Bild Information: Mit starken Einzeln zum Sieg: Die AK 30 Mannschaft des Frankfurter GC verteidigt den Meistertitel mit beeindruckenden neun Schlägen Vorsprung! Foto: C&V Sport Promotion

Frankfurter GC verteidigt den Titel

DMM AK 30 2019
 

Am zweiten Turniertag der DMM AK 30 der Herren startet das Team des Frankfurter GC durch und holt sich nach starken Einzel-Runden erneut den Titel. Auf Rang zwei steht der GC Hösel. Platz drei holt sich der Hamburger GC

Am 21. und 22. September 2019 standen die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der AK 30 Herren auf dem Programm. Als Austragungsort lud der GC Hohenstaufen zu sich ein und bot den 14 teilnehmenden Teams einen der ältesten Turnierplätze Baden-Württembergs, mit wunderschönen Panoramen auf die Schwäbische Alb und vor allem mit sportlich anspruchsvollen Spielbahnen, die ein kluges Spiel erfordern.

Die sollten denn auch ganz gut zu der auszutragenden Meisterschaft passen, denn eines war bei diesem Turnier von Beginn an klar: Die sportliche Qualität wird auch in diesem Jahr hoch sein. Und zwar mindestens genauso hoch, wie die Motivation, das Turnier zu gewinnen. Im vergangenen Jahr war es der Frankfurter GC, der die DMM der Jungsenioren nach einem starken Start-Ziel-Sieg erstmals überhaupt für sich entscheiden konnte.

St. Leon-Rot und Heddesheim nach den Vierern vorn

Nach den Vierern des ersten Spieltags mussten die Hessen allerdings erst einmal mit Platz fünf der Tabelle vorlieb nehmen. Denn ihre gewerteten Paarungen spielten sie mit 73 (+1) und 75 (+3) Schlägen. Die dritte Vierer-Paarung Fritschi/Wölfel blieb zudem hinter den Erwartungen zurück und musste sich mit einer 80 (+8) begnügen, die am Ende nur als Streichergebnis herhalten durfte. Und das ausgerechnet am Geburtstag von Boris Alexander Wölfel.

Das kumulierte Ergebnis von +4 sollte den Frankfurtern jedenfalls nicht reichen, um in dem spielstarken Wettbewerbsfeld ganz vorne zu stehen. Denn da fanden sich der erneut als Favorit ins Rennen gegangene GC St. Leon-Rot sowie der GC Heddesheim Gut Neuzenhof schlaggleich bei -1 wieder. Aber: die Vierer des ersten Wettkampftages liefern bekanntlich nur zwei der insgesamt sieben zu wertenden Ergebnisse. Das lässt für den zweiten Spieltag mit seinen fünf zu wertenden Einzel-Runden mehr als genug Potenzial für Überraschungen. Und die sollte es am Ende auch geben.

Platzrekord für Wiedergrün

So ist die Mannschaft des Frankfurter GC stark in die Einzel-Runden gestartet und hat sich bereits früh durch die Ränge hindurch auf den ersten Platz vorgearbeitet. Kapitän Patrick O’Neill hat sich bewusst für eine offensive Taktik entschieden und zwei Spieler auf die frühen Startpositionen gesetzt, denen er die Funktion als Zugpferd klar zutraute. Einer der beiden war Boris Wölfel - und der war mehr als motiviert, sein Vierer-Ergebnis vom Vortag vergessen zumachen. Mit einem Birdie-Bogey-Eagle Start sollte ihm das auch eindrucksvoll gelingen. Am Ende notierte Wölfel eine 69 (-3). Mit einem so starken Score sollte er allerdings nicht alleine sein.

Auch sein Vierer-Partner Michael Fritschi kam mit einer 69 (-3) zurück ins Clubhaus. Und Stefan Wiedergrün schloss sein Einzel sogar bereits nach 67 Schlägen (-5) ab und stellte damit ganz nebenbei einen neuen Platzrekord auf. Dabei musste Wiedergrün zum Finish sogar noch ein ärgerliches Bogey notieren. Glück im Unglück für ihn: das Bogey wäre beinahe ein Doppelbogey geworden, hätte der Frankfurter nicht einen beeindruckenden Putt aus knapp fünf Metern Entfernung gelocht.

Neun Schläge Vorsprung

Am Ende blieben ganze vier Frankfurter unter Par und sorgten dafür, dass ihr Team mit deutlichem Abstand an der Spitze des Leaderboards stand. In den Einzeln war der Frankfurter GC mit seinen zehn Schlägen unter Par ganz klar eine Klasse für sich und darf den Meistertitel verdient wieder mit an den Main nehmen. Das Gesamtergebnis für die alten und neuen Deutschen Meister lautet auf sechs Schläge unter Par und ließ ganze neun Zählern Raum zu Rang zwei.

Auf diesen spielten sich die Vorjahres-Dritten des GC Hösel. Auch sie haben einen starken Start in die Einzel-Runden erwischt und konnten sich schnell ein Polster zu den starken Heddesheimern, St. Leon-Roter und Falkensteinern aufbauen und halten. Ganze 13 Schläge Sicherheitsabstand ließen die Rheinländer am Ende zwischen sich und den späteren Bronzemedaillen-Gewinnern des Hamburger GC. Erst auf Platz vier steht der GC Heddesheim Gut Neuzenhof mit 19 über Par, gefolgt vom schlaggleichen GC St. Leon-Rot, der im Computerstechen unterliegt.

Per Fokus zum Sieg

Der Hamburger Kapitän Stephan Blume hatte sich mit seinem Team vorgenommen, eine Treppchen-Platzierung zu erreichen und ist mit Platz drei sehr zufrieden: „Auf dieses Abschneiden sind wir stolz, das war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung. Wir hatten einige Rückschläge zwischendurch, aber die haben wir klasse weggesteckt. Zum Schluss ging es nochmal richtig eng hin und her. Und wenn man bedenkt, dass wir zwei unserer Leistungsträger gar nicht mit dabei hatten, haben wir uns hier richtig gut verkauft. Mehr wäre heute auch nicht drin gewesen. Wir sind glücklich und zufrieden.“

Noch glücklicher ist Patrick O’Neill, der Kapitän des Frankfurter GC: „Wir haben die Meisterschaft und die Titelverteidigung von Anfang an ernst genommen und der Zusammenhalt im Team ist enorm gut. Dadurch konnten wir auch so starke Mannschaften wie Hösel, St. Leon-Rot und Heddesheim angehen. Wir haben immer daran geglaubt. Auch gestern Abend nach den Vierern haben wir gesagt, dass wir das gewinnen können, wenn wir selbst gut spielen. Dieser Platz ist nicht einfach und wir haben starke Gegner gehabt. Daher mein höchstes Kompliment an die Spieler - die waren gerade in den Einzeln eine Klasse für sich.“

Auch Stefan Wiedergrün, der mit seiner 67 (-5) einen der ganz wichtigen Eckpfeiler für den Frankfurter Erfolg geliefert hat, sagt: „Wir sind mit dem Wissen in das Turnier reingegangen, dass wir im letzten Jahr mit demselben Team gewonnen haben. Uns war klar, dass St. Leon-Rot, Heddesheim und Hösel gut sind. Und auch Überraschungs-Teams haben immer Raum in diesem Modus. Wir wollten uns nicht blamieren und haben uns so gut wie möglich vorbereitet. Wir sind sehr fokussiert reingegangen. Aber dass es so kommt, kann man nicht planen. Es ist der Wahnsinn, was das Team hier geleistet hat.“

Die Ergebnisse der DMM Herren AK 30

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