Bild Information: Nicola Rössler vom Münchener GC (Foto: DGV/stebl)

Gross jr. und Rössler am Neuhof in Führung

DM AK 30 Damen und Herren
 

Stephan Gross jr. und Nicola Rössler gehen als Leader in die Finalrunde der DM AK 30 im GC Neuhof.

Dreieich – Die beiden ehemaligen Nationalspieler Nicola Rössler und Stephan Gross jr. verteidigten ihre Führungen und haben nun jeweils die Chance, einen Start-Ziel-Sieg einzufahren.
„Heute war das genaue Gegenteil von gestern. Die ersten Neun waren richtig solide und die zweiten Neun waren ab dem Abschlag an Bahn 10 ziemlich wild.
Der etwas stärkere Wind als gestern hat es nicht leichter gemacht. Im Großen und Ganzen bin ich nicht unzufrieden und für morgen gut positioniert“, kommentierte der SLR-Athlet seine Ausgangslage. Der zweifache WM-Teilnehmer verteidigte mit einer 73 (+1) die Führung. Auf der Frontnine blieb die Scorekarte von Gross jr. blitzsauber und nach zwei Birdies ging es unter Par auf die zweite Halbrunde.
Zwar brachte der Spieler des GC St. Leon-Rot noch ein Birdie unter, musste aber auch vier Bogeys hinnehmen.

Fünf Meister im Feld der Herren

Im Feld der DM AK 30 sind in diesem Jahr neben dem Titelverteidiger noch weitere vier ehemalige Meister.
Marcel Zillekens hat seine Chance, zum zweiten Mal in Folge den Pokal in Empfang zu nehmen, mit einer 77 (+5) wohl schon verspielt. Zum Auftakt hatte der Höseler eine 74 unterschrieben. Von Rang acht mit einem Gesamtscore von +7 geht der Spieler, der vor wenigen Tagen seinen 32. Geburtstag gefeiert hat, in die Finalrunde und hat damit acht Zähler Rückstand auf den Leader.


Zwei andere Ex-Meister haben da deutlich bessere Aussichten, sich wieder auf dem Siegerpokal zu verewigen. Daniel Schmieding, der Meister von 2017 hat am zweiten Tag als einziger der Athleten einen Score unter Par nach Hause gebracht. Seine 69 (-3) reichte aus, um die 76 von der ersten Runde wettzumachen. Mit +1 liegt der 34-Jährige, der für den Münchener GC antritt, auf dem zweiten Platz und wird es wieder mutig angehen: „ Ich freue mich auf den Wettkampf morgen und auf eine letzte Möglichkeit, die aggressive Spieltaktik auszuführen“, so der Bayer.

Leaderflight

Mit Stephan Gross jr. und Daniel Schmieding wird Alexander Koller am Sonntag im Leaderflight antreten. Der Meister von 2014 hat zwei sehr solide Runden mit jeweils 73 Schläge abgeliefert. Zuletzt hatte der Eichenrieder vor zwei Jahren einen Platz in der letzten Startgruppe, sieht seine Chancen auf den Sieg aber eher zurückhaltend: „Ich glaube, gegen die beiden anderen ist meine Chance ziemlich klein. Ich würde mich über einen Platz in der Top Five freuen“, so Koller.

Meister von 2018 mit Aussichten

Auch Philipp Westermann, Meister von 2018 darf sich noch Hoffnungen auf einen erneuten Triumph in der AK 30 machen. Der Falkensteiner war mit einer 73 ins Turnier gestartet und unterschrieb am zweiten Tag eine 74. Zwei Birdies rahmten vier Bogeys ein. Rang fünf und vier Zähler Rückstand auf den Leader stehen zu Buche.
Albert Türklitz, der Meister des Jahres 2016, liegt nach Runden mit 80 und 81 Schlägen weit zurück auf Rang 27.

Vier Meister im Feld der Damen

Bei den Damen sind zwar nur vier Spielerinnen im Feld, die Erfahrung damit haben, Meisterin der AK 30 zu werden. Allerdings vereinen diese vier Spielerinnen insgesamt acht Titel auf sich.
Dreimal auf dem Pokal verewigt ist Silvia Wilms. Mit Runden von 76 und 79 Schlägen liegt die Münchenerin, die 2006, 2008 und 2016 jubeln durfte, auf Rang fünf, hat auf die Führende aber schon zwölf Zähler Rückstand.
Einen Platz vor Wilms steht Stephanie Kiefer. Die Kronbergerin hat nach 78 und 76 Schlägen einen Zähler weniger in den Büchern.

Neuhoferin im Leaderflight

Mit zweimal 76 Schlägen hat sich Britta Schneider vom Gastgeber GC Neuhof einen Platz im Leaderflight gesichert. Einen Schlag weniger brauchte Titelverteidigerin Nina Birken, die sich 2017 und 2019 der Titel gesichert hatte. Vor der Finalrunde hat die Westdeutsche vom GC Hösel sechs Schläge Rückstand auf Nicola Rössler, die zum ersten Mal an der DM AK 30 teilnehmen darf und diesen Titelkämpfen gleich ihren Stempel aufdrückt, war blieb Rössler nicht wieder unter Par, brachte aber auch am zweiten Tag mit einer 74 (+2) den besten Score aller Damen nach Hause
„Ich bin zufrieden. Vor allem mit meiner Backnine, auf der ich mich immer besser an den Wind gewöhnt habe. Der Wind war heute wirklich bei den Anspielen ins Grün sehr schwierig“, freute sich die Athletin. Nicola Rössler kann sich nicht daran erinnern, je mit einem so großen Vorsprung in die Finalrunde gestartet zu sein.
Marie-Theres Liehs vom GC Neuhof, die 2018 den Titel geholt hatte, liegt nach Runden mit 81 und 86 Schlägen auf Rang 16.

Bildergalerie

Auch am Finalsonntag, der aufgrund der Corona-Beschränkungen wie schon die ersten Tage der Titelkämpfe ohne Zuschauer ablaufen muss, gehen die Athleten ab 9.00 Uhr auf die Runde. Der Leaderflight der Damen startet um 12.10 Uhr, die drei führenden Herren gehen um 12.40 Uhr in den letzten Akt dieser Titelkämpfe.

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