Bild Information: Max Wojciechowski ist gut gestartet (Foto: DGV/stebl)

Harter Cut in Devon

Golf Team Germany
 

The Boys Amateur Championship. Mehr geht nicht. 252 Jungen aus 33 Nationen streiten sich um den begehrtesten Titel im Welt-Jugendgolf.

Braunton/England – Auf den beiden Plätzen des Saunton GC am Ufer des Bristolkanals treffen sich 252 Jungen aus der ganzen Welt, um noch bis zum 18. August um Titel, Ehre und attraktive Startplätze zu kämpfen.
Der Sieger bekommt 2020 Einladungen zur Amateur Championship auf Royal Birkdale und für das Final Qualifying für The Open. Zudem trägt der Youngster, der am Sonntag nach dem Finalmatch über 36 Loch triumphiert, für immer den Beinahmen „British-Boys-Sieger“. Falko Hanisch hat diesen Titel 2016 gewonnen und hätte seinen Triumph 2017 fast wiederholt.
Zahlreiche Profis, die später hoch dotierte Turniere und Majors gewinnen konnten, haben bei den „British Boys“ mit Siegen das Gefühl kennengelernt, wie man sich als großer Champion bewegen kann. Sergio Garcia, José María Olazábal und Matthew Fitzpatrick gehören zu den Vorgängern des Spielers vom Berliner GC Stolper Heide.

Harter Cut

Aus einem Weltklassefeld mit 252 Spielern steigen nur die besten 64 und Schlaggleiche in die Matchplays auf. 2019 haben dies von den 24 Deutschen lediglich zwei geschafft.
Auf den beiden Links-Courses in Nord-Devon kam Max Wojciechowski gut zurecht. Der 17-Jährige vom GLC Berlin-Wannsee legte auf Saunton West am ersten Tag eine grandiose Frontnine vor und ging mit vier unter Par auf die Backnine. Auch auf dem Weg zurück ins Clubhaus lief es für den Berliner prächtig. Seine Scorekarte blieb erstmalig in einem Turnier blitzsauber und nach drei weiteren Birdies, darunter auf den beiden abschließenden Bahnen, fand sich Wojciechowski am Abend mit seiner 64 (-7) auf dem zweiten Platz des Klassements wieder. Es gibt schlechtere Starts in ein Turnier als mit dem besten Score, den man je im Wettkampf gespielt hat.
„Ich hatte sehr viel Spaß und unfassbar viele Birdiechancen. Mir ist jedes Up-and-down gelungen und ich habe keine Fehler gemacht. Ich hatte dann die Ehre, mit viel Beachtung die Runde zu Ende zu spielen. Viele Medien, darunter auch das Kamerateam haben mich begleitet. Es war sehr interessant, das zu erleben, auch wenn ich das von der KRAMSKI DGL schon ein bisschen gewohnt bin. Ich wusste nicht, dass das am ersten Tag so enden wird. Ich habe es auf dem Leaderboard zwar gesehen, mich aber weiter auf mein Spiel konzentriert. Auf den letzten fünf Löchern noch drei Birdies zu spielen,hat meinen Score auf -7 gebracht.“
Auf Saunton Ost lief es nicht ganz so gut. Den drei Birdies standen einige Bahnen mit höheren Nummern entgegen, so dass der Youngster eine 78 (+7) unterschreiben musste. Der Wind machte Max Wojciechowski einen kleinen Strich durch die Rechnung. Böen bis zu 50 Stundenkilometern bei Dauerregen ist der Berliner nicht gewohnt. „Für mich ist das hier mein erstes Turnier auf einem Links-Course. Deswegen war ich nach der ersten Runde doppelt überrascht, dass ich so tief geschossen habe und plötzlich bei diesem Turnier auf Platz zwei stand. Schauen wir mal weiter, wie es in den Matchplays wird“, blieb der Berliner ganz sachlich.
In Summe reichte der Score der zweiten Runde aber locker für den Cut und so geht Wojciechowski von Rang 15 in die Matchplays. Der erste Gegner wird noch ermittelt, denn um das Feld auf 64 Spieler zu reduzieren, tragen die schlaggleichen Athleten zunächst eine „nullte Runde“ aus.

Auch Breuer muss warten

Auch Luc Breuer aus dem Junior Team Germany muss am ersten Matchplaytag warten, ehe er weiß, wer sein Kontrahent sein wird. Der Aachener kam von Saunton Ost mit einer soliden 74 (+3) ins Clubhaus und hatte dabei drei Birdies notiert.
Am zweiten Tag lief es für den Westdeutschen noch besser und so brachte er sich mit einer 69 (-2) auf Saunton West noch bis auf Rang 20 im Klassement der Zählspielqualifikation. Der mehrfache Deutsche Jugendmeister hatte am zweiten Tag mit vier Birdies bei nur zwei Bogeys überzeugt.

 

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