Bild Information: Michael Thannhäuser rettet das Par: am zweiten Tag des DGV-Mannschaftspokals 2020 festigt der Hamburger GC seine Spitzenposition und steht nunmehr alleine in Führung. (Foto: DGV/ Tiess)

Hamburg greift nach den Sternen

DGV-Mannschaftspokal 2020
 

Am zweiten Tag des DGV-Mannschaftspokals 2020 festigt der Hamburger GC seine Spitzenposition und steht nunmehr alleine in Führung. Außerdem sorgt der GC Herzogenaurach für Furore und spielt sich durch die Ränge nach vorne.

Nörten-Hardenberg - Tag zwei des DGV-Mannschaftspokals 2020 brachte die Sonne zurück nach Hardenberg. Und dazu jede Menge Wind, der im Tagesverlauf immer weiter an Stärke gewann. Am besten fand sich das Team des Hamburger GC mit den Bedingungen zurecht. Die Aufsteiger hielten ihr Spiel konzentriert zusammen und kamen mit gewerteten Runden von +1, +1, +1 und +2 zurück zum Scoring. 

Hamburger Wetter

Das Mannschaftsergebnis von fünf Schlägen über Par ist das beste des gesamten Turniertags. Wieder einmal, muss man sagen. Und mit den starken Resultaten der ersten Wettkampfrunde stehen die Falkenstein nunmehr alleine an der Spitze der Tabelle. Mit ihrem Even Par haben sie vier Schläge Vorsprung auf ihre Verfolger - und Coach Matthias Boje resümiert das bisherige Geschehen: „Unser Ziel für heute war es, vorne dabei zu bleiben. 

Das haben meine Jungs mit einer bärenstarken Teamleistung und großem Kampf geschafft. Alle haben heute bei schwierigen äußeren Bedingungen viele Situationen auf diesem „toughen“ Golfplatz hervorragend gelöst. Damit wollen wir am Finaltag weitermachen und freuen uns natürlich riesig, morgen um den Titel zu spielen.“ Ob die souveräne Leistung der Norddeutschen an dem so vertrauten Wetter festzumachen ist, mag Boje nicht verraten. 

Mannheim rutscht ab

Klar ist aber, dass die Hamburger mit einer gehörigen Portion Leichtigkeit spielen - und dabei zurecht auf ihre neu entdeckte „alte Stärke“ vertrauen können. Auf Platz zwei stehen die Herren des GC St. Leon-Rot. Das Team um Coach Marco Schmuck konnte mit seinen neun Schlägen über Par nicht ganz an die Scores des Vortages anknüpfen. Allerdings ging dies fast allen Teams so. Mit einem Gesamtergebnis von +4 verlieren die Kurpfälzer zwar die Co-Führung, dennoch bleiben sie auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. 

Und wer das „Wolfsrudel“ kennt, weiß: mit dieser Truppe ist immer zu rechnen. Mit dem heutigen zweiten Turniertag wurde zudem deutlich, dass der Kampf um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters wohl ein Duell zwischen dem Hamburger GC und dem GC St. Leon-Rot sein wird. Denn der GC Mannheim-Viernheim ist mit einem Tagesergebnis von 20 Schlägen über Par aus den Podestplatzierungen gerutscht und liegt nunmehr auf Rang sechs.

Herzogenaurach spielt sich auf Rang drei

Die Mannheimer tauschen ihre Platzierung so mit dem GC Herzogenaurach. Die Franken haben ihrerseits einen Tages-Score von sieben Schlägen über Par erzielt. Nach Hamburg sind sie damit das zweitbeste Team der zweiten Turnierrunde und klettern durch die Ränge auf den dritten Platz. Mit insgesamt 13 über Par haben die Herzogenauracher zwar schon einen ziemlich steinigen Weg zu Silber und Gold. Aber Bronze ist für das Team um Europameister Matthias Schmid durchaus auch eine schöne Farbe. 

Coach Craig Miller zieht ein Zwischenfazit: „Wir kommen natürlich her, um zu siegen. Aber Platz drei wäre schon in Ordnung. Wir fühlen uns immer wohl. Wir sind ja eher die Underdogs und gerade im Süden ist es ein harter Kampf, um in der ersten Bundesliga zu bestehen. Die beiden bisherigen Tage waren nicht einfach mit dem Wind. Wir haben aber immer das Gefühl, wir können mitmischen. Wir haben drei von fünf Spielern, die um Par gespielt haben. Das war unsere Vorstellung. 

Wir wollen keine Fehler machen, keine Schläge verschenken. Und wenn wir keine Fehler machen, sind wir vorne mit dabei. Wir sind alle Kämpfer - wir geben nicht auf. Und morgen geben wir Vollgas. Und zwar mit Freude. Und am Ende machen wir hoffentlich weniger Fehler als die anderen. Wir wollen was reißen.“

Enges Mittelfeld

Dabei wird der Kampf um den dritten Platz mit Sicherheit hochspannend, denn es gibt mehrere Teams, die den Herzogenaurachern auf den Fersen sind. Die Titelverteidiger vom Stuttgarter GC Solitude stehen mit +15 Schlägen weiterhin auf Platz vier. Und die Herren des Münchener GC wollen mit ihren +17 Schlägen ebenfalls noch ein Wörtchen mitreden. Der GC Mannheim-Viernheim sowie der GC Hösel stehen mit +19 Schlägen auf einem geteilten sechsten Rang. 

Und die Herren des Frankfurter GC liegen mit +20 Zählern auf Rang acht. Auf Platz neun steht der GC Hubbelrath mit +25 Schlägen. Die Herren des G&LC Berlin-Wannsee stehen mit +43 Schlägen abgeschlagen auf Platz zehn. So oder so, der anstehende dritte Turniertag wird die Entscheidung bringen. Gestartet wird ab 09:30 Uhr von Abschlag 9 sowie ab 09:50 Uhr dann auch von Abschlag 1.

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