Bild Information: Die Medaillengewinnerinnen von links: Britta Schneider, Tessa Oldenbourg und Caroline Effert. (Foto: Langer Sport Marketing)

Tessa Oldenbourg ist neue Deutsche Meisterin!

DM Damen AK 50 2016
 

In der Deutschen Meisterschaft der AK 50 Damen siegt Tessa Oldenbourg vom GC Wörthsee knapp vor Lokalmatadorin Caroline Effert. Auf T3 spielen sich Britta Schneider (GC Neuhof) und Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg).

Die Deutsche Meisterschaft der Seniorinnen ist in diesem Jahr erstmalig im idyllischen Aachener GC 1927 ausgetragen worden. Das Turnier war in den Altersklassen AK 50 und AK 65 ausgeschrieben worden. Aufgrund eines zu kleinen gemeldeten Starterfeldes ist die AK 65 jedoch nicht ausgetragen worden. Besonderes Augenmerk galt daher der Meisterschaft in der AK 50, die zwischen 45 Spielerinnen ausgetragen wurde.

Hier waren es zunächst Nationalspielerin Tessa Oldenbourg vom GC Wörthsee und die spielstarke Stephanie Kiefer vom hessischen G&LC Kronberg, die am ersten Turniertag die Führung übernahmen. Mit 73 Schlägen (+1) gingen die beiden in Führung, Petra Flamme vom Club Zur Vahr folgte ihnen mit 74 Schlägen unmittelbar. Auch Lokalmatadorin Carolin Effert - ebenfalls Mitglied der Nationalmannschaft - lag nach einer Auftaktrunde von 75 Schlägen (+2) in aussichtsreicher Position. Titelverteidigerin Susanne Dieners (Krefelder GC), ebenfalls Nationalspielerin und zudem auch die nominell stärkste Starterin des gesamten Feldes, musste sich mit 80 Schlägen auf T9 einordnen. 

Am zweiten Turniertag gelang es Kiefer, eine starke 74 (+2) nachzulegen. Damit übernahm sie nun die alleinige Führung, denn Oldenbourg sollte an diesem Moving Day lediglich eine 76 (+4) gelingen. Steigern konnte sich hingegen Caroline Effert, die auf heimischem Platz spielt. Sie notierte an diesem Samstag eine 73 und spielte so schlaggleich mit Britta Schneider vom GC Neuhof die beste Runde des Feldes. So schob sich Effert auf Rang 2 vor und lag vor dem Finaltag nur einen Schlag hinter Stephanie Kiefer. Mit einem weiteren Schlag Differenz folgen Britta Schneider und Tessa Oldenbourg auf T3. Zum fünften Platz hat diese vierköpfige Spitzengruppe einen Puffer von komfortablen fünf Schlägen. Titelverteidigerin Dieners steht nach einer weiteren 80er Runde auf T8.

"Finale unter Freunden"

In der am Sonntag ausgetragenen Finalrunde spielten dann drei der vier top-platzierten Damen im „Leader-Flight“ - der Spielgruppe der Führenden. Lediglich Tessa Oldenbourg startete ohne direkte Wettbewerberinnen neben sich. Beste Voraussetzungen also für jemanden, der sich voll und ganz auf sein eigenes Spiel konzentrieren möchte. Und so war es am Ende tatsächlich die Nationalspielerin Oldenbourg aus dem tiefen Süden, die sich mit einer soliden 76-er Runde durch die Treppchenplatzierungen hindurch auf Rang 1 spielte. Sie gewinnt das Turnier mit 225 Schlägen (73, 76, 76) und einem Schlag Vorsprung auf die stets gut gelaunte Lokalmatadorin Caroline Effert (226; 75, 73, 78), für die der zweite Platz in jedem Fall ein gewonnener zweiter Platz ist - und nicht etwa ein verlorener erster: „Für mich war das eine sehr emotionale Runde. Vor so viel Publikum auf meinem Heimatplatz habe ich noch nicht gespielt. Es war ein Anreiz, es war eine tolle Runde mit tollen Mitspielerinnen und ich freue mich riesig über diesen zweiten Platz!“

Und Tessa Oldenbourg? Für die Spielerin vom GC Wörthsee kam der Sieg im wahrsten Sinne überraschend: „Ich selbst habe vor allem am zweiten Turniertag sehr gut geputtet - da sind unfassbar viele Bälle gefallen. Heute habe ich sehr solide gespielt. Momentan ist mein langes Spiel etwas wackelig, aber ich habe es geschafft, den Score zusammenzuhalten. Dazu kam mal ein Chip-In und mal ein Birdie. Insofern hat es ganz gut funktioniert. Aber ehrlich gesagt dachte ich, dass sich Stefanie und Caroline das Spiel um den Sieg nicht mehr nehmen lassen. Dann habe ich während der Finalrunde ab und zu Andeutungen bekommen, dass ich weiterkämpfen soll - aber ich wollte es eigentlich gar nicht wissen und habe in Ruhe zu Ende gespielt.“ 

Auf Rang 3 landete Britta Schneider (227; 76, 73, 78). Schlaggleich mit ihr liegt Stephanie Kiefer auf Rang 4 (227; 73, 74, 80). Susanne Dieners, die als Titelverteidigerin in das Turnier gezogen ist, hat heute mit 73 Schlägen die beste Runde ihres Turnierverlaufs notieren können. Das reichte immerhin, um sich auf Platz 7 zu verbessern - mit Schlaggleichheit zu Manon Harsch (G&CC Baden Hills), die mit kumulierten 233 Schlägen auf Platz 6 steht. 

Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaft resümiert Tessa Oldenbourg als frisch gebackene Deutsche Meisterin mit einem äußerst positiven Fazit: „Es war ein sehr sehr schönes Turnier mit einer guten Beteiligung. Es war ein sehr faires Spiel und der Platz war in einem hervorragendem Zustand und für eine Seniorenmeisterschaft auch sehr gut geeignet. Es hat alles gut geklappt.“

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