Bild Information: Anton Albers startete fulminant in The Amateur Open (Foto: DGV/stebl)

Albers Co-Leader bei The Amateur Open

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Anton Albers vom Hamburger LGC Hittfeld startet furios in die 124. Ausgabe von The Amateur Open Championship. Auf dem Par-72-Course von Portmarnock bringt das Nordlicht eine ganz starke 68 (-4) nach Hause und geht damit als Co-Leader in den zweiten Wettkampftag.

Portmarnock/Irland – Der 19-Jährige aus Hamburg ist mit seiner Runde, auf der ihm sechs Birdies gelangen gleichzeitig der Spieler, der den Links-Course von Portmarnock am besten bewältigt hat. Die übrigen Athleten, die mit -4 oder -3 aus dem Tag gehen, waren alle auf The Island unterwegs.
Das Erfolgsgeheimnis von Anton Albers war an diesem ersten Tag der großen Meisterschaft, fast alle Fairways getroffen zu haben. Auch die Grüns hatten auf den Ball des Hanseaten eine fast magische Anziehungskraft. „Mein Ballstriking war heute gut und wenn mal ein Fehlschlag dabei war, lag der an den richtigen Stellen. Dazu kam dann auch noch, dass der eine oder andere Putt gefallen ist“, freute sich Anton Albers über das gute Ergebnis seiner ersten Runde bei The Amateur Open Championship überhaupt. Bislang hatte Albers zweimal bei den British Boys mitgespielt und einmal davon auch den Sprung ins Hauptfeld geschafft.
Neben den sechs Birdies blieb die Scorekarte des Norddeutschen sauber – bis auf einen Doppelbogey auf Bahn 14, als ein Ball im Bunker an der Kante lag, der Schlag aus dieser Lage zwar gut gelang, aber das Grün zickig war und von dem Youngster drei Putts aus gut einem Meter forderte.

Mehles gut unterwegs

Zweitbester Deutscher des ersten Wettkampftages war Max Mehles, der auf dem Par-71-Course von The Island mit einer 73 (+2) vom Platz kam. Der Hubbelrather brachte ein Birdie auf seiner Karte, musste aber auch drei Bogeys hinnehmen. Die +2 reichen, um zunächst auf Rang 52 geführt zu werden. Diese ist in dem 288 Spieler starken Feld gleich 27 Mal besetzt, so dass Mehles genau im Soll war und gute Aussichten hat, den Cut zu machen.
Drei Spieler aus dem Kader von Bundestrainer Uli Eckhardt stehen mit einem Schlag mehr auf dem Konto auf dem geteilten 79. Rang. Alexander Herrmann vom Stuttgarter GC Solitude lag nach zwölf Bahnen schon bei +5, berappelte sich dann aber noch und verbesserte sich mit drei Birdies bei einem weiteren Bogey noch auf +3.
Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte Matthias Schmid. Der Herzogenauracher kam mit vier über Par von seiner Frontnine und hatte dabei drei Bogeys in Serie hingenommen. Mitte der Backnine lieferte Schmid drei Birdies in Serie ab und stand nach der 16 mit nur noch eins über Par wieder blendend da. Bogeys auf den beiden Abschlussbahnen ließen den Score des Nationalspielers dann aber doch wieder auf +3 anwachsen.
Jannik de Bruyn, der leicht angeschlagen ins Turnier gegangen war, mischte seinen sechs Bogeys munter drei Birdies unter, so dass auch er mit +3 zwar noch nicht das Ziel erreicht hat, in die Matchplays aufzusteigen. Aber der Spieler des GC Hösel liegt noch absolut im Reichweite und hat es am zweiten Tag selbst in der Hand, den Cut zu machen.

Die Bedingungen waren am ersten Tag vor allem für die früheren Startzeiten knackig, denn der Wind war zunächst auf den Plätzen, die beide direkt an der Irischen See liegen, durchaus spürbar im Spiel. Im Verlaufe des Nachmittags wurden die Bedingungen besser und es wurde ruhiger.
Am zweiten Tag gehen die 288 Athleten ihre zweite Runde der Zählspielqualifikation jeweils auf dem anderen Platz. Die Matchplays werden danach nur noch auf Portmarnock ausgetragen.

Uli Eckhardt ist zuversichtlich

Bundestrainer Uli Eckhardt war zuversichtlich, dass einige seiner Schützlinge sich morgen in den Cut spielen werden: „Heute war es nicht großartig. Einige haben sich unnötig hohe Hausnummern abgeholt, aber das geht auf beiden Plätzen auch sehr schnell. Für morgen haben wir noch Arbeit vor uns, wobei da alles noch in Reichweite ist. Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir morgen einige Spieler auf die richtige Seite der Cutlinie durchbekommen werden. Ich habe auch heute viele gute Sachen gesehen. Wir habe heute noch besprochen, was man noch besser machen könnte. Die Weichen für morgen sind gestellt, denn es geht ja erstmal nur darum, über die Cutlinie zu kommen. Das Turnier geht ja dann erst richtig los. Die Bedingungen waren heute sehr schwer. Vormittags war sehr viel Wind, am Nachmittag war es immer noch anspruchsvoll. Die beiden Plätze haben den Spielern nichts geschenkt. Morgen ist wohl weniger Wind und dann schauen wir mal, dass wir Festlandeuropäer besser bestehen können.“

 

Livescoring Vor dem Start

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