Bild Information: Tiefste Runde des Tages: Nicola Rössler vom Münchener GC (Foto: DGV/stebl)

Münchener Doppelspitze

DGV-Mannschaftspokal
 

Der erste Wettkampftag des einmalig ausgetragenen DGV-Mannschaftspokals ist bei den Damen von den beiden Münchener Teams dominiert. Der Münchener GC und der GC München Valley liegen schlaggleich in Front.

Northeim/Hardenberg – Bei sonnigem Wetter gingen die jeweils vier Athletinnen der neun Damen-Teams auf die Runde. Es wurde später allerdings noch sehr kühl und nass.
Entsprechend war bei den meisten Scorekarten früh eine rote Tendenz zu sehen, später ging es dann bei vielen Spielerinnen doch noch in die andere Richtung.

Rössler legt vor

Nicola Rössler, amtierende Deutsche Meisterin der AK 30, hat es den vielen jungen Spielerinnen an diesem anspruchsvollen Tag vorgemacht: Die ehemalige Nationalspielerin, die 2006 den Titel bei der Team-EM gewinnen konnte, hat mit einer 67 (-5) den tiefsten Score ins Clubhaus getragen und damit ihrem Team vom Münchener GC maßgeblich zur Spitzenposition verholfen.
Der MGC liegt nach der ersten von drei Wettkampfrunden mit gesamt zwei unter Par schlaggleich mit dem GC München Valley in Führung.


Eine weitere, sehr routinierte Spielerin, die viele Jahre in der Nationalmannschaft für Deutschland unterwegs war, hat für den Traditionsclub aus der bayerischen Landeshauptstadt den zweitbesten Score eingereicht. Vicki Troeltsch, die im kommenden Jahr ebenfalls in der AK 30 antreten kann, startete mit zwei frühen Birdies und hatte am Ende des Tages eine 72 (Even Par) in den Büchern.

Ausgeglichen im Team

Der GC München Valley hat zwei Spielerinnen in seinen Reihen, die unter Par blieben. Und auch der dritte Score in der Wertung war mit einer 73 (+1) noch sehr solide. Den brachte Verena Gimmy nach Hause.


Chiara Horder machte beflügelt von ihrem Titelgewinn mit der Mädchen-Nationalmannschaft in der Slowakei stark weiter und startete gleich mal mit zwei Birdies. Auf Bahn 12 musste die 17-Jährige ihren einzigen Bogey notieren, glich diesen mit dem dritten Birdie aber schnell wieder aus, so dass unter dem Strich eine 70 (-2) stand.
Valley-Kapitänin Maria Anetseder schob auf Bahn 3 einen Putt aus rund sieben Metern zum Birdie ein. Den Bogey auf der 16 egalisierte die routinierte Spielerin mit einem saubern Birdie zum Abschluss der Runde. Eine 71 (-1) war der Lohn für die sichere Leistung.

Titelverteidiger in Lauerstellung

Der GC St. Leon-Rot teilt sich mit dem GLC Berlin-Wannsee den dritten Platz. Beide Teams stehen mit Even Par nur zwei Zähler hinter der bayerischen Doppelspitze.
Für SLR war es die frisch gekürte Doppel-Europameisterin, die mit einer 70 (-2) den besten Score in die Wertung brachte. Paula Schulz-Hanßen hatte dabei mit Birdies auf den Bahnen 1 und 3 souverän begonnen, hatte später aber auch mit den widrigeren Witterungsbedingungen zu kämpfen.
Emilie Edinger und Danielle Modder brachten mit jeweils 73 Schlägen die weiteren Scores für das Wolfpack in die Wertung.
Auch beim Traditionsclub aus der Bundeshauptstadt war die 70 tief. Luka Kienbaum mixte zu ihren vier Birdes auch zwei Bogeys. Julia Neumann hatte auch zwei Bogeys auf der Karte und egalisierte diese mit zwei Birdies zur 72. Catharina Lohoff brachte mit ihrer 74 (+2) den dritten Score in die Wertung.

Sagel mit kurioser 69

Den zweitbesten Einzelscore des Tages brachte Milla Sagel in die Wertung. Die junge Spielerin des GC Hubbelrath, die vom Bielefelder GC an den Rhein gewechselt ist, brauchte 69 Schläge, notierte dabei aber kein Bogey. Dass die sechs Birdies, vier davon schon nach sieben Bahnen erledigt, dennoch nur zu einem Score von drei unter Par reichten, lag an einen Triple-Bogey auf Bahn 16. Der Drive war nach rechts verzogen, was mehrere Rettungsschläge in Folge nach sich zog.
Das Team des GC Hubbelrath rangiert vor der zweiten Runde mit +3 hinter dem Hamburger GC auf Platz sechs. Die Falkensteiner Damen haben einen Schlag weniger in der Wertung.


Stimmen vom Tag

Nicola Rössler, die satte 16 Grüns in Regulation angespielt hatte, bilanzierte die Auftaktrunde mit einem sehr positiven Blick in die Zukunft: „Mein lange Spiel war sehr solide. Außerdem waren die Wedges auf den ersten neun Löchern sehr gut und dadurch hatte ich viele Birdiechancen. Die konnte ich auch nutzen. Mit den jungen Spielerinnen hat es heute richtig Spaß gemacht, zu spielen. Da kommt eine super tolle Generation an Mädels nach und die machen sehr gute Stimmung.“

Chiara Horder strahlte nach der Runde nicht nur wegen des tiefen Scores: „Es ist mega cool, alle wieder zu sehen. Es macht hier mega viel Spaß, weil sich die anderen Spielerinnen alle über unseren Europameister-Titel mitfreuen.“

Auch Sophie Witt hat sehr positive Reaktionen: „Es war wirklich schön, heute mal wieder sehr viele bekannte Gesichter zu sehen und es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, mal wieder auf deutschem Boden zu spielen. Das ist immer ganz besonders und man fühlt sich direkt wie zu Hause. Die anderen Athletinnen gratulieren alle und freuen sich sehr mit uns über den Sieg, aber dadurch wird dieser auch erst wirklich real!“

Milla Sagel hatte riesig Spaß an ihrer Premiere auf Erstliga-Niveau: „Ich habe mich sehr auf meinen ersten Einsatz gefreut. Auf dem Platz habe ich mich sehr sicher gefühlt und war total in meinem Spiel. Ich habe gut geputtet und auch mein Driver lief gut.“

Frühe Startzeit

Nachdem am ersten Tag die Herren früh am Morgen rausgegangen sind, werden am zweiten Wettkampftag die Damen ab 8.30 Uhr auf die prächtig gepflegte Anlage des GC Hardenberg gehen. Es wird schon nach Ergebnissen gestartet, so dass zunächst die Teams auf die Runde gehen, die am ersten Tag nicht so gut performt haben. Der letzte Flight der Damen steht um 9.50 Uhr auf Tee 1.
Zuschauer sind bei diesem Turnier aufgrund der Corona-Sonderregeln nicht erlaubt.

Livescoring

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