Bild Information: Das älteste Clubhaus der Welt: Ardglass GC (Foto: DGV)

Harte Bedingungen an der Irischen See

Golf Team Germany
 

The Girls British Open Amateur Championship hat mit viel Wind an der Irischen See begonnen.

Der erste Wettkampftag auf dem Par-70-Links-Course des Ardglass GC war für die 144 jungen Athletinnen kein Zuckerschlecken. Vor allem am Nachmittag lebte der Wind kräftig auf und war mit teils mehr als 40 Stundenkilometern eine echte Herausforderung.
Dementsprechend sind auch wenige tiefe Scores ins altehrwürdigen Clubhaus getragen worden und manche ein Score, der vielleicht auf den ersten Blick wenig berauschend aussieht, ist tatsächlich mehr als beachtlich und respektabel.

Beeindruckend schon bei lieblichem Sonnenschein: Ardglass GC

 

Beste Deutsche zum Bergfest der Zählspielqualifikation ist Paula Kirner. Die zweifache Deutsche Lochspielmeisterin lag nach fünf Bahnen schon bei acht über Par, zeigte anschließend aber echte Kämpferqualitäten und lieferte mit einer Birdieserie von Loch 9 bis Loch 11 den Nachweis, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen zurückkommen kann. Am Ende unterschrieb die Spielerin des Kiawah GC Riedstadt eine 76 (+6) und geht von Rang 39 in den zweiten Wettkampftag.
„Ich kam am Anfang nicht so gut mit dem stürmischen Wind zurecht. Das war echt schwer. Ich habe dann versucht, mich zurück zu kämpfen. Am Schluss musste ich mit ein paar Up-and-downs mein Spiel zusammenhalten, als es hinten heraus schon etwas dunkel wurde“, fasst die Jugend-Nationalspielerin die Runde knapp zusammen.
Ebenfalls die 76 unterschrieben hat Chiara Horder. Die Münchenerin aus Eichenried lag lange sogar noch deutlich besser, fing sich aber auf der Zielgeraden noch vier Bogeys.
Mit einem Schlag mehr auf T60 liegt Jette Schulze vom Kölner GC. Die Rheinländerin brachte zwei Birdies auf ihre Karte, kassierte aber auch zwei Doppelbogeys: „Es war heute sehr windig, was die Schläge ins Grün erschwert hat. Ich habe drei Grüns getroffen, dafür aber viele gute Up-and-downs gemacht.“

Mit +8 noch gute Chancen auf den Cut

Einen schlechten Start in die Runde hatte Nina Lang vom Bundesliga-Absteiger GC Am Reichswald. Die Nürnbergerin musste gleich ein „Triple“ notieren, spielte danach aber solide weiter, ohne jedoch mit Birdies wieder aufholen zu können. Mit einer 78 (+8) rangiert Lang zunächst auf Rang 69, den sie sich mit  Megan Kelly (Hamburger LGC Hittfeld) und Luisa Deutzmann (1. GC Fürth) teilt.
Einen weiteren Schlag mehr in der Wertung hat Anni Eisenhut vom Münchener GC. Die Spielerin des Junior Team Germany analysierte am Abend, dass die Grüns sehr hart waren und kaum Spin angenommen haben. „Mein langes Spiel war heute sehr gut, allerdings hatte ich manchmal Schwierigkeiten, den Wind zu kalkulieren. Auch mein kurzes Spiel war gut, aber leider habe ich ein paar kurze Putts nicht gemacht“, berichtet Eisenhut von ihrer Runde.

Der Tag erklärt

Esther Poburski, die als Co-Trainerin in Irland Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl vertritt, war nach einem langen Tag mit den Leistungen der Bundesadler nicht unzufrieden. „Ich hasse es, bei sieben oder acht über Par zu sagen, dass es kein schlechtes Ergebnis ist, aber man muss das einfach einordnen und das war wirklich sehr ordentlich, was viele unserer Spielerinnen heute gezeigt haben. Wir haben das Spiel noch gut zusammengehalten und auf jeden Fall für morgen eine gute Ausgangslage geschaffen. Wir werden das heute Abend nochmal besprechen und über die Erfahrungen reden, die alle hier mit dem Wind gemacht haben. Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir morgen einige der Mädels im Cut sehen und dann werden die Karte ohnehin neu gemischt. Ich habe nicht viele schlechte Schläge gesehen, aber die Schläge, die schlecht waren, haben dann direkt einige Zähler gekostet. Der Wind war sehr schwer einzuschätzen. Das Spiel war besser als die Scores es heute anzeigen. Im Großen und Ganzen muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein“, fasst Esther Poburski einen Tag zusammen, an dem es wenige rote Zahlen am Leaderboard gab.

Livescoring Vor dem Start

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