Bild Information: Alle Sieger der 6. Youth Challenge (Foto: DGV/stebl)

Grande Finale

6. Youth Challenge
 

Die Saison 2020 wird mit einem großen Turnier für die Jugend beendet. Das SLR Academy Invitational für die Altersklassen 14 und 16 ist noch einmal ganz stark besetzt. Etliche richtig tiefe Runden werden eingereicht.

St. Leon-Rot – Am Finaltag gab es keinen Nebel, dafür wurde es im Laufe des Tages richtig ungemütlich, feucht-kalt, eben richtig herbstlich. Die 96 Nachwuchstalente, die den Course St. Leon spielten, hielten sich aber tapfer und wieder kamen tiefe Scores ins Clubhaus.
Den besten Score des Finaltages brachte Uma Bergner nach Hause. Die 14-Jährige vom GC St. Leon-Rot drückte der AK 14 der Mädchen imposant ihren Stempel auf und hat nach Runden mit 78, 72 und einer ganz starken 70 bei einem Gesamtscore von +4 mit elf Schlägen Vorsprung den Sieg bei dieser 6. Youth Challenge errungen.


Auch Silber und Bronze gingen an Mädchen aus der Jugendförderung des Vorzeigeclubs. Helena Ludwig und Lotte Schuhr waren nach den drei Runden Zählspiel mit jeweils +15 gleichauf. Nach Kartenstechen ging Silber an Ludwig, während Lotte Schuhr mit Bronze Vorlieb nehmen musste.

AK 16 Mädchen

Auch bei den älteren Mädchen gab es am Finaltag kaum noch Spannung. Helen Briem vom Stuttgarter GC zog einsam ihre Kreise und fuhr mit 68, 67 und 71 Schlägen bei gesamt -10 einen sicheren Sieg ein.
Erste Verfolgerin war Philipa Gollan vom GK Lübeck-Travemünde. Die Hanseatin lag nach 68, 72 und nochmals 72 Schlägen sechs Zähler hinter der Siegerin und setzte sich noch zwei Schläge von Charlotte Back (SLR) ab. Die Team-Europameisterin der Mädchen sicherte sich mit 72, 68 und 74 Schlägen die Bronzemedaille.


Tessa Kremser, die mit ihrer 66 vom zweiten Tag den tiefsten Score aller Mädchen bei diesem Turnier unterschreiben durfte, brauchte am Finaltag ebenfalls 74 Schläge. Damit hatte die Frankfurterin im Endklassement zwei Zähler Rückstand auf das Siegerpodium.

AK 14 Jungen

Bei den Jungen der AK 14 war es ebenfalls der Sieger, der am Finaltag den einzigen Score unter Par spielte und sich damit einen letztlich sogar noch klaren Sieg sicherte. Marco Stohner vom GC St. Leon-Rot war nach zwei 76er Runden mit zwei Schlägen Rückstand auf Julius Wunsch (GC Chemnitz) in die letzte Runde des Jahres gestartet. Die 71 reichte dem Youngster bei seinem Heimspiel, um sich vorbeizuschieben und mit gesamt +7 sogar noch vier Zähler Vorsprung auf den Chemnitzer zu erspielen.
Julius Wunsch und auch Lasse Wiedbrauk vom GC Velbert Gut Kuhlendahl brauchte bei dem sehr ungemütlichen Wetter in der Kurpfalz 77 Schläge. Wunsch rettete dadurch mit einem Schlag Silber und Wiedbrauk musste sich mit Bronze zufrieden geben. Immerhin bekam der Norddeutsche, der nach einer kleinen Wechselodyssee in Velbert gelandet ist, nach Kartenstechen die Medaille. Nils-Levi Bock (GC Augsburg) und Leo Tiemann (Osnabrücker GC) hatten ebenfalls in der Gesamtwertung zwölf Schläge über Par.

AK 16 Jungen

Bei den älteren Jungen ist Tom Haberer seiner Favoritenrolle mehr als gerecht geworden. Der Jugend-Nationalspieler, der in diesem Jahr schon Gold bei der inoffiziellen U16-Team-EM gewonnen hatte, war mit einer 71 solide gestartet, hatten dann den Turbo gezündet und das Feld mit seiner 64 am zweiten Tag weit hinter sich gelassen, so dass eine wieder solide 73 am Finaltag reichte, um mit fünf Zählern Vorsprung bei gesamt acht unter Par den Sieg einzufahren.
Auf Platz zwei kam Finn Kölle. Der 15-Jährige vom Gastgeber GC St. Leon-Rot war nach Runden mit 73, 68 und 72 Schlägen bei gesamt -3 der zweite Athlet, der insgesamt unter Par blieb.
Maik Süßbier vom GLC Berlin-Wannsee verlor mit einer 79 am Finaltag noch an Boden und hatte insgesamt doch einen Endscore von +2, nachdem er nach Runde mit 68 und 71 Schlägen deutlich unter Par in den Finaltag gestartet war.

Stimmen vom Tag

Marco Stohner war sehr glücklich mit seinem Erfolg in der AK 14: „Das ist ein sehr großer Sieg für mich. Ich bin schon mit einem guten Gefühl in die Runde gegangen.“

Tom Haberer freute sich, dass er als Sieger der AK 16 nun im World Amateur Golf Ranking geführt wird: „Ich war gut auf die Team-EM der Jungen vorbereitet. Die ist zwar jetzt abgesagt worden, aber hier war ein cooler Ersatzwettkampf. Das hat richtig Bock gemacht. Hier in St. Leon-Rot zu gewinnen, ist eine coole Erfahrung. Ich habe meine Führung hier sicher reingebracht.“

Uma Bergner strahlte nach ihrem überaus klaren Triumph in der AK 14 glücklich: „Ich freue mich sehr über diesen großartigen Sieg. Meine beiden älteren Schwestern sind Vorbilder für mich, aber ich strenge mich an, es besonders weit zu bringen. Heute war schon Druck da, aber ich habe mich ganz auf mein Spiel konzentriert, Schlag für Schlag gemacht und das hat ganz gut geklappt.“

Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl war voll des Lobes für die 6. Youth Challenge: „Wir haben zum Saisonabschluss ein richtig gutes Turnier gesehen. Der Platz war in einem sehr guten Zustand. Das Teilnehmerfeld war hervorragend. Helen Briem hat eine beeindruckende Saison gespielt. Wenn man sie auf dem Platz sieht, hat man das Gefühl, dass sie auf vielen verschiedenen Plätzen gewinnen kann und für mich als Bundestrainer stellt sich immer auch die Frage, wer international gut spielen kann, wenn es auf schwere Fahnenpositionen geht, lange Plätze gespielt werden oder auch widrige Bedingungen herrschen. Helen Briem würde mir dort einfallen. Auch in der AK 14 war es ein starkes Feld. Zwei Bergners hatte ich schon bei mir im Nationalkader. Uma Bergner tut gerade viel dafür, dass es vielleicht in Zukunft auch für sie soweit ist. Die Resonanz auf die Youth Challenge war in diesem Jahr richtig gut. Darüber freue ich mich.“

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