Bild Information: Blitzstart: Marc Hammer vom GC Mannheim-Viernheim begann mit zwei Birdies (Foto: DGV/stebl)

Deutsche weiter in Schlagweite

Golf Team Germany
 

Am zweiten Tag der Europameisterschaft der Herren in Österreich lebt der Wind zwar kräftig auf, aber es bleibt tropisch heiß und so werden die Athleten weiter vor ernsthafte Probleme gestellt.

Atzenbrugg/Österreich – Insgesamt gingen die Scores am zweiten Wettkampftag der Europameisterschaft der Herren merklich in die Höhe. Neben der brüllenden Hitze machte tückischer Wind das Spiel auf dem Tourplatz des Diamond CC zu einer kleinen Lotterie.
Nur neun der 142 Athleten schafften es, den Par-72-Kurs mit weniger als 70 Schlägen zu gehen. Am Vortag waren es noch derer 32 gewesen. Aus deutscher Sicht war an diesem Tag die 72 der tiefste Score. Youngster Laurenz Schiergen (Hummelbachaue) und Falko Hanisch (Stolper Heide) waren es, die mit Even Par ins prächtige Clubhaus kamen. Während Schiergen sich mit nun gesamt einem Schlag über Par auf Rang 48 verbesserte, kletterte der Brandenburger auf Platz 81, da er zum Auftakt 76 Schläge gebraucht hatte. Auch für den Spieler des Berliner GC Stolper Heide ist der Cut der besten 60 nun mit nur noch zwei Zählern Differenz wieder greifbar.

Schmid weiter in Top Ten

Bester Deutscher ist weiterhin Matthias Schmid, der sich seit Woche in famoser Form präsentiert. Der Athlet des GC Herzogenaurach musste vier Bogeys hinnehmen, brachte aber auch drei Birdies unter, so dass er mit seiner 73 nur einen der fünf Schläge abgeben musste, die er nach der ersten Runde unter Par gelegen hatte. Mit nun gesamt -4 hat der Spieler des National Team Germany auf den führenden Engländer Harry Hall vier Schläge Rückstand. Bei zwei noch ausstehenden Runden ist es also durchaus realistisch, noch weit nach vorne springen zu können.

Blitzstart für Hammer

Marc Hammer legte einen echten Blitzstart hin. Der Mannheimer aus der Talentschmiede von Ted Long begann vom Start weg mit zwei Birdies. Dabei blieb es dann allerdings auch. Am Ende der Frontnine ging die Geschichte dann in die andere Richtung und es kamen drei Bogeys in Serie auf die Karte von Hammer. Stark, wie sich der nun auf Rang 19 positionierte Spieler wieder fing und eine blitzsaubere Backnine hinlegte, so dass am Ende eine 73 (+1) in den Büchern steht.

Michael Hirmer (Solitude) und Jannik de Bruyn (Hösel) haben am zweiten Tag etwas mehr Federn gelassen. Die beiden Nationalspieler waren mit einer 68 (-4) in die EM gestartet, legten am zweiten Tag gleichauf jeweils eine 74 (+2) nach.
Bei beiden war der Start vielversprechend. Jannik de Bruyn lag nach nur vier Bahnen schon bei drei unter Par. Allerdings vergab der Rheinländer mit zwei Bogeys und einem Double diese tolle Ausgangslage noch auf der Frontnine.
Michael Hirmer spielte zunächst solide und ging auf Bahn vier mit einem Birdie vom Grün. Ein Doppelbogey auf Bahn acht drehten das Blatt dann aber wieder.
Hirmer und de Bruyn gehen schlaggleich von Rang 19 in die zweite Turnierhälfte. Der

Tagesfazit des Bundestrainers

Bundestrainer Uli Eckhardt ist weiterhin sehr positiv gestimmt: „Heute war es deutlich anspruchsvoller, gerade am Nachmittag, als mehr Wind aufkam. Wir haben zum Ende hin heute etwas verloren, daher gab es auch ein paar lange Gesichter, aber wir sind immer noch gut im Rennen. Es sind noch 36 Bahnen zu spielen und wir können immer noch nach vorne kommen. Da kann noch viel passieren! Ich bin guter Dinge für die nächsten beiden Tage, weil ich viele gute Sachen gesehen habe. Auf diesem Platz kann viel passieren.“

Livescoring So lief Tag 1

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