Bild Information: Stephan Gross jr. aus SLR (Foto: DGV/stebl)

Erste DM des Corona-Jahres gestartet

DM AK 30 Damen und Herren
 

Die DM der Altersklasse ab 30 Jahren ist auf dem Weg. In GC Neuhof bleiben zum Auftakt nur die Leader unter Par.

Dreieich – Auf dem Platz des GC Neuhof vor den Toren Frankfurts ist die erste Deutsche Meisterschaft des Jahres gestartet. Die Altersklasse ab 30 Jahren hat die Ehre, in diesem so besonderen Jahr um Titel und Medaillen spielen zu dürfen.
Das Hygiene-Konzept sorgt dafür, dass dieses Turnier mit maximaler Sicherheit für alle Beteiligten über die Bühne geht. Die Anzahl der Teilnehmer wurde hierfür auf 23 Damen und 38 Herren beschränkt. Zuschauer sind nicht zugelassen.

Anspruchsvolle Bedingungen

Zum Auftakt wurden die Athleten von strahlendem Sonnenschein empfangen, aber ein tückischer Wind machte den ohnehin anspruchsvollen Platz besonders schwer, zu spielen. Entsprechend sind die Scores. Sowohl bei den Damen, wie auch bei den Herren gab es nur ein Ergebnis unter Par.
Bei den Damen startete Nicola Rössler als erste Athletin in einem Flight mit Nina Birken und Pia Gassner. Für die Spielerin des Münchener GC ging es mit einem Bogey los, aber nach insgesamt vier Birdies und noch zwei weiteren Bogeys stand unter dem Strich eine 71 (-1). Damit übernahm Rössler die Führung und geht mit drei Zählern Vorsprung auf die beiden ersten Verfolgerinnen in den zweiten Tag.

Rössler kam trotz des Windes sicher vom Tee und verhinderte dadurch hohe Hausnummern auf der Scorekarte. Im kurzen Spiel und auf den Grüns zeigte die ehemalige Nationalspielerin, dass sie noch immer ein gutes Händchen hat. „Der Platz ist trotz der relativ kurzen Löcher sehr anspruchsvoll, da die Bunker gut platziert sind und man selten einen Driver vom Tee schlagen kann“, zollt die Leaderin dem Parkland Course Respekt.

Drei Schläge mehr

Drei Schläge mehr als Nico Rössler brauchten Deborah Wehle (GC Hamburg-Walddörfer) und Alexandra Kölker (GC Bergisch Land). Die Hanseatin machte ihre Scorekarte bunt. Vier Birdies, vier Bogeys und ein Double summierten sich auf 74 Schläge auf.

Die Bergisch Länderin lag nach neun Bahnen unter Par, aber es blieb bei zwei Birdies. Drei Bogeys auf dem Weg zurück ins Clubhaus ließen den Score auf 74 Schläge anwachsen.

Titelverteidigerin auf Platz vier

Titelverteidigerin Nina Birken konnte nur ein Birdie unterbringen. Die Athletin des GC Hösel notierte vier Bogeys und liegt mit einer soliden 75 (+3) auf Rang vier.

Gross führt bei Herren

Bei den Herren hatte Stephan Gross jr. den besten Start in die Meisterschaft. Der Europameister von 2008 lag nach zwei Birdies und drei Bogeys beim Kreuzen auf die Backnine noch einen Schlag über Par, hielt seine Scorekarte danach aber sauber und knallte noch drei Birdies auf den Platz. Mit 70 (-2) Schlägen geht der Athlet des GC St. Leon-Rot mit einem Vorsprung von drei Zählern auf nicht weniger als sechs Kontrahenten in die zweite Runde.

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„Die Frontnine war vom langen Spiel her etwas wild, aber der Putter hat mich gut im Spiel gehalten. Die Backnine war dann super solide und den einen oder anderen Putt habe ich auch noch gemacht. Der Platz ist sehr anspruchsvoll, vor allem mit dem ständig drehenden Wind. Wenn man gute Schläge macht, wird man dafür belohnt“, bilanziert der Athlet, der Deutschland bei Team-Europameisterschaften insgesamt sieben mal vertrat, die Auftaktrunde.

Sechsfach 73

Drei Zähler hinter dem Kurpfälzer teilen sich sechs Athleten den zweiten Platz, darunter auch der Meister des Jahres 2018. Sechs mal bei einer Team-EM und einmal bei einer Team-WM trug Philipp Westermann die deutschen Farben. Der Falkensteiner zählt auch in 2020 wieder zum Favoritenkreis. Das Nordlicht brachte satte fünf Birdies unter, musste aber zwei Doppelbogeys und zwei Bogeys hinnehmen.

Titelverteidiger auf T8

2019 hatte sich Marcel Zillekens den Titel gesichert. Der „Ironman“ vom GC Hösel lag nach 13 Bahnen unter Par, hatte mit Bogey-Doppelbogey aber ein unglückliches Finish und geht mit einem Endscore von zwei über Par in den zweiten Wettkampftag.
Daniel Schmieding, der Athlet mit dem besten Handicap des Feldes, hatte sein A-Game nicht mit auf den Platz genommen. Der Münchener mit Vorgabe +5,1 kam mit 76 (+4) Schlägen ins Clubhaus und lauert auf Rang 12 schlaggleich mit Boris Wölfel.

Der Routinier des Frankfurter GC lag seinerseits nach fünf Bahnen noch bei -2, brachte danach aber kein Birdie mehr unter. Auf Bahn 16 ging es bunt durcheinander, so dass ein Triplebogey den Score belastet. „Der Platz ist in einem guten Zustand, verzeiht aber besonders vom Tee keinen Fehler. Es macht Spaß, hier zu spielen“, nahm Wölfel die hohe Hausnummer gelassen auf.

Am zweiten Tag starten die Herren ab 9.00 Uhr, während die Damen ab 11.30 Uhr rausgehen werden.

 

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