Bild Information: Guter Auftakt: Raphael Geißler (Foto: golfsupport.nl/Frank Vuylsteke)

Deutsche Herren mischen vorne mit

Golf Team Germany
 

Bei der European Nations Championship (ENC) starten die Herren des Golf Team Germany ganz stark und liegen am Abend des ersten Tages auf Rang drei. Die jungen Spielerinnen des Junior Team Germany haben nach ihrer Premiere bei sehr harten Bedingungen auf dem anspruchsvollen Platz des Real Club de Golf Sotogrande in der Damen-Konkurrenz Luft nach oben.

Sotogrande/Spanien – Bei der inoffizielle Zählspiel-Mannschaftseuropameisterschaft ist der Bundesadler bei den Herren schon früh zu einem Höhenflug gestartet. Raphael Geißler unterschrieb bei starkem Wind eine bunte Scorekarte. Fünf Birdies und fünf Bogeys summierten sich auf Even Par auf. Damit rangiert der Spieler, der in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga für den GC St. Leon-Rot antritt, zunächst auf Rang fünf der Einzelwertung.

Marc Hammer gelang es noch besser, Bogeys zu vermeiden. Seinen vier Bogeys setzte der Spieler des GC Mannheim-Viernheim immerhin ein Birdie entgegen, so dass er mit seiner 75 (+3) von einem Platz in der Top 10 in den zweiten Wettkampftag starten wird.

Timo Vahlenkamp steuerte eine 77 (+5) zum Teamergebnis bei. Der Youngster, der zu dieser Saison zum Berliner GC Stolper Heide gewechselt ist, kassierte drei Bogeys und einen Doppelbogey.

Ein ständiges Auf und Ab erlebte Max Schmitt. Der Spieler des GC Rheinhessen, der vor wenigen Tagen erst sein erstes Turnier auf der Pro Golf Tour im Stile eines Triumphators gewonnen hat, machte seine Scorekarte bunt und unterschrieb am Ende trotz drei Birdies auf der Frontnine eine 80 (+8).

Mit gesamt +8 für den Tag liegen die Burschen von Bundestrainer Ulli Eckhardt auf einem ganz starken dritten Platz, nur drei Schläge hinter Norwegen und sechs Schläge hinter den winderprobten Walisern. Ulli Eckhardt jubilierte angesichts der Vorstellung, die seine Schützlinge abgeliefert hatten: „Das war heute eine große Herausforderung für die Jungs. Die Grüns waren pfeilschnell und der Wind hat etliche Bahnen sehr knackig gemacht. Ich bin hochzufrieden, denn mit Rang drei hätte ich nach dem ersten Tag nicht gerechnet. Wir haben heute noch nichtmals unser bestes Golf gezeigt. Morgen soll der Wind etwas abnehmen, da sollte es auf diesem großartigen Golfplatz angenehmer werden. Man muss die Grüns sehr strategisch anspielen, daher lernen die Jungs hier wahnsinnig viel - und darum geht es uns hier ja in erster Linie. So kann es weiter gehen!“

Lehrreich auch für die Mädchen

In der Damen-Konkurrenz haben die Deutschen nach der erste Runde die Chance, das Feld von hinten aufzurollen. Dass es für die jungen Spielerinnen auf dem sehr selektiven Platz in Sotogrande schwer werden könnte, den Score beisammen zu halten, ist nicht überraschend und so haben sich die Mädels mit dem Bundesadler auf dem Shirt bei heftigem Wind achtbar geschlagen, gerade auch, weil bei den Proberunden deutlich weniger Wind im Spiel war. Beste Deutsche war Alexandra Försterling vom GLC Berlin-Wannsee, die früh ein Birdie vorlegte, dann eine Durststrecke zu überstehen hatte, um am Ende mit einem versöhnlichen Birdie auf 79 Schläge (+7) zu kommen. Macht zunächst Rang 19 im Einzelklassement für die Spielerin, die bei der Spanish International Ladies Championship Rang fünf belegt hatte. "Mein Spiel hat sich ganz gut angefühlt und ich hatte heute echt gute Schläge dabei. Bei dem kleinen Tief habe ich viel liegen gelassen. Aber dadurch weiß ich nun, dass noch viel Luft nach oben ist und dass man auf diesen schwierigen Grüns auch gut putten kann", war Försterling am Abend nicht unzufrieden.

Einen Zähler mehr hatte Polly Mack auf der Karte. Die Berlinerin aus der Talentschmiede von Gregor Tilch war nach nur zwei Bogeys lange bestens unterwegs, auch wenn ihr kein Birdie gelang. Die Abschläge und auch die Eisen ins Grün waren meist sehr gut. Erst die beiden Triplebogeys auf den Bahnen 16 und 17 ließen den Score der Jung-Nationalspielerin noch auf 80 (+8) klettern, so dass Polly Mack von Rang 23 in den zweiten Tag startet. "Ich werde morgen mit Zuversicht in die neue Runde gehen", war Polly Mack mit ihrem Spiel allgemein zufrieden.

Einen schweren Start hatte Sarina Schmidt. Die Münchnerin vom GC Valley lag nach vier Bahnen schon +4, brachte dann mit einem Birdie positive Farbe auf ihre Scorekarte. Da die Eisen nicht optimal funktionierten, war es für Schmidt schwierig, mit Up and Downs den Score niedrig zu halten. Zufrieden war die Athletin mit der Distanzkontrolle auf den heiklen Grüns und lochte so auch einige längere Putts. Am Ende unterschrieb Schmidt eine 83 (+11).

 

Vorbericht zur ENC

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