Bild Information: Aline Krauter vom Stuttgarter GC Solitude (Foto: DGV/stebl)

Solider Auftakt

EM Damen 2019
 

Der Start in die 32. Europameisterschaft der Damen verläuft für die Athletinnen aus Deutschland überwiegend solide, die tiefe Runde fehlt noch.

Poole/England – Der Platz des Parkstone GC in Poole bei Bournemouth präsentierte sich zum Auftakt der Europameisterschaft in hervorragendem Zustand. Der auflandige Wind in unmittelbarer Nähe des Ärmelkanals lebte über Mittag zwar kurzzeitig auf, war aber insgesamt sehr gnädig.
So konnten die Teilnehmerinnen dieser Titelkämpfe bei sehr guten Bedingungen einen anspruchsvollen Platz spielen. Am tiefsten ging es für die Dänin Amalie Leth-Nissen, die mit einem Bogey und sieben Birdies eine ganz starke 66 (-6) unterschreiben durfte und damit zwei Schläge besser war als die vier ersten Verfolger.

Krauter mit Traumstart

Aline Krauter gelang ein Traumstart in das Turnier. Mit Birdies auf den Bahnen eins und drei ging die Stuttgarterin sofort deutlich unter Par, konnte dieses Richtung aber nicht bis zum Ende der Runde halten. Bogeys auf den Bahnen 4, 15 und 18 sorgten dafür, dass die Spielerin des National Team Germany mit „eins über“ von Rang 36 in die zweite Runde starten wird.
„Am Ende der Runde waren meine Eisen nicht mehr so präzise, daher wurden die Birdieputts schwerer. Ich bin aber zufrieden mit meiner Leistung und freue mich schon auf morgen“, war Aline Krauter am Abend aufgeräumt.

Ganz anders hatte Sarina Schmidt ihren Start erlebt. Die Münchenerin lag nach fünf Bahnen schon vier über Par, schaffte es dann aber, den Schalter umzulegen. Mit drei Birdies bei einem weiteren Bogey verbesserte sich die 20-Jährige auf +2 und geht nach der 74 von Rang 47 in den zweiten Wettkampftag. Mit dem Ergebnis war die Spielerin, die im GC Schloss Egmating mit dem Golfen begonnen hatte, am Ende einverstanden: „Ich habe nach dem schlechten Start noch echt solide gespielt. Es hätte noch mehr fallen können, der Putter war recht kalt. Die Eisen waren heute richtig gut.“

Bunte Karte

Polly Mack machte Ihre Scorekarte ziemlich bunt. Das Doppelbogey von der dritten Bahn glich die Berlinerin noch auf der Frontnine mit drei sauberen Birdies wieder aus und brachte dabei von Bahn 6 bis Bahn 9 drei Birdies unter, unterbrochen von einem Bogey. Even Par kreuzte die Spielerin des Berliner GC Stolper Heide auf die Backnine. Zwar gelang der College-Studentin auf Bahn 13 ihr viertes Birdie, aber es rutschten auch noch vier Bogeys auf die Karte, so dass am Abend eine 75 (+3) in den Büchern steht.
Auch Alexandra Försterling (GLC Berlin-Wannsee) kam Even Par von ihrer Frontnine und unterschrieb am Ende ebenfalls eine 75. Damit teilen sich Mack und Försterling zunächst Rang 59.
„Es war eigentlich ganz okay. Ich weiß, dass morgen noch einiges geht und werde entsprechend reinhauen“, zählt für „Lexi“ Försterling am zweiten Tag nur, voll anzugreifen.

Lange solide

Lange sehr solide unterwegs war Ava Bergner. Bis zur Bahn 14 lag die Spielerin des Frankfurter GC bei nur eins über Par, nachdem sie zwei Bogeys und ein Birdie notiert hatte.
Durch Doppelbogey-Bogey auf den Bahnen 15 und 16 kletterte der Score dann aber doch etwas höher. „Bei mir war es heute eigentlich ganz gut, bis auf zwei blöde Löcher. Ich habe solide gespielt, aber nicht so viele Birdies gemacht. Trotzdem war der Tag sehr angenehm, denn es ist eine super Anlage hier und das Wetter war auch gut. Ich will mich nicht beschweren. Morgen mache ich ein paar Birdies mehr und dann wir es schon laufen“, war Bergner am Abend nach der Runde kämpferisch.
Viktoria Hund war froh, nach ihrer am Sonntag beim Spieltag der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi erlittenen Verletzung überhaupt spielen zu können. Die Falkensteinerin war allerdings noch nicht ganz schmerzfrei und konnte daher nicht voll angreifen. „Ich habe es sehr genossen, auf so einem schönen und anspruchsvollen Platz spielen zu dürfen“, kommentierte das Nordlicht ihre 79 (+7).
Miriam Emmert hatte vor allem vom Tee ein paar Probleme und sah sich immer wieder in Situationen, in denen nur ein Rettungsschlag half. Auf den Grüns fiel der Hanseatin die Längenkontrolle schwer, so dass trotz zweier Birdies der Score auf 82 (+10) Schläge anwuchs.

Michael Terwort, der als Coach die deutsche Mannschaft begleitet, sah sich in der Analyse des Tages in den vorherigen Annahmen bestätigt: „Wie erwartet waren trotz perfekter Bedingungen und wenig Wind die Grüns und die Kurzspiel-Situationen teilweise sehr anspruchsvoll.

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