Bild Information: Der Vizemeister der Internationalen Amateurmeisterschaften der Golfer mit Behinderungen 2018, Timo Klischan, ist Teil des deutschen Teams. (Foto: DGV/Tiess)

Team-EM der Golfer mit Behinderungen

Team-EM Golfer mit Behinderungen 2019
 

Bei den diesjährigen Mannschafts-Europameisterschaften der Golfer mit Behinderungen geht ein ambitioniertes junges deutsches Team an den Start. Jennifer Sräga, Reinhard Friske, Timo Klischan und Pascal Ferreira-Schramm halten die schwarz-rot-goldenen Farben hoch.

Erstmals überhaupt findet mit den Mannschafts-Europameisterschaften der Golfer mit Behinderungen ein Turnier der European Golf Association (EGA) im spanischen Real Novo Sancti Petri statt. Zehn Nationen sind mit Mannschaften vertreten - jede von ihnen umfasst vier Spielerinnen und Spieler. Für Deutschland geht mit Jennifer Sräga, Reinhard Friske, Timo Klischan und Pascal Ferreira-Schramm eine ambitionierte und vor allem auch junge Auswahl an den Start. Die Mannschaft wird unterstützt von Duncan Hannak, der als Adviser dabei ist.

Drei Runden - drei Spielmodi

Das Turnier wird über drei Runden ausgetragen. Am ersten Turniertag werden pro Mannschaft zwei Vierer gespielt, von denen beide Ergebnisse gewertet werden. Am zweiten Tag werden zwei Vierer mit Auswahldrive gespielt, auch hier werden beide Ergebnisse gewertet. Am dritten und letzten Tag werden vier Einzel gespielt, von diesen finden die drei besten ihren Weg in die Wertung. Der gut präparierte Turnierplatz ist nicht besonders lang, bedarf aber dafür eines präzisen Spiels, um die kleinen und dazu sehr schnellen Grüns zu treffen. Zudem sind die Fairways mitunter sehr schmal und die Landezonen werden von Pinien gesäumt.

Bei dem Turnier sind die Nationen Österreich, Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Spanien und Schweden vertreten. Frankreich geht dabei als Titelverteidiger an den Start. Die Équipe Tricolore hat den alle zwei Jahre ausgespielten Titel seinerzeit im Stechen gegen den diesjährigen Gastgeber Spanien gewonnen. Das englische Team holte im Jahr 2017 die Bronzemedaille. Die deutsche Auswahl belegte damals den siebenten Platz. Jennifer Sräga und Reinhard Friske waren damals schon mit dabei.

Deutsches Team will in die Top 5

In diesem Jahr will die deutsche Auswahl besser abschneiden. Timo Klischan, Vizemeister der Internationalen Amateurmeisterschaften der Golfer mit Behinderungen 2018, gibt die Devise vor: „Unser Ziel am ersten Tag ist es, in unser Spiel zu finden. Gerade der klassische Vierer ist eine Herausforderung. Von den Handicaps her können wir uns mit den Top 5 Mannschaften messen, und ich glaube, unser Ziel sollte es auch sein, mindestens die Top 5 zu erreichen.“

Dabei geht das deutsche Team mit einer erkennbaren Verjüngungs-Kur an den Start. Klischan führt aus, wie spezifisch sich das Team darauf eingestellt hat: „Aktuell sind wir das jüngste Team das der DGV jemals gestellt hat. Mit Pascal haben wir einen Nachwuchsspieler, der zum ersten Mal für den Verband antritt. Dies ist ein Faktor, den wir beachten wollen. Aus diesem Grund haben wir die Paarungen am ersten Tag auch so aufgeteilt, dass ein erfahrener Spieler zusammen mit einem jungen Spieler auf die Runde geht.“ Die weiteren Paarungen will die Mannschaft gemäß der Ergebnisse und der Gesamtsituation bestimmen.

Die beiden deutschen Vierer starten um 09:20 (Sräga/Klischan) und 10:10 (Schramm/Friske) in die erste Turnierrunde. Neben den Mannschafts-Europameisterschaften wird zusätzlich der European Nations Cup ausgetragen. Der dort gespielte Turniermodus ist identisch zur Team-EM, gezählt wird allerdings im Stableford-Modus. In diesem Turnier gehen sieben Nationen an den Start. Ein deutsches Team ist hier jedoch nicht vertreten.

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