Bild Information: Paula Kirner ging erneut ins Stechen (Foto: DGV/stebl)

Kirner in Spanien auf Rang fünf

Golf Team Germany
 

Paula Kirner vom Kiawah GC Riedstadt verpasst bei den Internationalen Spanischen Amateurmeisterschaften den Einzug ins Halbfinale erst im Stechen auf dem zweiten Extraloch.

Sevilla/Spanien - Bei der Copa la Reina, einem der ganz großen Turniere im europäischen Turnierkalender, hat Paula Kirner mit einer überzeugenden Leistung den fünften Platz erreicht.
Nachdem die Hessin im Achtelfinale nach 15 Bahnen mit 3down fast schon ausgeschieden war und dann zehn Bahnen am Stück jeweils die Nerven behalten hat, als sie ständig den vollen Druck auf den Schultern hatte, mit nur einem Fehler auszuscheiden, am Ende aber auf dem siebten Extraloch noch jubeln durfte, kam es auch im Viertelfinale wieder zu einem Krimi.

Drei Birdies gegen sich

Benedetta Moresco hatte in diesem Viertelfinale einen Auftakt nach Maß. Mit drei Birdies nach nur vier gespielten Bahnen lag die Italienerin schon mit 3auf in Front und konnte diese Führung bis zur 16. Bahn behaupten.
Paula Kirner spielte auch am vierten Wettkampftag in Sevilla großartiges Golf – allerdings nur bis rund eineinhalb Meter vor dem Loch. Der Putter sorgte für Froststellen auf den Grüns, denn auch beste Birdiechancen der Deutschen Nationalspielerin wollten nicht fallen. Die sprichwörtlichen Ehrenrunden um 360 Grad auf der Lochkante konnte man an diesem Tag gleich mehrfach sehen. So ging es wieder mit einem klaren Vorteil für die Kontrahentin dormi auf das 16. Tee.

Geschichte wiederholt sich

Paula Kirner gelang ein weiteres Mal das Kunststück, doch noch den Ausgleich zu erzielen, so dass auch dieses hochklassige Viertelfinale ins Stechen ging. Das glücklichere Ende hatte in diesem deutsch-italienischen Duelle dann allerdings Benedetta Moresco. Mit einem blitzsauberen Birdie auf dem zweiten Extraloch konnte die Südeuropäerin den Einzug ins Halbfinale feiern.

Positives Fazit

Paula Kirner war dennoch nicht enttäuscht. „Ich habe echt gutes Golf gespielt, habe richtig gute Ballkontakte gehabt und viele Bälle echt nah an die Fahne genagelt. Leider habe ich aber nichts gelocht. Benedetta hat auch richtig gut gespielt und am Ende auch verdient gewonnen. Das ist zwar schade, aber es war für mich insgesamt ein mega Turnier. Ich bin zufrieden, auch wenn ich mit den Grüns nicht so gut zurecht gekommen bin, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Stechen im Achtelfinale war eine echt krasse Erfahrung“, fiel das Fazit der zweifachen Deutschen Lochspielmeisterin insgesamt sehr positiv aus.

Platzierungen

Das Endergebnis der Deutschen zeichnet zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison starkes Bild.
T5: Paula Kirner
T9: Sophia Zeeb
T17: Sarina Schmidt
T35: Hannah Karg
T68: Anna Lina Otten

 

Livescoring So lief es zuvor

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