Bild Information: Malu Brinker vom GC Mannheim-Viernheim spielte zum Auftakt der 4. Youth Challenge die beste Runde des Mädchenfeldes. (Foto: DGV/ Tiess)

Brinker und Walther unter Par

Youth Challenge 2020
 

Am ersten Tag der vierten Youth Challenge spielen Malu Brinker (GC Mannheim-Viernheim) und Korbinian Walther (GC Am Habsberg) 71er Runden (-1) und bleiben damit als einzige ihres jeweiligen Feldes unter dem Platzstandard. Interessantes Detail dabei: Walther spielt keineswegs in der AK 18, sondern in der AK 16.

Verden - Ein sonniger Tag erwartete die Teilnehmer der vierten Youth Challenge. Die jüngste Ausgabe des aufgrund der Corona-Pandemie geschaffenen Jugendturnierformats findet in zwei Austragungsorten statt. Alle drei Altersklassen der Mädchen gehen im niedersächsischen Golf Club Verden an den Start. Die Jungen spielen im Golf & Country Club Leipzig. Nach den Deutschen Jugendmeisterschaften sind dies nun die nächsten bundesweiten Turniere, die auf die Jugendrangliste Einfluß nehmen.

Wäre Corona nicht aufgetaucht, fänden in den beiden Golfanlagen gerade die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Damen und Herren AK 30 statt. So sind es nun die Nachwuchsspieler, die zum Zuge kommen. In Sachsen nehmen sie einen Meisterschaftsplatz für sich ein, dessen Clubhaus-Bereich ein wahres Urlaubsgefühl hervorruft. Und in Verden spielen sie auf einem idyllischen Wald- und Parklandkurs mit alten Baumbeständen und mitunter ziemlich kleinen Grüns.

Bei aller Gastfreundschaft durch die Mannschaften der austragenden Clubs bleibt aber auch die sportive Erkenntnis: die beiden Turnierplätze wissen sich zu wehren. Insgesamt sind es lediglich zwei Ergebnisse, die unter Par notieren. 

AK 18 Mädchen

Bei den Mädchen der AK 18 spielte sich Malu Brinker vom GC Mannheim-Viernheim mit einer souveränen 71 (-1) an die Spitze des Feldes. Nach zwei Schlagverlusten auf den ersten Neun, konnte sie sich auf den Back Nine drei Birdies erspielen. Sie ist die einzige Spielerin des gesamten Mädchen-Feldes, die eine Unter-Par-Runde verbuchen konnte. Ihr folgen Stella Jelinek (GC St. Leon-Rot) und Theresa Quasdorf (Hamburger GC) mit drei Schlägen Rückstand (74, +2). Jelinek, die mit der tiefsten Vorgabe angetreten ist (+3,2), musste dabei gleich zum Auftakt einen Dämpfer hinnehmen: Doppelbogey-Bogey lautete die Eröffnung der Kurpfälzerin.

AK 16 Mädchen

Die Spitze der AK 16 ist nach dem ersten Turniertag vollständig in süddeutscher Hand. Die Treppchen-Platzierungen werden sogar vollständig vom weit angereisten „Wolfs-Rudel“ aus St. Leon-Rot eingenommen. Hier spielen sich Lilly Schulz-Hanßen und Emily Böhrer (beide GC St- Leon-Rot) auf den geteilten ersten Rang der Altersklasse. Mit jeweils 73 Schlägen (+1) liegen sie vor ihrer Club-Kollegin Sophie Bierstorfer (GC St. Leon-Rot) sowie Lara Ok vom Münchener GC. 

Achtungserfolge haben zudem Friederike Lohmann (Club zur Vahr) und Alina Hoxhaj (Bergdörfer GC) erzielt. Lohmann spielte die Bahn A9 aggressiv und schlug ihren Drive bis auf zwei Meter an die Fahne. Das Resultat an diesem Dogleg-Par-4 mit eindrucksvoller Wasserverteidigung war ein souveränes Eagle. Hoxhaj erzielte ebenfalls ein Eagle, suchte sich dafür allerdings die 14. Spielbahn aus (C5). Das relativ kurze Par 5 war für sie Einladung genug - sie bezwang die Bahn in gerade einmal drei Schlägen. Im Ranking ihrer Altersklasse liegen die beiden Spielerinnen schlaggleich mit 79 Schlägen (+7) auf dem geteilten siebenten Rang.

AK 14 Mädchen

Mit ebenfalls 79 Schlägen (+7) steht Lara Rieke (GC Hubbelrath) an der Spitze der AK 14. Sie rangiert damit einen Schlag vor Sabrina Hoxhaj (Bergdörfer GC), die eine recht bunte Scorekarte abgegeben hat: gerade einmal sechs Pars notierte die junge Niedersächsin. Ihr folgt die Berliner Rosalie Stadler (G&LC Berlin-Wannsee) mit 81 Zähler (+9). Stadler wird wiederum gefolgt von zwei Team-Kolleginnen: Sophie Bingel und Charlotte Görsch haben ihre Auftaktrunden mit 82 Schlägen (+10) abgeschlossen und übernachten auf T4. 

AK 18 Jungen

Das kleine Feld der AK-18-Jungen konnte an diesem ersten Turniertag nicht glänzen. Mit den erzielten Ergebnissen reihen sich die „Senioren“ der Jugend - im direkten Vergleich - eher im Mittelfeld der AK 16 ein. Mit 77 Schlägen (+5) steht Lukas Joel Hendricks (Bergdörfer GC) auf Platz eins. Fabius Wenzlawek vom GC Fehmarn liegt mit 79 Schlägen (+7) auf Platz zwei. Finn Quade vom G&LC Berlin-Wannsee notierte 81 Zähler (+9) und nimmt damit den dritten Podiumsplatz ein.

AK 16 Jungen

Bei den Jungen der AK 16 waren die Ergebnisse da doch spürbar stärker. Korbinian Walther (GC Am Habsberg) brachte im G&CC Leipzig das beste Ergebnis aller Jungen ins Clubhaus. Er spielte eine 71 und blieb damit einen Schlag unter Par. Ganze 13 disziplinierte Pars, zwei Bogeys sowie drei Birdies konnte der Oberpfälzer für seine Auftaktrunde unterschreiben. 

Auf dem geteilten zweiten Rang stehen Maik Süßbier (G&LC Berlin-Wannsee) und Finn Kölle (GC St. Leon-Rot) mit 73 Schlägen (+1). Kölle gelang dabei ein bemerkenswertes Eagle an der zwölften Spielbahn - einem Par 5. Die weiteren Platzierungen folgen dichtauf und es darf für den anstehenden zweiten Turniertag einiges an Spannung erwartet werden.

AK 14 Jungen

In der AK 14 gelang es Julius Wunsch vom GC Chemnitz, eine Par-Runde (72; +/-0) zu notieren. Damit liegt er starke fünf Schläge vor Miguel Morato Brede (GC Kassel-Wilhelmshöhe) mit 77 Schlägen (+5). Die dritte Treppchen-Platzierung nimmt derzeit Henrik Franz Koglin (G&LC Berlin-Wannsee) mit 80 Zählern (+8) ein. Dabei mussten sowohl Morato Brede als auch Koglin zum Ende hin nochmal empfindlich Federn lassen: beide notierten an dem abschließenden Par 4 ganze sieben Schläge.

Der Finaltag

Am Sonntag, 20. September wird der zweite Turniertag der vierten Youth Challenge ausgetragen. Dann wird sich zeigen, welche Spieler wieviele Punkte für die Jugendrangliste erspielen können. Katja Ingenhoven, Clubmanagerin des GC Verden, freut sich darauf und sagt: „Turniere wie die Youth Challenge beleben unseren Club und unsere Mitglieder stehen da voll und ganz hinter. 

Die Jugend ist die Zukunft des Golfsports - dessen muss man sich bewusst sein. Dabei spielen gerade die Mädchen eben auch sehr unkapriziös. Und die Bahnen werden in diesem hohen Leistungsniveau mitunter ganz anders gespielt, wie man an den heute gespielten Eagles gesehen hat. So viel Geschick und Mut haben nur wenige.“

Zu den Ergebnissen Zu den Startzeiten

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