Bild Information: Titelverteidiger HGU legt beste Zählspielqualifikation der Mädchen hin (Foto: HGU)

Zählspielqualifikation mit tiefen Scores

Jugend-Länderpokal
 

Am ersten Tag des Länderpokals für Mädchen und Jungen kommen auf den beiden Plätzen des GC Fleesensee teils tiefe Scores rein.

Göhren-Lebbin – Die Mädchen der Hanseatic Golf Union sind als Titelverteidiger angereist und haben in der Zählspielqualifikation ihre Ambitionen, den Pokal wieder mitzunehmen, deutlich angemeldet.
Nach den Vierern lagen die Nordlichter noch schlaggleich (+1) mit der Auswahl Bayerns, aber in den Einzeln setzte die HGU sich dann doch noch ab. Mit vier Schlägen Vorsprung auf die Bayern geht das Team aus Schleswig-Holstein und Hamburg in den zweiten Wettkampftag. Die alles überragende Runde auf dem Schloss-Torgelow-Course lieferte Christin Eisenbeiß ab. Die Spielerin des Hamburger GC kam mit 65 (-7) Schlägen ins Clubhaus und hatte damit großen Anteil daran, dass die HGU mit Even Par aus den Einzeln den Platz an der Sonne hält.
Bayern und Berlin/Brandenburg teilten sich in den Einzeln Rang zwei. Unter Par blieben bei den Süddeutschen Nina Lang (-3) und Chiara Horder (-2), beide vom GC München Valley sowie Antonia Alefeld (-1) vom Münchener GC.
Bei dem Berliner Team blieb nur Emily Kraus (-2) unter Par, aber die übrigen Athletinnen, die allesamt vom GLC Berlin-Wannsee kommen, spielten homogen und solide.
In der Mannschaft aus NRW, die im Vorjahr Silber gewonnen hatte, kamen Luisa Vogt (GC Teutoburger Wald) mit -3 und Milla Sagel (GC Bielefeld) mit -1 unter Par rein. Da die Truppe um Landestrainerin Alexandra Bönnen schon in den Vierern überzeugt hatte, geht NRW hinter der HGU und Bayern von Platz drei in die Matchplay-Phase.
In Dreiergruppen geht es nun für die sechs Erstplatzierten weiter. Jeder gegen jeden spielen am zweiten Wettkampftag in Gruppe A die HGU, Baden-Württemberg und Berlin/Brandenburg.
HGU-Coachin Esther Poburski war mit dem Tag sehr zufrieden: „Mit der gesamten Teamleistung bin ich total happy. Wir sind ein bisschen auf Birdies abgegangen und das hat bei Christin Eisenbeiß sehr gut funktioniert. Sowas hilft der Mannschaft! Als Christin nach 13 Bahnen schon bei -6 lag, haben wir nicht auf halten gespielt, sondern wollten noch tiefer gehen. Das hat sie gut umgesetzt und es hat wirklich Spaß gemacht, zuzugucken. Das Niveau hier ist über die Jahre immer besser geworden. Die Scores, die hier gespielt werden müssen, um zu den besseren Teams zu gehören, sind beachtlich. Ich nehme es  so war, dass eine enorme Leistungssteigerung stattgefunden hat. Der Länderpokal wird in einem spannenden Modus gespielt und ist ein tolles Event.“
In Gruppe B treffen die Teams aus Bayern, Hessen und NRW aufeinander.
Den Einzug ins Finale schaffen die beiden Gruppensieger, die Gruppenzweiten kämpfen am Sonntag um Bronze.

NRW in den Einzeln stark

Bei den Jungen sieht sich Titelverteidiger NRW nicht in der Favoritenrolle, hat in den Einzeln der Zählspielqualifikation aber dennoch ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit gesamt zwölf Schlägen über Par hatten die Westdeutschen auf dem Schloss Platz am Ende zwei Zähler weniger in der Wertung als das bayerische Team.
Nur vier Jungen brachten in den Einzeln einen Score unter Par nach Hause. Für Christian Glitzer vom GC Rheinhessen ging es mit einer 69 (-3) am tiefsten. Im Tagesklassement landete die Auswahl von Rheinland-Pfalz/Saarland auf dem siebten Rang, so dass im Viertelfinale ein Duell mit der Auswahl von NRW ansteht. Der noch amtierende Titelträger schaffte es mit den guten Einzeln, von denen nur Jan Göhlich (-1) vom Westfälischen GC Gütersloh unter Par geblieben war, die nicht ganz optimal verlaufenen Vierer wettzumachen.
Die Auswahl von Niedersachsen/Bremen hatte es in den Vierern deutlich besser gemacht. Die 68 (-4) von Tom Haberer aus Hannover und Frederic Garner vom Club zur Vahr waren nicht nur der tiefste Score beiden Jungen überhaupt, sondern auch schon mehr als die halbe Miete für die Norddeutschen.

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