Bild Information: Thomas Rosenmüller geht von Platz 3 in die Finalrunde der EM (Foto: DGV/stebl)

Rosenmüller auf Platz 3

EM Herren 2016
 

Am Abend des dritten Tages der Europameisterschaften der Herren steht erstmals kein Deutscher an der Spitze des Feldes. Thomas Rosenmüller spielt solide und liegt vor der Finalrunde auf Rang 3.

Tallinn/Estland – Die dritte Runde der Europameisterschaften in Estland ist erstmals aus deutscher Sicht nicht so gut verlaufen. Fast alle Athleten mit dem Bundesadler auf der Brust haben einige Plätze im Klassement verloren. Sechs Deutsche sind im Cut der besten 60 Spieler, die am Samstag zur Finalrunde antreten.

Thomas Rosenmüller war als Co-Leader gestartet und brachte auch am dritten Tag eine sehr solide Leistung. Seine 70 (-2) reicht aber nicht, um den Ansturm von Victor Hovland (Norwegen) und Luca Cianchetti (Italien) abzuwehren. Der Skandinavier rückte mit einer famosen 63 (-9) um elf Plätze nach vorne, während der Südeuropäer mit einer 65 (-7) zehn Plätze im Klassement übersprang. Hovland geht mit gesamt -13 als Leader in die Finalrunde, zwei Schläge dahinter folgt Cianchetti. Thomas Rosenmüller hat auf Rang 3 weitere zwei Schläge Rückstand. In Unruhe versetzen die Ergebnisse der Konkurrenz den Bayern aber nicht: „Meine Runde war heute genau so langweilig wie die Scorekarte aussieht. Mir war wichtig, früh auf der Runde Birdiechancen zu haben. Das ist mir gelungen. Ich bin geduldig geblieben und das hat mir dann auch die Birdies eingebracht. Mit meiner 70 bin ich sehr zufrieden, vor allem, weil ich mich nicht von den anderen Spielern habe beeindrucken lassen.“

Eine zweigeteilte Runde erlebte Max Schmitt. Der Spieler des Junior Team Germany begann mit Doppelbogeys auf den Bahnen 1 und 4. Stark, wie der Jugend-Vizeweltmeister einen kühlen Kopf behielt und ab dann seine Scorekarte sauber hielt, auf der Backnine sogar noch mit drei Birdies begann. Die 73 (+1) war am heutigen Tag aber zu wenig, um den Platz in der Top 10 zu behaupten und so findet sich der Spieler des GC Rheinhessen auf Platz 25 wieder.

Platz 30 teilen sich gleich drei Deutsche: Michael Hirmer brachte für seine 73 zwar vier Birdies auf seine Karte, musste aber auch fünf Bogeys hinnehmen.

Ebenfalls eine 73 unterschrieb Raphael Geißler. Der SLR-Spieler hatte heute ein besseres lange Spiel und brachte sich vom Tee aus oft in gute Positionen. Birdiechancen, die sich Geißler erarbeitete, vergab es dann aber meist, weil die Grüns nicht treu sind. „Insgesamt bin ich mit den ersten drei Tagen recht zufrieden, da es meine erste EM ist“, freut sich der Youngster auf die Finalrunde.

Jeremy Paul, der am ersten Tag ganz vorne stand, begann verheißungsvoll. Zwei Birdies auf den Bahnen 1 und 2 ließen einige Hoffnungen blühen. Doch es kam anders. Erst auf Bahn 14 gelang dem Mannheimer sein drittes Birdie. Davor und danach wanderten aber auch einige Bogeys auf die Karte. Am Ende stand eine 74 (+2), durch die Paul 22 Ränge abgeben muss.

Bester Deutscher an diesem Tag war Steffen Harm. Der Spieler des GC St. Leon-Rot behielt eine blitzsaubere Weste und kam ohne Bogey über den Tag. Drei Birdies drückten seinen Score auf 69 Schläge. Mit diesem guten Ergebnis klettert Harm um 28 Plätze und schafft es auf Rang 43 noch in den Cut.

„Heute war ein komischer Tag. Die Bedingungen waren heute deutlich besser. Irgendwie hat es aber keiner richtig ans Laufen gebracht. Wir lassen aber nicht die Köpfe hängen, sondern wollen morgen noch etwas gerade rücken“, so das Zwischenfazit von Ulli Eckhardt, der am Finaltag schon vorzeitig abreisen muss, um seinen Jungen-Kader bei den anstehenden „British Boys“ betreuen zu können.

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