie schon mit einer Runde von sechs unter Par bewiesen, dass sie richtig tief schießen kann.

Schwedin mit einer 67

Auch Meja Örtengren brachte die 67 (-5) in die Wertung. Die Schwedin ist vom Platz sehr angetan: „Ich mag diesen Platz wirklich sehr. Man kann hier strategisch spielen und vom Tee hat man einige Optionen. Dieser Platz fordert richtig gute Schläge, um nah an die Fahne zu kommen. Das mag ich sehr.“
Auch die 16-Jährige brachte sechs Birdies unter und kassierte auf Bahn 15 einen Bogey.
Meja Örtengren traf den Ball meist sehr gut und war mit ihren Eisen besonders zufrieden. Zudem fielen einige Putts aus rund fünf Metern: „Das hat für meinen Score heute sehr geholfen.“

Zweimal 68

Hinter den beiden Leaderinnen folgen zwei Athletinnen mit nur einem Schlag mehr in den Büchern. Darunter: Paula Schulz-Hanßen!
Die Europameisterin, die sich fest vorgenommen hat, bei ihrem letzten Start bei einer GBGO den Sieg zu holen, zeigte erneut, dass bei ihr die Runde erst nach der 18. Bahn gewertet werden darf.
Ganz stark, wie PSH mit drei Birdies in Serie am Ende ihren Score noch weit unter Par drückte. Mit frühen Birdies auf den Bahnen 3 und 4 war der Start gut gelungen, danach gab es erstmal keine weiteren roten Zahlen auf der Karte. Nach einem Bogey auf Bahn 14 hätte die Geschichte auch einen negativen Dreh nehmen können. Aber nicht bei Paula Schulz-Hanßen, die wieder ihre mentale Stärke unter Beweis stellte.
„Ich bin sehr zufrieden mit meinem Start. Auch mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass vielleicht nicht alle drei Runden gespielt werden können, bin ich happy, eine gute erste Runde gespielt zu haben“, hatte PSH bei ihrem Heimspiel auch die Erfahrungen mit dem Wetter im Blick.
„Ich habe mich sehr auf den heutigen Tag gefreut und habe diese Nervosität gut genutzt. Die drei Birdies am Ende waren wirklich wichtig und haben die Runde gut abgeschlossen“, freute sich die 18-Jährige.


Auch Francesca Fiorellini aus Italen brachte mit fünf Birdies bei einem Bogey die 68 nach Hause.
Insgesamt schafften es 14 Athletinnen, unter Par zu bleiben. Neben dem Quartett an der Spitze schafften dies aus Deutschland noch Tessa Kremser (Frankfurter GC, 70) und Stella Jelinek (GC St. Leon-Rot), 71).

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