Bild Information: Matthias Schmid locht zum achten Birdie des Tages ein (Foto: DGV/stebl)

Platzrekord durch Schmid

German Challenge
 

Welch´ famoser Start in das erste Turnier der Challenge Tour auf deutschem Boden seit 2015! Matthias Schmid aus dem National Team Germany spielt am Nachmittag eine fehlerfreie Runde ohne Bogey und bringt sich mit einer 63 (-8) in eine hervorragende Ausgangsposition für die kommenden Tage.

Neuburg/Donau – Königlich-bayerischer Glanz strahlt neben der Spätsommersonne über das erste Turnier der Challenge Tour in Deutschland seit 2015. Die Big Green Egg German Challenge powered by VcG findet auf dem Platz des Wittelsbacher Golfclubs statt.
Sportlich drückt Doppel-Europameister Matthias Schmid dieser Auftaktrunde des Turniers seinen Stempel auf, indem er mit einer fabelhaften 63, also acht unter Par, den alten Platzrekord pulverisiert.

Vormittag

Am Vormittag waren die Fairways und Roughs noch etwas vom Morgentau feucht. Ansonsten herrschte aber Spätsommersonne und die Athleten hatten nahezu perfekte Bedingungen. Der Platz des Wittelsbacher GC präsentierte sich in fast schon unverschämt guter Verfassung und stellte nicht nur wegen seiner Länge die Athleten der Second-Level-Tour vor immer wieder großer Herausforderungen. Die Bäume an den Rändern der Fairways sind optisch eine Wucht. Nicht nur optisch, denn auch für die Spielweise sind die mächtige Wipfel immer wieder im Spiel.


Am Vormittag am besten mit den Anforderungen zurecht gekommen sind der Engländer Nathan Kimsey und Daniel Killier aus Neuseeland. Der Athlet vom anderen Ende der Welt brauchte für seinen Score von 67 (-4) sieben Birdies, weil er auch drei Bogeys notierte. Die Brite hingehen hielt seine Scorekarte blitzsauber und kam mit vier Birdies auf 67 Schläge.
Vier Birdies hatte auch der beste Deutsche des frühen Startblocks. Alexander Knappe musste auf Loch 18 aber auch ein Bogey notieren, so dass er die 6.816 Meter, die als Par 71 gespielt werden, mit 68 Schlägen, drei unter Par bewältigte.
Vier Birdies brachte auch Jannik de Bruyn unter. Der Sportsoldat vom GC Hösel kam mit einer 69 vom Platz, da er zwei Bogeys kassiert hatte.

„Mein langes Spiel war heute sehr solide. Ein paar Putts mehr hätten fallen können. Der Platz macht echt Spaß, ist anspruchsvoll, aber fair. Ich hoffe, noch drei Runden auf diesem tollen Platz zu spielen“, geht der Aktivensprecher des DGV zuversichtlich in die kommenden Tage.
Mit Marc Hammer blieb am Vormittag noch ein weiterer „Held von Hilversum“ unter Par. Der Athlet des GC Mannheim-Viernheim brauchte 70 (-1) Schläge.

Nachmittag

Am Nachmittag legten einige Akteure los, als ob sie den Uralt-Platzrekord auslöschen wollten. Jonas Kölbing hatte diesen 2011 im Rahmen des Länderpokals aufgestellt. Egalisiert wurde seine 67 ja schon am Vormittag zweifach.
Bereits nach neun gespielten Bahnen lag auch Matthias Schmid mit blitzsauberer Scorekarte bei vier unter Par und beendete tatsächlich seine Runde nochmals vier weitere Schläge unter Par.


Zahlreiche Zuschauer begleiteten den Bayern und seine Schläge wurden ein ums andere Mal voller Bewunderung und Respekt kommentiert. Was Matti Schmid macht, sieht immer so einfach und elegant aus. Trotzdem liegen seine Drives meist sehr viel länger als die der Mitbewerber. Und wenn es um das Anspiel des Grüns geht, nimmt Schmid auch kleine Landezonen souverän an, um den Ball dicht ans Loch zu bringen. Beeindruckend.

Mit drei Schlägen Rückstand auf den Bundesadler haben sich Julien Brun aus Frankreich und Ondrej Lieser aus der Tschechischen Republik mit jeweils einem Bogey bei sechs Birdies und einem Gesamtscore von 66 (-5) gut platziert.

Auch Michael Hirmer spielte großartig und lag nach 14 Bahnen fünf unter Par. Am Ende unterschrieb der Spieler, der jüngst auf der Pro Golf Tour bei der Starnberg Open seinen ersten Sieg als Profi gefeiert hatte und sich erkennbar in einem großen Aufwärtstrend bewegt, sogar eine starke 65 (-6) und geht von Platz zwei in den zweiten Tag.

„Der Platz des Wittelsbacher GC ist wirklich toll. Ich habe hier als Jugendlicher schon oft gespielt. Für meine Draws ist das Layout gut zugeschnitten“, war der 24-Jährige, der im GLC Oberpfälzer Wald mit dem Golfspiel begonnen hatte, mit seinem Tag rundum zufrieden.

Historisches

Der Club wurde 1988 gegründet und schon 1989 wurde auf dem von Joan Dudok van Heel designten Platz, der sich zwischen bis zu 200 Jahre alten Bäumen und einigem Wasser in den Donauauen windet, gespielt. Das herrschaftliche Clubhaus wurde 1990 eröffnet. Acht Mal fanden in Neuburg Internationale Amateurmeisterschaften von Deutschland statt.
Präsident des Golfclubs ist seit der Gründung Seine Königliche Hoheit Herzog Max in Bayern.
Die Anlage befindet sich in der Nähe von Schloss Grünau, zu dem auch das Gut Rohrenfeld gehört. Das Gut betreibt heute auf rund 260 Hektar Landwirtschaft, während der Golfplatz rund 67 Hektar des Geländes ausfüllt. Als Hofgestüt der pfalz-neuburgischen Herzöge war Gut Rohrendorf lange eines von zwei Gestüten mit überragender Bedeutung für das Königreich Bayern.
Im Jagdschloss Grünau , das der Wittelsbacher Pfalzgraf Ottheinrich einst als Liebesbeweis für seine Ehefrau Susanna bauen ließ, ist heute das Aueninformationszentrum untergebracht. Zwischen Neuburg an der Donau und Ingolstadt befindet sich eines der bedeutendsten Auwaldgebiete an der deutschen Donau. Dieses wird der Öffentlichkeit in vielen Facetten näher gebracht.

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