Bild Information: Im Finale der DMM AK 65 holen die Herren des Hamburger GC mit 3,5:1,5 den Finalsieg gegen den GC Eschenried. (Foto: Langer Sport Marketing)

Sieg der Favoriten

DMM AK 65 Herren 2021
 

Im Finale der DMM AK 65 holen die Herren des Hamburger GC mit 3,5:1,5 den Sieg gegen den GC Eschenried. Platz drei geht an die Gastgeber des Krefelder GC.

An einem sonnigen Finaltag fanden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der AK 65 Herren einen würdigen neuen Titelinhaber. Das Finale zwischen dem Hamburger GC und dem GC Eschenried hat überwiegend deutliche Ergebnisse in den einzelnen Spielen gesehen und fand mit 3,5:1,5 einen klaren Sieger. Am Ende waren es tatsächlich die favorisierten Falkensteiner, die hier die Meisterschaft gewonnen haben.

Zunächst sicherte der auch heute überragende Christian Domin seinen Punkt gegen Markus Erras (GC Eschenried) mit einem frühen 7&6. Domin spielte über das gesamte Turnier hinweg einen sehr guten Ball. Er war Bester der Zählspielwertung, holte jeden einzelnen Matchplay-Punkt und spielte sein Team in einem langen Halbfinal-Stechen in das Finale. Der Sieg der Falkensteiner fußt auch auf seiner starken Leistung.

Dann sicherten Jan-Wilhelm Schuchmann und Hanns-Joachim Pagel (Hamburger GC) den Vierer-Punkt gegen Leonhard Schwarz und Peter Lauer (GC Eschenried). Mit 5&4 sorgten auch sie für einen frühen Feierabend und, was aus Hamburger Sicht noch wichtiger war, holte denn zweiten Punkt im Kampf um den Meistertitel.

48. Titel für Veit Pagel

Die nächste Partie endete zugunsten der Münchener: Heinrich Starp (GC Eschenried) erspielte sich an Bahn 14 einen vorzeitigen 5&4 Sieg gegen Jens Harder (Hamburger GC) und hielt seine Mannschaft so im Rennen. Die dann folgende Entscheidung ließ einige Zeit auf sich warten. Doch am Grün der Bahn 17 konnte Kai Flint (Hamburger GC) den noch fehlenden Punkt zum Sieg der Norddeutschen einfahren. Mit einem 2&1 gegen Simon Schuster sicherte er das entscheidende 3:1 für seinen Hamburger GC.

Veit Pagel (Hamburger GC) und Helmut Bauer (GC Eschenried) standen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bereits auf Bahn 17. Pagel hatte die vorherige Bahn gerade gewonnen und das Spiel zum all square ausgeglichen, als die beiden die Neuigkeiten vom Sieg erfuhren. Daraufhin teilten sie ihren Punkt, sodass der Endstand des Finalspiels 3,5:1,5 lautete.

Für Veit Pagel ist der Sieg mehr als nur eine weitere Meisterschaft: „Wir haben ein wunderbares Turnier gespielt - auf einer toll gepflegten Anlage mit fairen Gegner und ohne irgendwelche Regelfälle. Und wir freuen uns sehr über den Titel. Wir haben uns zwar Chancen ausgerechnet, aber es gab durchaus knappe Spiele und gestern haben wir es nur mit Glück ins Finale geschafft. Die uns zugeschrieben Favoritenrolle trifft also nur halbwegs zu. Das Schöne an diesem Turnier ist aber auch, dass man Leute trifft, die man schon 50 Jahre kennt.

Ich habe im Krefelder GC sogar meine erste Jugendmeisterschaft gewonnen. Das war 1964. Das heute war nun mein 48. Titel und ich muss sagen: meine letzten Titel wiegen mehr als die früheren. Irgendwie freut man sich, dass der Körper noch funktioniert.“ Und auch Christian Domin gibt sich nach dem Sieg bescheiden und relativiert die Favoritenrolle: „In Lochwettspielen gibt es eigene Gesetze. Das Stechen gegen Bad Ems war nicht ohne - wir hätten auch verlieren können. Und dann hätten wir eben nicht im Finale gestanden.“

Glückliche Gastgeber

Im Spiel um Platz drei holten die Gastgeber vom Krefelder GC einen Sieg gegen die Rivalen vom MGC Bad Ems. Mit durchweg vorzeitigen Entscheidungen konnten sie ein 4:1 Ergebnis erzielen und haben so nicht nur tolle Gastgeber-Qualitäten gezeigt, sondern auch ihr sportliches Können unter Beweis gestellt. Nur das Halbfinale mussten sie verloren geben - und können die DMM AK 65 auf heimischem Boden mit einem Sieg und einer Medaille abschließen.

Der Krefelder Spielführer Thomas Edler resümiert die letzten Tage: „Gestern war der Ärger durchaus da und spürbar. Heute freuen wir uns dann aber doch über Bronze. Der Sieg war recht ordentlich und ungefährdet. Eine Medaille war unser Ziel und dieses Ziel haben wir erreicht. Wir hätten gerne den Kampf mit den Hamburgern aufgenommen, vor allem weil sich die Spieler ja seit vielen Jahren sehr gut kennen. Das wäre ein tolles Revival gewesen. Aber insgesamt waren wir der Gastgeber, der wir sein wollten. Wir sind ja ein kleiner Club mit einer überschaubaren Infrastruktur. Und ich denke, wir haben es gut hinbekommen.“

So geht im Rheinland die vierte Ausgabe der DMM AK 65 Herren zu Ende. Zum ersten Mal kommt der Sieger nicht vom Wannsee. Und doch bleibt der Titel in den Händen eines Traditionsvereins, für den der Golfsport immer eine besondere und große Rolle spielt. Nach einer starken Saison mit insgesamt fünf Deutschen Vize-Mannschaftsmeister-Titeln sowie dem zeitgleich erspielten dritten Platz der DMM AK 30 Herren ist der Sieg in der AK 65 aus Falkensteiner Sicht eine wunderschöne Komplettierung.

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