Bild Information: Nächstes Highlight für Paula Schulz-Hanßen (Foto: DGV)

Auftakt zur Team-WM der Mädchen

Team-WM Mädchen
 

Der erste Wettkampftag der Team-WM der Mädchen zeigt eine sehr homogene deutsche Auswahl. Alle drei Spielerinnen bringen den gleichen Score ins Clubhaus.

Markham/Kanada – Bei der 6. World Junior Girls Championship, der inoffiziellen Weltmeisterschaft, hat das deutsche Team um Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl zum Auftakt eine absolut homogene Leistung abgeliefert.
Alle drei Spielerinnen unterschrieben Scorekarten mit 78 (+6) Schlägen.
Da an jedem der vier Wettkamptage zwei Scores in die Wertung kommen, summiert sich das Ergebnis für den Bundesadler nach Runde eins auf +12. Dies reicht für den 16. Platz. Die Führung hat Korea übernommen. Die Asiatinnen waren die einzige Mannschaft, die hauchdünn unter Par bleiben konnte.

Dreimal Asien unter Par

Auch in der Einzelwertung waren die Scores unter Par sehr rar gesät. Nur drei Spielerinnen, alle aus Asien, kamen mit einer 71 (-1) von der Runde. Neben der Koreanerin Ye Won Lee waren es noch die Chinesin Yin Xiaowen und die Thailänderin Yosita Khawnuna.
Auf dem 5.186 Meter langen Par-72-Südkurs des Angus Glen GC treten noch bis zum 27. September Mädchen aus 20 Nationen an. Jeweils drei Mädchen bilden eine Mannschaft. Das deutsche Trikot tragen Marie Bechtold vom GC St. Leon-Rot, Chiara Horder (GC München Valley) und Paula Schulz-Hanßen. Die Athletin des GC St. Leon-Rot feiert damit unmittelbar nach dem Junior Solheim Cup den nächsten Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere.

Stimmen vom Tag

Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl ist vom Turnier und Gelände restlos begeistert: „Wir haben heute gut gespielt. Dreimal +6 ist gemessen an der Komplexität dieses Platzes eine echt gute Leistung. Das ist hier der mit Abstand schwerste Platz, den ich in all den Jahren meiner Tätigkeit bisher erlebt habe. Schon bei der ersten Begehung war klar, dass das hier eine ganz eigene Liga ist. Der Platz ist lang, hat schnelle und ondulierte Grüns und es gibt hier in Toronto auch kräftigen Wind. Hier brauchen die Spielerinnen das komplette Arsenal, was das Spiel hergibt. Das ist absolut beeindruckend. Wir sind mit dem Ergebnis im Klassement zwar etwas weiter hinten als gewünscht, aber es hat nur ein etwas tieferes Ergebnis gefehlt. Dafür haben wir aber auch kein hohes Ergebnis. Ein relativ niedriger Streicher hilft uns da nicht weiter. Ich freue mich aber für die drei Mädels, denn mit sechs über Par war das angesichts der komplexen Aufgaben von allen eine reife Leistung. Da ist an der einen oder anderen Stelle noch Raum nach unten. Wenn wir hier mit einem Ergebnis in der Top Ten nach Hause fahren, haben wir ganz viel richtig gemacht. Ich freue mich auf die kommenden Tage!“

Marie Bechtold war vom Platz sehr beeindruckt: „Es war relativ windig und der Platz ist echt tough und sehr herausfordernd. Das hat super viel Spaß gemacht. Man kann hier richtig viel lernen, denn jeder schlechte Schlag wird hart bestraft. Man muss wach bleiben, gerade die ersten Löcher sind sehr schwierig. Ich bin auf die nächsten Tage gespannt und freue mich darauf!“

Paula Schulz-Hanßen war mit ihrem Score nicht zufrieden, sah aber auch positive Aspekte: „Ich habe heute aus meiner Runde sehr viel gelernt. Mit meinem Spiel an sich bin ich schon zufrieden. Ich habe nur ein paar Fehlentscheidungen getroffen und mir dafür Bogeys eingefangen.“

Zwei Plätze für die Canadian Open

Angus Glen verfügt über zwei Championship-Plätze und auf beiden wurden bereits die Canadian Open ausgetragen. Der Südkurs wurde nach einem umfangreichen und aufwändigen Umbau 2015 wiedereröffnet. Auf etlichen Bahnen kommt Wasser ins Spiel und so wird den Athletinnen eine taktisch kluge Spielweise abgefordert, um einen tiefen Score in das imposante Clubhaus bringen zu können.

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