Bild Information: Start mit neuem Platzrekord: Isabelle Schlick vom Frankfurter GC (Foto: DGV/stebl)

Schlick mit Platzrekord

DM Damen & Herren 2019
 

Die Deutschen Meisterschaften der offenen Altersklasse sind auf dem Weg. Auf der Anlage des GC München Valley treten 50 Damen und 89 Herren an. Bei den Damen ist Isabelle Schlick mit einer 66 (-6) beste Spielerin des Tages.

Valley/Holzkirchen – Am ersten Wettkampftag erwartete die Sportler auf mehr als 700 Meter über Seehöhe eine kühle Überraschung. Das Thermometer zeigte knapp über 10 Grad, als Sarina Schmidt den ersten Ball dieser großen Meisterschaft von Tee 1 ins Spiel brachte. Die Sonne ließ sich nicht blicken, aber immerhin blieb es trocken, nachdem es an den Vortagen teilweise heftig geregnet hatte, so dass der Platz noch ziemlich feucht war.
Mit Platz und Bedingungen am Vormittag kam Isabelle Schlick besonders gut zurecht und stellte für die gespielte Kombination einen neuen Platzrekord auf. Die Spielerin, die mit dem Frankfurter GC beim Final Four auf Gut Kaden die Silbermedaille gewonnen hatte, startete mit ihrer besten Turnierrunde überhaupt in diese DM. Bei ihrer 66 musste die Noch-Frankfurterin sogar noch ein Bogey notieren, als sie nach einem Chip noch zwei Putts brauchte.


„Meine Schläge auf die Grüns waren heute sehr gut und fast immer nah am Stock. Meine Flightpartner haben schon gefragt, ob für meine Bälle in den Löchern Magnete waren. Es lief ziemlich gut und auch die Putts waren heute gut. Der Platz ist super und trotz des Regens ist der Zustand megagut. Es hat viel Spaß gemacht, heute hier zu spielen. Man kann hier tief schießen, weil man angreifen kann und dann auch belohnt wird“, strahlte die Spielerin, die zur kommenden Saison zum Deutschen Mannschaftsmeister nach St. Leon-Rot wechseln wird.

Fünf mal fünf unter

Hinter Isabelle Schlick haben sich nicht weniger als fünf Athletinnen mit einem Score von fünf unter Par in Position gebracht – zwei vom GC Hubbelrath und drei vom gastgebenden GC München Valley. Die amtierende Deutsche Lochspielmeisterin Chiara Horder, Verena Gimmy und auch Nationalspielerin Sarina Schmidt unterschrieben beim Heimspiel jeweils die 67. Für Gimmy war es die mit Abstand tiefste Runde bisher auf ihrem Heimatplatz. Zuvor war es in Wettkampfrunden noch nie tiefer als „zwei unter“ gegangen.
Sarina Schmidt war holperig gestartet und kam Even Par von der Frontnine. „Auf der Backnine lief es richtig gut und ich haben den Ball dann dicht an den Stock gehauen. Das lange Spiel war nice. Es hat Spaß gemacht“, kommentierte die Valley-Spielerin ihre fünf Birdies, davon zwei auf den beiden Abschlussbahnen.
Mit acht Birdies kam Sophie Witt vom Junior Team Germany auf ihre 67. Ihre Hubbelrather Teamkameradin notierte neben sieben Birdies auch einen Eagle sowie vier Bogeys. Die Karte von Samantha Krug wurde also richtig bunt und hatte nur auf sechs Bahnen ein „Pärchen“ vermerkt.

Doppelspitze bei Herren

Bei den Herren ging es früh auf der Runde hoch her. Florian Schmiedel lag nach nur sechs Bahnen schon bei fünf unter Par. Danach spielte der Hubbelrather sehr solide weiter, musste neben zwei Birdies aber auch noch zwei Bogeys notieren, so dass es am Ende eine 67 (-5) wurde.


Schlaggleich ist ein Routinier aus der Nachbarschaft in die Meisterschaft gestartet. Daniel Schmieding vom GC Olching begann und beendete seine Runde kurioser Weise mit Bogeys, zeigte dazwischen aber, dass noch immer mit ihm zu rechnen ist.

Bachem startet famos

Auch Nick Bachem legte los, als wolle er schon am ersten Tag diese Meisterschaft für sich entscheiden. Auf der Frontnine brachte der Titelverteidiger nicht weniger als sechs Birdies auf seine Karte. Auf der Backnine brach sein Spiel dann zwar nicht ganz weg, aber zwei Bogeys auf den Bahnen 11 und 12 sorgten dafür, dass der Score des Marienburgers nicht mehr ganz tief ging. Am Abend kommentierte der Sportsoldat seinen Score von 68 (-4) Schlägen dennoch gewohnt selbstbewusst: „Ich halte den Pokal in Köln!“
Vom Platz des GC München Valley war der Spieler aus dem Kader von Bundestrainer Ulli Eckhardt sehr angetan: „Dafür, dass dieser Platz noch so jung ist, ist der schon krass gut! Und auch die Grüns sind echt richtig gut.“
Seinen dritten Platz teilt sich der Champion von 2018 mit nicht weniger als acht weiteren Athleten, die alle ebenfalls 68 Schläge gebraucht hatten.

Schnelle Grüns

Die Grüns waren trotz der Nässe schon auf absolutem Top-Niveau. Mit 10,8 Stimp ist das Ende der Fahnenstange in Valley aber noch lange nicht erreicht. In den kommenden Tagen werden die Grüns noch deutlich schneller werden.

Get together

Am Abend vor dem ersten Wettkampftag hatte Gastgeber Michael Weichselgartner als Präsident des GC München Valley die Athleten zum Get together geladen und sehr herzlich bei diesen nationalen Titelkämpfen begrüßt. Vor der Deutschen Meisterschaften 2019, die erstmalig auf dem Links Course zu den Füßen der Alpen stattfinden, gab es ein italienisches Buffet mit allerlei Leckereien von der anderen Seite des Alpenkamms.

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