Bild Information: Auf T23 bester Deutscher bei der EM: Jeremy Paul vom GC Mannheim-Viernheim (Foto: DGV/stebl)

Luft bei EM raus

EM Herren 2016
 

Die Europameisterschaften der Herren findet ein im Vergleich zum Auftakt eher unbefriedigendes Ende. Nach zwei Tagen mit Schwarz-Rot-Gold ganz oben im Tableau, findet sich am Ende der Finalrunde der erste Bundesadler auf Rang 23.

Tallinn/Estland – Jeremy Paul, der nach der ersten Runde in Front gelegen hatte, verschaffte sich mit einer 69 (-3) einen versöhnlichen Abschluss dieser Europameisterschaften. Zwar streute der Viernheimer einen Doppelbogey ein, notierte aber satte sechs Birdies. Dies reichte, um im Endklassement sieben Plätze zu klettern und auf Rang 23 als bester Deutscher zu stehen.

Rang 26 teilen sich Thomas Rosenmüller und Raphael Geißler. Während sich der Youngster aus St. Leon-Rot mit einer soliden 70 (-2) noch einige Plätze verbessern konnte, ist es für den Spieler aus München ein Tag gewesen, der unter keinem guten Stern stand. Schon auf Bahn 1 ging ein Ball verloren, obwohl der Ballspotter diesen eigentlich gesehen hatte. Beim Schlag ins Grün verschlimmerte sich zudem eine leichte Verletzung am Handgelenk so, dass Rosenmüller danach eigentlich nur noch versuchte, zu „überleben“, mit möglichst wenig Schmerzen zu schlagen. Dadurch kamen nach dem Doppelbogey zum Auftakt noch zwei Bogeys auf die Karte, ehe ab Bahn 11 Schmerzmittel für Erleichterung sorgten. „Ich bin mit meiner 76 sogar noch ganz zufrieden. Das hätte heute auch schlimmer ausgehen können. Mit der gesamten Woche bin ich relativ zufrieden. Ich habe über weite Strecken sehr gut gespielt und wurde dann heute leider ausgebremst“, resümiert Thomas Rosenmüller diese Titelkämpfe, bei denen noch weit zurückgefallen ist, nachdem er an Tag 2 in Führung lag und vor der Finalrunde auf Rang 3 noch gute Medaillenaussichten hatte.

Raphael Geißler freute sich am Abend über sein extrem gutes langes Spiel. 16 Grüns hatte der Spieler des National Team Germany getroffen und sich dabei viele realistische Birdiechancen erarbeitet. „Die Putts habe ich konsequent gespielt, aber viele sind knapp über die Kante gelaufen“, war in dieser Runde noch viel Luft, denn der SLR-Spieler blieb ohne Bogey und hätte so auch deutlich tiefer scoren können.

Sogar 18 Grüns getroffen hat Michael Hirmer. Bei einem Bogey und zwei Birdies war bei seiner 71 (-1) auch noch einiges an Luft, um das Ergebnis nach unten zu drücken. „Heute habe ich mein bestes langes Spiel gezeigt. Alles in allem war es ein gutes Turnier“, so Hirmer, der nach Runden von 72, 68, 73 und 71 Schlägen im Abschlussklassement auf Rang 35 geführt wird.

Für Max Schmitt, der sein Debüt bei einer EM gab, waren heute drei Bogeys und ein Doppelbogey zu viel, um seine gute Vorstellung in Estland zu krönen. Zwar schrieb der Rheinhessen-Spieler auch zwei Birdies auf, aber unter dem Strich stand eine 75. Damit rutscht der mehrfache Deutsche Jugendmeister um 25 Plätze auf Rang 50 ab.

Steffen Harm vom GC St. Leon-Rot beendet das Turnier nach Runden mit 73, 72, 69 und 74 Schlägen auf Platz 54.

Alle anderen Deutschen waren am Finaltag nach dem Cut nicht mehr dabei.

stebl´

 

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