Bild Information: Rückt auf: Nick Bachem vom Marienburger GC (Foto: PATRICK JANTET)

Deutsche bei EM vorne

EM Herren
 

Am Abend des zweiten Wettkampftages der Europameisterschaften der Herren spricht das Leaderboard an der Spitze deutsch. Titelverteidiger Matthias Schmid vom GC Herzogenaurach liegt in Front, zwei andere Deutsche rücken mit Tagesbestscore auf.

Zumikon/Schweiz – Titelverteidiger Matthias Schmid ist vor dem Moving Day im GCC Zürich weiter mit -5 in Führung, konnte aber am zweiten Tag keinen Boden gegenüber der Konkurrenz gutmachen. Vier Bogeys stehen aber auch vier Birdies gegenüber, so dass der 22-Jährige nach dieser Even-Par-Runde weiter beste Aussichten hat, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen.
Ein anderer Held von Hilversum hat sich heute nachdrücklich ins Rampenlicht geschossen: Nick Bachem, der gemeinsam mit Matti Schmid Team-Europameister geworden ist, hat nach seiner 70 vom Auftakt eine 68 (-3) folgen lassen und kletterte damit auf den zweiten Platz. Kurios: Wieder hat der Marienburger, wie schon am ersten Tag, auf den Bahnen 15 und 18 Boden verloren. Die beiden Bogeys verhinderten, dass der Kölner mit dem Leader gleichziehen konnte. Dennoch war Bachem rundherum zufrieden mit dem Tag: „Ich finde den Platz richtig schön. Die Grüns sind riesig, aber sehr onduliert. Man muss kleine Stellen treffen, das finde ich ganz cool. Der ganze Platz liegt mir ziemlich. Es ist ein großer Vorteil, hier weit schlagen zu können und dann nur noch Wedges in die Grüns zu haben, wenn andere noch ein mittleres Eisen reinschlagen müssen. Bei mir läuft es bisher richtig gut. Drives und langes Spiel sind sehr gut. Das Putten ist sehr ordentlich. Das Beste bisher war, dass ich es gut hinbekommen habe, zwei Runden so entspannt wie möglich zu gehen, wobei der Platz eben auch ziemlich stressig werden kann. Wenn ich das noch zwei Runden hinbekommen, wird es hier richtig gut werden“, strahlte der Sportsoldat angesichts der guten Ausgangslage und seines souveränen Spiels.
Den zweiten Platz teilt sich Nick Bachem mit Frederik Schott. Der Youngster des Düsseldorfer GC ließ seiner 66 eine 72 folgen und gab damit einen Platz ab.

Sportsoldat

Auch der zweite Spieler, der an diesem Tag den tiefsten Score unterschreiben durfte, gehört zum National Team Germany und ist Sportsoldat der Bundeswehr: Timo Vahlenkamp vom Berliner GC Stolper Heide brachte bei zwei Bogeys fünf Birdies unter und schloss mit nun gesamt -2 auf den fünften Platz auf.
„Ich habe heute viele gute Schläge gemacht und den Platz gut gemanagt, so dass ich meine Stärken gut ausspielen konnte. Das besondere an diesem Platz sind die ondulierten Grüns in Kombination mit relativ langen und engen Löchern“, analysierte Vahlenkamp seinen guten zweiten Tag.
Viermal steht Schwarz-Rot-Gold nach zwei Runde bei den besten fünf Athleten.  T2 steht auch für den Finnen Rasmus Karlsson, der wie Nick Bachem eine 70 und eine 68 unterschrieben hat.
Weitere Deutsche verbesserten sich am zweiten Tag teilweise deutlich. Den größten Sprung im Klassement machte Philipp Katich. Der Spieler des GC St. Leon-Rot kam mit einer 69 (-2) nach Hause und kletterte um 32 Plätze auf Rang 26. Ebenfalls eine 69 unterzeichnete Katichs Teamkamerad Philipp Matlari, der sich damit um 13 Ränge auf Platz elf verbesserte.
Für Marc Hammer, einem der Helden von Hilversum, ging es mit einer 70 um sechs Plätze rauf, so dass der Viernheimer auf Rang 18 nun schon die Top Ten im Blick hat.
Für Laurenz Schiergen vom GCC Velderhof reichte eine 71 (Even Par), um um 30 Plätze bis auf Rang 36 zu klettern.

Bundestrainer zufrieden

Bundestrainer Ulli Eckhardt ist mit dem bisherigen Verlauf dieser Einzel-EM nach dem grandiosen Triumph bei der Team-EM sehr zufrieden. „Die beiden ersten Runden sind uns wunderbar gelungen. Ich bin mit dem Zwischenresultat sehr zufrieden. So kann es gerne weitergehen. Es sind noch 36 Löcher zu spielen und das Wetter soll an beiden Tagen sehr schlecht werden. Wir müssen auf alles vorbereitet sein. Der Golfplatz, den wir hier spielen dürfen, ist grandios. Riesengroße Grüns mit wahnsinnigen Ondulationen drin. Das ist ein sehr gelungener Golfplatz und es macht Spaß, hier zuzuschauen. Für die Spieler ist es eine große Herausforderung. Wir machen so weiter und hoffen, dass wir am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen“, strahlte der Bundestrainer beim Anblick des Leaderboards, aber auch wegen der gezeigten Leistungen seiner Schützlinge.

So lief Tag 1 Livescoring

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