Bild Information: Emilie Paltriniere kam sechs unter Par rein (Foto: DGV/stebl)

Weltweites Interesse

GBGO 2019
 

Der erste Wettkampftag der 16. German Boys & Girls Open ist bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Bedingungen auf den beiden Plätzen des GC St. Leon-Rot über die Bühne gegangen. Teilweise schießen die Jungen und Mädchen richtig tief, erzielen dabei sogar persönliche Bestleistungen.

St. Leon-Rot – Zwei große Teilnehmerfelder auf zwei großen Plätzen – das gibt es bei einer internationalen Meisterschaft für Jugendliche nicht oft. Über 200 der besten Jugendlichen Europas haben sich für ein erlesenes Feld bei diesem international sehr beachteten und von den Jugendlichen geliebten Turnier qualifiziert. Bei den Jungen haben sich 72 Gäste aus 19 Nationen neben den deutschen Athleten in St. Leon-Rot eingefunden. Bei den Mädchen sind es 76 Gäste aus 16 Nationen, die neben Schwarz-Rot-Gold an diesem Turnier teilnehmen.
Zwar gehört die GBGO noch nicht zu den ganz traditionsreichen Turnieren im internationalen Kalender, aber schon zur 16. Auflage hat sich Gastgeber GC St. Leon-Rot bei den Jugendlichen Europas einen überragenden Ruf erarbeitet, denn der Aufwand, der in der Kurpfalz getrieben wird, um den Nachwuchstalenten eine besondere Wertschätzung zu zeigen, ist überwältigend und das Setup ist mehr als internationale Klasse.


Wie groß die internationale Reputation der GBGO in Europa und sogar weltweit nach nur 16 Jahren ist, mag man auch daran ablesen, dass rund 40 College-Coaches die Chance ergriffen haben, sich in St. Leon-Rot zu treffen, um Spieler zu beobachten, aber auch um Networking auf hohem Niveau zu betreiben. Der GC St. Leon-Rot hat ganz bewusst ein Format geschaffen, bei dem die Coaches des Clubs, der Golfverbände und der Colleges miteinander ins Gespräch kommen.

Tiefe Scores am Vormittag

Und die Coaches sollten nicht enttäuscht werden, denn schon am ersten Wettkampftag liefen einige der hoffnungsvollen Talente zu Hochform auf.
Den tiefsten Score der Mädchen hat Emilie Paltrinieri abgeliefert. Die Italienerin brachte auf Rot, der sich mit Par 74 spielt, eine starke 68 rein. Sieben Birdies stand bei der Südeuropäerin lediglich ein Bogey entgegen.
Einen traumhaften Nachmittag hatte Emily Krause erlebt. Die 15-Jährige vom GLC Berlin-Wannsee war erst am Mittag gestartet und spielte eine außerordentliche Runde mit sieben Birdies. Fünf unter Par und damit Platz zwei in der Tageswertung wurden es, weil auch zwei Bogeys auf die Karte rutschten.

Krause strahlte nach der Runde im Clubhaus: „Heute sind die Putts gefallen und auch die Schläge ins Grüns waren sehr gut.“ Noch nie hatte die Berlinerin sieben Birdies auf einer Runde gespielt und noch nie hatte sie eine Runde mit vier Birdies auf den ersten sechs Bahnen begonnen.
Auf Platz drei folgt Kerttu Hiltunen. Die Finnin war mit einem Bogey gestartet, hielt danach ihre Scorekarte aber blitzsauber und packte satte fünf Birdies dazu. „Der Platz ist wunderschön und auf den Par-5-Bahnen bieten sich Chancen, tief zu scoren. Vom Tee weg fordert der Platz aber auch, die Bahnen gut zu planen. Heute habe ich sehr gut geputtet“, analysierte die Finnin ihre starke Leistung.



Auf Platz neun folgte als zweitbeste Deutsche eine weitere Spielerin des GLC Berlin-Wannsee. Lydia Volkmer mischte in direkter Folge dreimal Bogeys mit Birdies, brachte aber zusätzlich zwei weitere Birdies unter und geht dadurch mit einem Score von 72 (-2) in den zweiten Wettkampftag.
Aus deutscher Sicht waren auch Celina Sattelkau und Paula Kirner sehr gut durch die Auftaktrunde gekommen. Sowohl die Spielerin aus St. Leon-Rot, wie auch die Hessin vom Kiawah GC Riedstadt brauchten 73 (-1) Schläge und belegen damit nach Tag eins den geteilten 14. Rang.
Celina Sattelkau lobte die Greenkeeper ihres Heimatclubs: „Der Platz ist in einem richtig guten Zustand und die Grüns sind toll. Morgen spielt der Platz St. Leon sich durch sein anderes Layout ganz anders als heute Rot.“
Paula Kirner sah noch deutliches Potenzial zur Steigerung: „Eins unter zum Start kann man zwar nehmen, aber ganz zufrieden bin ich nicht. Ich habe mir heute nicht so viele Birdiechancen erarbeitet. Ich hoffe, dass mir das morgen besser gelingt und ich mich etwas nach vorne schießen kann. Ich freue mich auf den Kurs St. Leon.“

Katich Co-Leader

Bei den Jungen landete ein Bundesadler am Morgen auf dem Platz an der Sonne. Philipp Katich vom gastgebenden GC SLR lag nach acht gespielten Bahnen schon bei vier unter Par, kassierte dann zwei Bogeys, die er zum Ende der Runde aber wieder ausgleichen konnte, so dass in Summe für den Youngster des Junior Team Germany 68 Schläge auf dem Par-72-Kurs St. Leon stehen.
Wieder einmal waren die Drives der Garant für einen guten Score: „Ich habe viele Fairways getroffen und dadurch hatte ich viele Wedges ins Grün. Die meisten habe ich gut an den Stock gebracht und so auch die Birdies gemacht. Der Putter war auch ganz gut. Ich kann echt nicht meckern, es war eine gute Runde.“
Vier unter Par hat auch Sebastian Friedrichsen ins Clubhaus gebracht. Der Däne durfte ebenfalls sechs Birdies notieren, erlaubte sich aber auf Bahn fünf auch einen Doppelbogey. Vom Tee und mit den langen Eisen war das Spiel des Skandinaviers nahezu perfekt. Die Eisen in die Grüns war sehr sicher. „Der Platz ist toll. Er ist in phantastischer Verfassung und ich liebe das Layout. Es ist einfach schön, hier zu spielen“, war Sebastian Friedrichsen sehr angetan.
Zweitbester Deutscher war Felix Krammer. Der Spieler des Münchener GC brachte eine solide 70 (-2) rein, hatte dafür aber auch sechs Birdies spielen müssen. „Ich habe heute wieder zu meiner alten Form gefunden und war besonders zufrieden, wie ich meine Chancen verwerten und immer wieder mit Birdies nachsetzen konnte“, freute sich der Münchener über den Start in dieses Turnier.

Bilder Kurs St. Leon
Bilder Kurs Rot und Übungseinrichtung

Am zweiten Tag gehen die Mädchen auf Kurs St. Leon und die Jungen müssen sich auf Kurs Rot beweisen.
Gestartet wird wieder morgens ab 8.00 Uhr, der zweite Startblock geht ab 12.10 Uhr raus.

Gestartet wird erneut auf beiden Plätzen von Tee 1 und von Tee 10.

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