Bild Information: Mit -12 in Führung: Jannik de Bruyn vom GC Hösel (Foto: DGV/stebl)

De Bruyn mit -12 in Front

DM Damen & Herren 2019
 

Bei den Deutschen Meisterschaften der offenen Altersklasse kommt Jannik de Bruyn vom GC Hösel mit einer 64 vom Platz und stürmt mit nun gesamt -12 an die Spitze des Feldes. Auch Helen Kreuzer vom Frankfurter GC unterschreibt eine 64, sichert sich damit die Führung und markiert einen neuen Platzrekord.

Valley/Holzkirchen – Auch der zweite Wettkampftag dieser 73. Deutschen Meisterschaften begann mit kühlem, frühherbstlichem Wetter. Die Sonne schaffte es noch nicht, sich durch die Wolken zu kämpfen, aber zumindest gab es keinen Regen.
Für den dritten Tag besteht nach Vorhersage tatsächlich Hoffnung, die Sonne und auch das Alpenpanorama zu sehen, das bislang im Grau verborgen blieb.
Auch in der zweiten Runde wurde teilweise wieder sehr tief geschossen. Die Herren gingen dieses Mal vor den Damen raus. Für ein Highlight sorgte Jannik de Bruyn. Der Nationalspieler vom GC Hösel spielte nahezu fehlerfrei und brachte seine bislang tiefste Runde ohne Bogey ins Clubhaus. Die 64 egalisiert den bestehenden Platzrekord auf der Kombination der 9-Loch-Schleifen B und C, allerdings hatte der Rekordhalter Jakob van de Flierdt diesen fabelhaften Score von den goldenen Abschlägen erzielt, hatte also mit 6.856 Metern noch einiges mehr an Länge zu überwinden als der neue Leader dieser Titelkämpfe. Bei diesem nationalen Titelkampf spielen die Herren von den weißen Tees und haben damit 6.565 Meter zu gehen.


„Die Grüns laufen sehr treu, sodass man hier mit einem guten langen Spiel auch tief gehen kann. Mit gefällt der Platz sehr gut“, lobte der Rheinländer, der im GC Schloss Myllendonk mit dem Golfspiel begonnen hatte, das Layout und den Zustand der Anlage im Süden Münchens.

Zweimal T2

Zwei Athleten teilen sich vor der dritten Runde den zweiten Platz. Daniel Schmieding vom GC Olching unterschrieb seine zweite 67 (-5) und kann es selbst kaum fassen, wie gut es in Valley für ihn läuft: „Die Grüns sind schnell, treu und weich. Ich bin von meinen tiefen Scores selbst beeindruckt.“
Nationalspieler Timo Vahlenkamp hat eine Durststrecke von fast zwei Jahren gleich doppelt beendet. Schon am ersten Tag hatte der Westfale, der seit einigen Jahren in Berlin beim GC Stolper Heide seine sportliche Heimat hat, 18 Löcher ohne Bogey gespielt. Dieses Kunststück gelang dem Sportsoldaten, der auch in diesem Jahr Deutschland wieder bei der Militär-WM vertreten wird, in der zweiten Wettkampfrunde gleich wieder. Seiner 68 ließ Vahlenkamp nun sogar eine 66 (-6) folgen, gleichbedeutend mit seiner tiefsten bogeyfreien Runde bisher überhaupt.
„Der Platz ist zwar noch sehr nass, sieht aber trotzdem super aus und man kann hier gut spielen. Die Grüns sind in einem richtig guten Zustand, obwohl es hier soviel Regen gegeben hatte. Mit meinem Spiel bin ich bislang auch komplett zufrieden. Ich werde weiter Gas geben und dann mal schauen, wie weit es geht“, freute sich Timo Vahlenkamp über den bisherigen Verlauf des Turniers.

Neuer Platzrekord der Damen

Helen Kreuzer hatte schon beim Spieltag der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi in Valley eine Sternstunde und schoß auf der Kombination der Halbrunden A und C einen Platzrekord.
Am zweiten Wettkampftag der DM brachte die Frankfurterin satte neun Birdies unter und stellte mit einer 64 (-8) auch für die Kombination B/C eine neue Bestmarke auf.
Noch nie waren Kreuzer in einer Turnierrunde neun Birdies gelungen. Der Platzrekord auf der anderen Kombination war durch sieben Birdies und zwei Eagle erspielt.


Mit nun gesamt schon elf unter Par setzt sich die College-Studentin alleine an die Spitze des Feldes und geht mit zwei Schlägen Vorsprung auf die beiden ersten Verfolgerinnen in den dritten Tag.
„Der Platz gibt einiges her und die Schläge ins Grün sind nicht so lang. Ich habe heute viel abgemastet und teilweise sehr nah ran gehauen. Das hat mir viele Birdies ermöglicht. Mir gefällt dieser Platz richtig gut. Man kann aggressiv spielen, muss aber an einigen Löchern auch aufpassen und es vielleicht eher konservativ angehen lassen“, erklärt Helen Kreuzer ihre innige Liebe zu dem Links Course am Fuß der Alpen.

Dreimal FGC

Kurioser Weise sind auch die Athletinnen, die sich den zweiten Platz teilen, beide vom Deutschen Vizemeister Frankfurter GC. Marie Coors brachte mit nur einem Bogey eine 67 (-5) nach Hause, während Isabelle Schlick eine sehr bunte Scorekarte unterschrieb. Von Eagle bis Doppelbogey waren alle Zahlen vermerkt. Die 69 (-3) reichte nicht, um die Führung vom ersten Tag zu verteidigen.

Dreimal Valley

Hinter den drei Frankfurterinnen haben sich drei Spielerinnen des gastgebenden GC München Valley eingereiht. Sarina Schmidt liegt nach Runden mit 67 und 69 Schlägen auf Rang vier, auf Platz fünf folgt mit einem Zähler mehr in den Büchern Verena Gimmy. Rang sechs teilt sich Chiara Horder  mit Samantha Krug vom GC Hubbelrath.

Nach Ergebnissen

Am dritten Wettkampftag sind noch alle Athleten am Start, da erst vor der Finalrunde ein Cut eingezogen ist. Doch schon am Samstag wird nach Ergebnissen gestartet. Die weiter hinten platzierten Damen und Herren müssen früh aufstehen und am Vormittag spielen, während sich die besser Platzierten auf eine Startzeit zwischen 12.50 und 14.40 Uhr einstellen können.
Nur die besten 36 Herren und die besten 24 Damen sowie jeweils alle Schlaggleichen steigen in die Finalrunde auf, die am Sonntag als Höhepunkt der nationalen deutschen Turniere auf der prächtig gepflegten Anlage des GC München Valley ansteht.

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