Bild Information: Links-Golf pur (Foto: DGV)

Breuer geht von T8 in die Matchplays

Golf Team Germany
 

Luc Breuer vom Aachener GC hat sich bei The Boys Championship in Nordirland mit Rang acht in der Zählspielqualifikation eine gute Ausgangsbasis für die Matchplays geschaffen.  

252 Jungen waren auf Portstewart und Royal Portrush in dieses wohl wichtigste Jungen-Turnier der Welt gestartet, darunter 20 Deutsche. Nur Luc Breuer aus dem Team von Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann hat es nach zwei Runden von Even Par geschafft, den Cut der besten 64 Spieler zu machen.
Einige weitere hatten bis kurz vor Ende der zweiten Runde noch gute Aussichten, ebenfalls im Cut zu sein, ließen dann aber noch die entscheidenden  Schläge in der Endphase liegen.
Max Brückner vom Club zur Vahr fehlte am Ende nur ein Schlag. Nach seinem Birdie auf der 16 keimte Hoffnung auf, aber es wollte auf den beiden Abschlussbahnen kein weiteres Birdie mehr fallen.
Zwei Schläge fehlten am Ende bei Patrick Schmücking. Der Wiesbadener lag genau auf Kurs Cut, fing sich aber auf den beiden letzten Bahnen noch jeweils ein Bogey und war damit aus dem Rennen.
Ganz ähnlich erging es Laurenz Schiergen. Der Spieler von der Hummelbachaue machte erst auf der 14 ein wichtiges Birdie und hatte es damit wieder in der Hand, in die Matchplays aufzusteigen. Bogeys auf 16 und 18 ließen dann aber alle Träume wieder platzen.
Auch Frederik Schott vom Düsseldorfer GC fehlten mit gesamt +8 am Ende zwei Zähler, um ab Donnerstag in den Matchplays weiter um den Titel zu spielen.

Einziges Eisen im Feuer

Somit ist nur noch ein Eisen in Schwarz-Rot-Gold im Feuer, dafür aber ein ganz heißes, wenn man auf die bisherigen Ergebnisse von Luc Breuer im Verlaufe des Jahres blickt. Und das Jahr ist noch nicht zu Ende!
Der Aachener spielte auf Royal Portrush grandios. Nach einer blitzsauberen Frontnine, auf der Breuer zwei Birdies notieren konnte, ging es mit „zwei unter“ auf die Backnine. Hier kassierte er zwar auf 11 und 12 seine beiden einzigen Bogeys, konterte aber im Stile eine Champions direkt mit zwei weiteren Birdies. Mit -2 ging es auf die 18. Hier musste der Spieler aus dem Kader von Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann ein Doppelbogey hinnehmen, konnte dieses aber leicht verschmerzen, denn der Sprung ins Feld der besten 64 war längst gesichert.
Mit dem geteilten achten Rang hat sich der Youngster aus NRW eine hervorragende Position für die Setzliste der Matchplays gesichert.
Es scheint sich auszuzahlen, dass der mehrfache Deutsche Jugendmeister vor dem Turnier sehr viel mit seinen Heimtrainern gearbeitet und in Belgien extra auf einem Links-Platz gespielt hat. Mit Coach Heinz-Peter Thül ging es dabei vor allem um Spielsituationen und den Einsatz der Wedges.
„Mir ist es ganz gut gelungen, vom Tee den Ball ins Spiel zu bringen und dann nicht zu aggressiv die Fahnen zu attackieren, sondern mir sicher Chancen zu erarbeiten. Wenn ich dann mal keine Chance hatte und in Bedrängnis kam, mein Up-and-down zu machen, war mein Wedgegame on point. Dann habe ich noch den einen oder anderen Putt versenkt und so die hohen Nummern vermieden“, analysierte Luc Breuer am Abend seine Erfolgsfaktoren.

Festhalten an der Erfolgsformel

Auch in den Matchplays möchte Breuer an seinem Gameplan festhalten. „Wenn man zu aggressiv auf die Fahnen spielt, kann man sich hier gut rausfeuern. Ich werde also versuchen, geduldig zu bleiben und mein Spiel zu spielen. Ich weiß, dass ich im Moment extrem gut putte und somit den ein oder anderen längeren Putt versenken werde und dadurch den Gegner unter Druck setzen kann. Gleichzeitig darf mein Gegner sich keine Fehler erlauben, weil ich keine machen werde“, kommt eine solide-optimistische Ansage des gerade erst 16 Jahre alt gewordenen Athleten.
Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann war vom bisherigen Auftritt seines Schützlings sehr beeindruckt. Über das Aus der Spieler, die sich erst kurz vor Ende der zweiten Runden aus dem Cut gespielt hatten, war Herrmann traurig: „Das waren Spieler, die hier schon das Potenzial hätten, im Matchplay noch sehr erfolgreich zu sein. Wir sind mit der Ausbeute insgesamt nicht ganz glücklich, aber man muss auch wahrnehmen, dass hier ein Weltklasse-Feld von mehr als 250 Spielern angetreten ist. In diesem Jahr haben wir auch wegen der harten Bedingungen mit Wind und Regen vor allem einen Lernprozess, den wir mitnehmen können. Wir drücken nun Luc Breuer die Daumen und werden ihn begleiten. Ich bin gespannt, wie weit es für ihn hier gehen wird.“

ENDSTAND ZÄHLSPIELQUALIFIKATION

RANG NAME     ENDSTAND ZS
T8 Luc Breuer GERMANY Even
T65/MC Max Brückner GERMANY   +7
T83/MC Patrick Schmücking GERMANY +8
T83/MC Frederik Schott GERMANY   +8
T83/MC Laurenz Schiergen GERMANY +8
T123/MC Christian Hellwig GERMANY +11
T123/MC Federico Holst GERMANY   +11
T140/MC Moritz Herrmann GERMANY   +12
T165/MC Benedikt Fischer GERMANY   +13
T212/MC Lukas Demant GERMANY +18
Scoring Zählspiel So war Tag 1 Livescoring Matchplay

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