Bild Information: Lasse Wiedbrauk lieferte den tiefsten Score der Jungen AK 14 ab (Foto: DGV/stebl)

Tiefe Scores

6. Youth Challenge
 

Auch am zweiten Tag macht dichter Nebel unmöglich, das geplante Startschema einzuhalten. So gehen die Mädchen und Jungen erst ab 11.30 Uhr raus. Für einige der jungen Athleten lädt der Platz ein, richtig tief zu schießen.

St. Leon-Rot – In der AK 16 des SLR Academy Invitational ging es bei vier Mädchen unter 70. Bei den Jungen schafften es immerhin zwei Athleten, in den 60ern zu spielen.
Die beste Runde der AK 14 hat bei den Jungen Lasse Wiedbrauk gespielt. Das Nordlicht, das seine Trainingsbasis zum GC Velbert-Kuhlendahl verlegt hat, um dort auch die sehr gute Indoor-Trainingsinfrastruktur nutzen zu können, startete auf Tee 10 mit einem Bogey und beendete seine Runde auf Grün 9 auch mit einem Bogey, kam aber dennoch mit Even Par ins Clubhaus. Insgesamt hatte Wiedbrauk drei Birdies auf der Karte.


„Heute waren die Abschläge besonders gut und ich hatte sehr gute Up-and-downs. Um den Platz gut zu spielen, muss man die Abschläge präzise platzieren, um die Bunker zu umspielen. Die Grüns finde ich sehr anspruchsvoll, da sie schnell sind und viele Breaks haben. Allgemein finde ich den Platz sehr anspruchsvoll, dennoch kann man eine sehr gute Runde durch taktisches Spiel erreichen“, analysiert Wiedbrauk den Tag. Seine 72 reicht nach einer 79 aus der ersten Runde, um mit gesamt +7 auf den zweite Platz vorzurücken.
T2 teilte sich der Wahl-Velberter mit Miguel Morato Brede. Der Hesse vom GC Kassel-Wilhelmshöhe musste den Spitzenplatz räumen, weil er ohne Birdie blieb und insgesamt sechs Schläge einbüßte.
Die beiden Zweitplatzierten gehen mit einem Schlag Rückstand auf Julius Wunsch in die Finalrunde. Der Youngster des GC Chemnitz hatte auf seiner Frontnine zwei Birdies untergebracht und war mit einem Schlag unter Par auf die zweiten neun Löcher gekreuzt, sammelte hier dann aber noch einige höhere Hausnummern, so dass er mit einer 76 von der Runde kam. Insgesamt hat Wunsch sechs über Par in den Büchern.
Leo Tiemann, der bisher in der Rangliste der Youth Challenge auf Platz zwei geführt wird, geht mit zwei Schlägen Rückstand auf den Leader vom geteilten vierten Platz in die letzte Wettkampfrunde dieser 6. Youth Challenge. Auch Marco Stohner als bester Spieler des gastgebenden GC St. Leon-Rot hat nach zwei Runden mit 76 Schlägen acht über Par auf dem Konto.
Um 10.20 Uhr geht der Leaderflight der AK 14-Jungen von Tee 1 am Finaltag auf die Runde.

AK 14 Mädchen

Bei den Mädchen führen gleich drei Spielerinnen das Feld an, die im GC SLR zu Hause sind. Platz eins teilen sich Uma Bergner und Lotte Schuhr. Während sich Schuhr nach der 74 vom ersten Tag mit einer 76 leicht verschlechterte, obwohl sie drei Birdies auf der Habenseite hatte, war Uma Bergner mit vier Birdies und einer Runde in Even Par an diesem Tag die beste Spielerin der jungen Altersklasse.
„Meine Drives waren heute wirklich glatt und immer auf der Bahn. Auch die Annäherungen waren gut. Die Putts zwischen einem und vier Metern waren meist drin. Die heutige Runde war solide, aber trotzdem verbesserungswürdig“, bilanziert Uma Bergner, die als persönliche Bestmarke eine Runde mit drei unter Par aufweist, diesen zweiten Tag des letzten großen Turniers das Jahres.
Helena Ludwig als dritte SLR-Spielerin folgt mit zwei Schlägen Rückstand auf das Führungsduo. Die beste Nachwuchsathletin eines anderen Clubs ist Charlotte Ritter vom Münchener GC, die auf die Spitze aber schon sechs Zähler  zurück liegt.
Um 9.50 Uhr geht es für die vier Spitzenspielerinnen der AK 14 in die Finalrunde.

AK 16 Jungen

Die überragende Runde des Tages kam bei den Jungen der Altersklasse bis 16 Jahren in die Wertung. Jugend-Nationalspieler To Haberer hielt zum dritten Mal in seiner noch jungen Karriere seine Scorekarte blitzsauber, knallte dabei sechs Birdies und einen Eagle auf den Course St. Leon. Auf Bahn drei setzte Haberer sein Eisen 2 in die Mitte des Grüns und lochte den langen Putt zum Eagle.
Mit dieser 64 (-8), seiner persönlichen Bestleistung, schiebt sich der Spieler des GC Hannover, der in diesem Jahr schon in dem Goldteam stand, das die inoffizielle U16-Team-Europameisterschaft gewonnen hat, klar an die Spitze des Feldes.
Mit gesamt -9 hat der Athlet aus dem Kader von Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann nun vier Zähler Vorsprung auf Maik Süßbier. Der Berliner hat mit einer 71 (-1) nicht enttäuscht, konnte seine Führung aber nicht verteidigen.
Tom Haberer strahlte nach seiner Gala-Vorstellung: „Ich habe super solide gespielt und vom Tee die meisten Fairways getroffen. Das lange Spiel war echt gut. Um die Grüns herum habe ich einige Pars sehr gut gerettet. Das war wichtig. Der Putter lief heute heiß, dadurch habe ich viele Birdies gemacht. Das war mit Abstand meine bisher tiefste Runde. Vorher war es fünf unter Par.“
Hinter Haberer und Süßbier ist Finn Kölle mit der zweitbesten Runde dieser Altersklasse der Sprung auf Rang drei geglückt. Mit 73 und nun 68 Schlägen ist  15-Jährige mit gesamt -3 vor der Finalrunde bester SLR-Athlet. Alle anderen Spieler liegen vor dem letzten Akt über Par.
Am Donnerstag um 11.20 Uhr gehen die vier Bestplatzieren von Tee 1 in ihren finalen Kampf um den Sieg.

AK 16 Mädchen

In der AK 16 hatte sich eines der talentierten Mädchen aufgemacht, um am Platzrekord zu kratzen, den mit 63 Schlägen Nicole Gögele hält. Helen Briem, die hoch aufgeschossene Spielerin des Stuttgarter GC Solitude, lag nach 14 Bahnen bei sieben unter Par. Vor allem rund um und auf den Grüns lief es für die Schwäbin perfekt. Es wurde am Ende mit einer 67 (-5) ein sehr guter Score, aber der Sturm in andere Sphären endete auf Bahn 17 mit einem Doppelbogey. Ein Ball konnte nicht gefunden werden, weil er wohl ins Aus gesprungen war. Mit nun neun unter Par hat Helen Briem die Führung übernommen. Drei Schläge Vorsprung auf Maya Obermüller vom GC Mannheim-Viernheim sind vor der Finalrunde schon eine Ansage, aber für Spannung ist durchaus noch gesorgt.


Charlotte Back ist auf Rang drei beste SLR-Athletin. Der soliden 72 vom ersten Tag ließ die Team-Europameisterin der Mädchen mit vier Birdies eine bogeyfreie 68 folgen. Die 16-Jährige hat schon etliche Runden ohne Bogey absolviert und wird auch für den Finaltag ihre Taktik nicht ändern: „Ich versuche, so entspannt wie möglich zu spielen, weil ich dann stressfrei mein bestes Golf abrufen kann.“
Schlaggleich mit der Jugend-Nationalspielerin rangiert auch Philipa Gollan mit vier unter Par auf T3. Die Lübeckerin hatte am ersten Tag eine 68 unterschrieben und kam mit 72 Schlägen von ihrer zweiten Runde.
Den tiefsten Score nach Haus gebracht hat an diesem kühlen Herbsttag Tessa Kremser. Die Hessin, die schon beim DGV-Mannschaftspokal im GC Hardenberg für ihr Team vom Frankfurter GC das tiefste Ergebnis aller Spielerinnen unterschreiben durfte, rückt bei dieser Youth Challenge mit einer ganz starken 66 (-6) bis auf Rang fünf vor. Sechs Birdies ohne Bogey kommentierte Kremser sachlich und lobte die Arbeit der Greenkeeper: „Meine Eisen waren sehr solide und ich mir somit gute Birdiechancen erspielen. Die habe ich dann genutzt. Der Platz ist für diese Jahreszeit in einem sehr guten Zustand.“
Sophie Böhlhoff vom Mainzer GC hat sich am zweiten Tag um satte zehn Schläge verbessert. Nach der 79 vom ersten Tag kam die 15-Jährige mit einer 69 von der zweiten Runde ins Clubhaus. Lohn ist ein Sprung in die Top Ten.
Der Leaderflight der AK 16-Mädchen wird am Finaltag um 10.50 Uhr von Tee 1 starten.

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