Bild Information: Große Freude bei den Mädchen AK 16 über drei Runden Turnier-Golf im GC Kürten Bergerhöhe. (Foto: DGV/Kretzschmar)

Strahlende Gesichter auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften

Quali DM Jugend
 

Der Golf-Nachwuchs spielt die Qualifikation zur DM und freut sich über ein bisschen Normalität.

Wiesbaden, Deutschland - Das Geschehen beim Vorausscheid zu den Deutschen Meisterschaften der Jugend wurde vielerorts von strahlenden Gesichtern dominiert. Nachdem im vergangenen Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie keine Qualifikations-Wettkämpfe für die besten Mädchen und Jungen Deutschlands möglich waren, war die Freude natürlich allseits sichtbar, dass die aktuelle Lage einen sportlichen Wettbewerb für die Altersklassen 14, 16 und 18 zuließ.

Insgesamt 540 Spielerinnen und Spieler waren bei den sechs Ausscheidungsturnieren startberechtigt. Gespielt wurde dabei auf anspruchsvollen Plätzen und bei teils herausfordernden Witterungsbedingungen, mit dem Ziel, eins der begehrten Tickets für die DM Ende August zu ergattern.

Doppel-Turnier im Bergischen Land und viel Regen im Spessart

Die Mädchen AK 14 traten im GC Spessart an und mussten besonders viel Geduld mitbringen. Am ersten Tag war nach starken Regenfällen kein Spielbetrieb möglich. Und auch am Finaltag war Petrus nicht auf der Seite der jungen Golferinnen. Beeinträchtigt durch Nebel und neuerlichen Regen musste die Runde am Sonntag abgebrochen werden. Insgesamt 54 Spielerinnen lagen deshalb nach dem einzigen gewerteten Durchgang von Samstag bei 89 Schlägen oder besser und qualifizierten sich für die DM. Mit einer 72er Par-Runde gelang dabei Konstanze Anglett vom Stuttgarter GC Solitude das beste Ergebnis. Ihr folgten mit 76 Schlägen (+4) Sophie Bingel vom G&LC Berlin-Wannsee sowie ein gleichauf liegendes Trio mit jeweils 77 Schlägen (+5), bestehend aus Eva Pankraz (G&LC Köln), Sophie Renner (GC Schloss Monrepos) und Lena Marie Geier (GR Bad Griesbach).

Ein wenig vom Wetter beeinflusst wurde derweil auch der Vorausscheid der Mädchen AK 16. Nach einer Regenunterbrechung wartete am Samstag mit eineinhalb Runden Golf ein ausgesprochen anspruchsvolles Programm auf den Großteil der Starterinnen - in Kombination mit einem steten Auf und Ab über den welligen Kurs des GC Kürten Bergerhöhe. Annika Voll kam mit den Bedingungen am besten zurecht. Die junge Spielerin des Münchener GC absolvierte die drei Runden mit 219 Schlägen und einem Score von drei über Par. Auch wegen eines erspielten Eagles am Finaltag ließ sie die Konkurrenz hinter sich. Emma Alessia Delwes (GC Hannover) kam auf 221 Schläge und +5, gefolgt von einem schlaggleichen Trio. Aline Brede (Münchener GC), Fehild Gräsel (Mainzer GC) sowie Lilly Schulz-Hanßen (GC St. Leon-Rot) benötigten jeweils 223 Schläge (+7) für die drei Durchgänge. Der Cut lag schließlich bei 244 Schlägen, wodurch sich 41 Spielerinnen für die Deutschen Meisterschaften qualifizierten.

Bei den Mädchen AK 18 im selben Golfclub war es Annalena Moser vom Freiburger GC, die sich in der Qualifikation mit 212 Schlägen durchsetzte und am Ende dreier spannender Runden vier unter Par lag. Maxime Holletschek (Erster GC Westpfalz) folgte mit 216 Schlägen und Even Par, Greta Rietdorf (Düsseldorfer GC) landete schließlich bei 219 Schlägen und +3. Insgesamt durften sich genau 40 Spielerinnen über einen Startplatz für den großen Saisonhöhepunkt im August freuen. Hierfür waren auf dem hügeligen Kurs im Bergischen Land vor den Toren Kölns 248 Schläge oder besser nötig.

Titelverteidiger setzt sich souverän durch

Leo Tiemann vom Osnabrücker GC (216 Schläge/Par) dominierte das Geschehen bei den Jungen AK 14 vom ersten Abschlag an. Der Titelverteidiger - Tiemann war bereits im Vorjahr Deutscher Meister seiner Altersklasse geworden - hatte im GC Taunus Weilrod am Ende sieben Schläge Vorsprung auf seine Verfolger. Leonas Jung vom GC St. Leon-Rot landete bei 223 Schlägen, Julius Caspar Aßmann vom Hamburger GC kam auf 226 Schläge (+10). Die Freude war am Ende aber bei insgesamt 51 Akteuren groß, hatten sie sich immerhin mit 253 oder weniger Schlägen einen Startplatz für dei DM gesichert.

Im GC Rhein Wied qualifizierten sich währenddessen 41 Jungen der AK 16 für die Deutschen Meisterschaften, wofür mindestens 229 Schläge nötig waren. Angeführt wurde das Feld von Julius Lange. Der Nachwuchsspieler des GC Bonn-Godesberg lochte dabei zu 16 Birdies über drei Runden und kam am Finaltag mit einem Gesamtergebnis von zehn unter Par ins Clubhaus (206 Schläge). Mit Philipp Macionga (GC Augsburg) bei -8, Luca Franck (GC Mannheim-Viernheim) bei -3 sowie Bruno Galling (GC Hamburg-Ahrensburg) und Peer Wernicke (GC Hubbelrath) bei jeweils -2 lagen somit gleich fünf Spieler am Ende der Vorausscheidung unter Par. 

Im Hohen Norden Deutschlands, im G&CC Hamburg Treudelberg, ging es derweil bei den Jungen AK 18 nicht nur an der Spitze des Feldes, sondern auch im Kampf um den Cut zur erfolgreichen Qualifikation sehr eng zu. Dieser lag schließlich bei 234 Schlägen, ein Ergebnis, das 41 der Starter erreichten oder unterboten. Ganz vorne und bei Even Par (216 Schläge) fand sich Nicolas Eberhard vom GC Main-Taunus wieder, schlaggleich gefolgt von Christopher Sacher (Frankfurter GC) sowie Maximilian Wilms (GC Hubbelrath) mit je +2 und Paul Ulmrich (GC Mannheim-Viernheim) bei +3.

Die Deutschen Meisterschaften als Höhepunkt der Golfsaison werden in allen Altersklassen zeitgleich vom 27. bis 29. August ausgetragen.

Ergebnisse Vorausscheid Deutsche Meisterschaften Jugend 2021

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