Bild Information: Paula Kirner wurde 2018 nach einem gelungenen Endspurt beste Deutsche auf Rang fünf. (Foto: DGV/stebl)

Drei Tage kämpfen Europas Top-Talente um Titel

 

Internationales Kräftemessen bei den 16. German Boys and Girls Open

Wenn sich in St. Leon-Rot die Top-Talente Europas zu den 16. German Boys and Girls Open (GBGO) treffen, dann sind überragende Ergebnisse vorprogrammiert. Jedes Jahr aufs Neue zeigen die stärksten Nachwuchsgolfer auf den bestens präparierten Plätzen des GC St. Leon-Rot, wozu sie in der Lage sind. Jeweils über 100 Jungen und 100 Mädchen spielen vom 30. Mai bis zum 1. Juni die Titel der Internationalen Deutschen Amateurmeisterschaften der Jungen und Mädchen unter 18 Jahre aus. An diesem Turnierhöhepunkt nehmen natürlich auch die Kaderathleten des Junior Team Germanys (JTG) teil.

 

90 Jungen und Mädchen qualifizieren sich aufgrund ihres aktuellen Handicaps, weitere zehn haben sich ihre Teilnahme aufgrund der Platzierung im World Amateur Golf Ranking (WAGR) gesichert. „Das Junior Team Germany besteht aus den besten Nachwuchsspielerinnen und Spielern, die Deutschland zu bieten hat. Das internationale Niveau bei den German Boys and Girls Open ist immens hoch und die erreichten Ergebnisse waren in der Vergangenheit immer unglaublich niedrig. Das wird auch in diesem Jahr wieder so sein. Ich bin sicher, dass den Zuschauern nur allerbestes Golf geboten wird“, freut sich Claus M. Kobold, Präsident des Deutschen Golf Verbandes (DGV), auf die 16. Auflage des europäischen Turnierhighlights.

Zwei Plätze

In St. Leon-Rot wird zeitgleich auf zwei Plätzen gespielt, um erneut das große Starterfeld zu ermöglichen. Dabei spielen alle Teilnehmer an drei Turniertagen, es gibt keinen Cut. Das Turnier in der Kurpfalz ist eine der wichtigsten Veranstaltungen für den europäischen Golfnachwuchs.

Mit Vorfreude blickt der GC St. Leon-Rot auf die 16. Ausgabe. „Mit mehr als 200 Talenten der internationalen Spitze aus 25 Nationen kommen wir dem Ziel immer näher, das Turnier im WAGR in der Kategorie A und damit an der Spitze zu positionieren. Dies wird durch zahlreiche Anmeldungen von US College Coaches, die das Turnier als Scouting-Turnier nutzen, bestätigt“, sagt Eicko Schulz-Hanßen, Geschäftsführer des GC St. Leon-Rot.

Klangvolle Namen

Bei den Mädchen war das Turnier im vergangenen Jahr bereits in der Kategorie B aufgeführt. In diesem Jahr treten insgesamt sieben Spielerinnen an, die im WAGR in den Top 100 stehen. Allen voran die Italienerin Alessia Nobilio. Sie ist 11. des WAGR und geht mit Handicap +5,8 an den Start. Die besten Deutschen sind Paula Kirner (+3,5, Kiawah Riedstadt) sowie Nina Lang (+3,2, GC München Valley) und Anni Eisenhut (+3,0) vom Münchener GC. Marie Bechtold vom GC St. Leon-Rot geht ebenfalls mit +3,0 auf die Runde. Die Konkurrenz ist groß, denn 93 Spielerinnen verfügen über ein Plus-Handicap.

Deutsche stark vertreten

Aus deutscher Sicht ist bei den Jungen alles vertreten, was Rang und Namen hat. Laurenz Schiergen (+2,9) vom Golf Club Hummelbachaue, deutscher Jugendranglistensieger 2018, steht im WAGR an Position 191 und ist damit hinter dem Portugiesen Daniel da Costa Rodrigues (Position 115, +3,5) der zweitbeste gelistete WAGR-Spieler. Das beste Handicap der Jungen hat aber der Pole Alejandro Pedryc mit +3,8. Ebenfalls zum Favoritenkreis können weitere Spieler des Junior Team Germany gezählt werden. Felix Krammer (+3,4, Münchener GC), Lokalmatador Philipp Katich vom GC St. Leon-Rot (+3,2) und Luc Breuer (+3,1, Aachener GC) starten mit den besten Handicaps. Katich gewann in diesem Jahr bereits die French International Boys Championship. Ebenfalls wieder dabei ist der Zweitplatzierte von 2018, Fredrik Strandberg (+2,0, Dortmunder GC), der 2018 lange führte und erst am zweiten Extraloch gegen den Franzosen Charles Larcelet verlor.

Nur Plus-Handicaps im Feld der Jungen

Um zu den mehr als 100 Jungen zu gehören, die bei den GBGO abschlagen dürfen, ist auch in diesem Jahr wieder ein positives Handicap nötig. Auch wenn das Jungen-Turnier im vergangenen Jahr noch in der Kategorie C eingestuft wurde, steigt die Qualität des Teilnehmerfeldes von Jahr zu Jahr.

Zuschauer sind an allen drei Wettkampftagen herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

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