Bild Information: Alexandra Försterling lieferte ein Finish mit Birdie-Birdie-Par ab (Foto: golfsupport.nl/Frank Vuylsteke)

Weiterhin Chance auf eine Medaille

Golf Team Germany
 

Max Schmitt rückt mit einer starken 72 in der Einzelwertung der European Nations Championship (ENC) weiter vor und hat dadurch am anstehenden Finaltag noch die Chance, einen Platz in der Top Ten zu erreichen. In der Teamwertung haben die Herren weiterhin gute Aussichten auf einen Podiumsplatz, auch wenn sie erstmals auf Rang vier zurückfallen. Drei Schläge Rückstand auf Gastgeber Spanien sind aber durchaus möglich, aufzuholen. Die Mädchen des Junior Team Germany haben es am Finaltag in der Hand, die Rote Laterne abzugeben. Ihr Spiel entwickelt sich gut weiter.

Sotogrande/Spanien – Im Süden Spaniens hatte der Wind gedreht und so spielte sich der Platz des Real Club de Golf Sotogrande anders als an den vorangegangen Tagen. Immer besser kommt Max Schmitt ins Spiel. Am dritten Tag lief es für den Spieler des GC Rheinhessen sehr gut. Drei Bogeys glich Schmitt mit drei Birdies aus und unterschrieb so mit seiner 72 (Even) den drittbesten Tagesscore aller Athleten. Mit Bahn 18 hat der Deutsche noch keine echte Freundschaft geschlossen. An allen drei Tagen musste der Nationalspieler ein Bogey notieren. Von Rang 14 startet Max Schmitt in die Finalrunde und hat lediglich einen Schlag Rückstand auf die Top Ten.

Seine zweite 75 (+3) hat Marc Hammer unterschrieben. Der Youngster, der in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga unter den Fittichen von Coach Ted Long für den GC Mannheim-Viernheim spielt, hat auf dem ersten Fairway unglücklich und ungewollt seinen Ball bewegt und dafür einen Strafschlag kassiert. Auf der Runde spielte Hammer stark und hätte durchaus einen niedrigeren Score ins Clubhaus bringen können, wenn nicht so viele Putts ausgelippt wären. Sowohl das lange, wie auch das kurze Spiel waren grundsolide und als der 18-Jährige auf dem elften Grün sein zweites Birdie gespielt hatte, tauchte er mit „eins unter“ für den Tag im Livescoring auf. Selbstkritisch stellte Hammer am Abend fest: „Auf den letzten fünf Bahnen vier Bogeys zu spielen, war unnötig, auch wenn der Wind da schon wieder kräftig geworden war.“ Mit gesamt +12 geht Marc Hammer von Rang 21 in den Finaltag.

Nicht nur Marc Hammer wiederholte seinen Score vom ersten Tag, auch Timo Vahlenkamp brauchte auf dem 6.492 Meter langen Platz die gleiche Schlagzahl, wie bei seiner ersten Turnierrunde in Sotogrande. Wieder war ein Doppelbogey bei dem Spieler des Berliner GC Stolper Heide auf die Scorekarte gerutscht. Nach der zweiten 77 (+5) rangiert Vahlenkamp schlaggleich mit Marc Hammer auf Platz 21.

Einen ziemlich perfekten Start legte Raphael Geißler hin. Nach nur drei Bahnen lag der Spieler des GC St. Leon-Rot schon „zwei unter“. Ein Doppelbogey auf Bahn 5, gefolgt von einem Bogey auf Bahn 6 brachten den Motor etwas ins Stocken. Auf der Backnine sammelten sich noch fünf Schläge über Par, so dass der Nationalspieler am Ende eine 78 (+6) unterschrieb und bei gesamt +15 auf Platz 32 rangiert.

Damen finden sich besser zurecht

„Auch wenn die Scores noch nicht deutlich besser sind, nimmt die Qualität des Spiels der Mädchen in vielen Bereichen sichtbar zu. Alle kämpfen bis zum letzten Putt und geben alles“, ist Michael Terwort, der als Co-Trainer von Bundestrainer Stephan Morales das junge Team in Sotogrande betreut, zufrieden mit der Entwicklung, die seine Schützlinge an diesen anstrengenden Turniertagen nehmen.

Ihre bislang beste Runde spielte Alexandra Försterling. Die erfahrenste der drei Jugend-Nationalspielerinnen bei dieser ENC lag nach drei Doppelbogeys und zwei Bogeys kurz vor Ende der Runde bei acht über Par, zeigte dann aber ein ganz starkes Finish, als sie mit Birdie-Birdie-Par den Tag noch rund machte. Die 78 (+6) reichte, um auf Rang 17 zu klettern. „Ich habe heute eigentlich ganz gut gespielt, habe aber gemerkt, dass vor allem beim Putten noch Luft nach oben ist. Da hätte ich ein paar Schläge gutmachen können“, war die Berlinerin am Abend selbstkritisch.

Sarina Schmidt war nach ihrer zweiten 80 (+8) in Folge nicht so recht mit sich zufrieden, vor allem, weil sie einige taktische Fehler gemacht hatte und nicht immer ihre Bälle auf dem Weg zum Grün optimal platziert hatte. Dafür lief es auf den Grüns besser, so dass die kürzeren Putts alle gefallen sind.

Vom Tee gut weggekommen ist Polly Mack. Die Neue im Junior Team Germany brachte die Annährungsschläge einige Male nicht dicht genug an die Fahne, so dass zwar viele Putts fielen, aber nur einer davon zum Birdie war. Die 84 (+12) der Spielerin aus dem Berliner GC Stolper Heide kam heute nicht in die Teamwertung.

Vor der Finalrunde steht Schwarz-Rot-Gold bei den Damen zwar noch immer unten auf dem Leaderboard, aber die Rote Laterne kann morgen noch an Tschechien weitergereicht werden, da der Rückstand nur noch ein Schlag beträgt.

 

Vorbericht zur ENC

Tag 1

Tag 2

 

Leaderboard Damen Leaderboard Herren

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