Bild Information: Sieg in Spanien: Olivia Cowan (Foto: DGV)

Triumph! Sieg für Olivia Cowan in Spanien

Spanish Int. Ladies Amateur Championship 2015
 

Sevilla/Spanien - Olivia Cowan dominiert weiter das Frühjahr im Europäischen Golf. Nach dem Sieg in Portugal hat die Spielerin des National Team Germany nun auch die prestigeträchtige Spanish International Ladies Amateur Championship gewonnen. Im Finale bezwang sie die Titelverteidigerin Linnea Strom aus Schweden nach großartigem Spiel mit 2und1.

In einem hochklassigen Finale bezwang Cowan die Titelverteidigerin mit 2und1. Linea Strom hatte gegen das grundsolide Spiel der Deutschen letztlich keine Chance. Nur ein Bogey musste Olivia Cowan hinnehmen, setzte dem aber zwei Birdies entgegen. Da die Schwedin ihrerseits vier Bogeys notieren musste und zwei ihre drei Birdies genau an den Bahnen spielte, an denen auch Cowan unter Par blieb, geriet die Spielerin des GC St. Leon-Rot nie in Rückstand.

Schon an Bahn 3 ging die 18-Jährige aus Steinwenden erstmals in Führung. Auf Bahn 8 glich die Titelverteidigerin aus, ließ aber schon auf Bahn 10 ein Bogey folgen, mit dem Olivia Cowan wieder in Führung ging.


Vor dem Finale: Linnea Strom und Olivia Cowan

Als Linnea Strom auf Bahn 12 erneut ihr Par nicht halten konnte, war die Vorentscheidung gefallen, denn die Deutsche ließ nichts mehr anbrennen und hielt sogar dem starken Finish der Schwedin stand, als diese mit Birdies auf den Grüns 15 und 17 zeigte, dass sie keineswegs aufgegeben hatte. Doch das Birdie auf der 17 sicherte Olivia Cowan den 2und1-Sieg und damit den größten Titel ihrer noch jungen Karriere.

Danach war nur noch Jubel in dem kleinen Deutschen Tross, der Cowan bei diesem Finale unterstützt hatte. Die Siegerin hatte sich perfekt auf dieses Finale eingestellt: „Ich bin ganz entspannt in dieses Match gegangen und habe mir keinen Druck gemacht. Wenn mir jemand vor dem Turnier gesagt hätte, dass ich Zweite würde, hätte ich das sofort genommen. Natürlich wollte ich das Finale jetzt schon gewinnen, aber ich wollte nichts erzwingen. Ich habe einfach wieder sehr gut und solide gespielt.“ Und auch heute zeigte sich die Pfälzerin dankbar: „Franzi Friedrich war heute wieder an meinem Bag und hat einen super Job gemacht! Franzi und auch Sebastian Rühl haben mich heute auf dem Platz super unterstützt. Auch die vielen Zuschauer, die da waren. Sogar aus der Heimat hatte ich Support über Rühli.“

Die Spanish International Ladies Amateur Championship ist eines der größten und prestigeträchtigsten Turniere im internationalen Turnierkalender. „Mir bedeutet dieser Titel echt viel! Portugal war schon gut, aber die Spanish ist noch einmal etwas ganz anderes“, strahlte die Siegerin, nachdem sie den Pokal überreicht bekommen hatte.


Starkes Team: Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl, Olivia Cowan und Franzi Friedrich

Bundestrainer Stephan Morales war nach diesem Triumph seines Schützlings völlig aus dem Häuschen: „Olivia spielt ein phantastisches Frühjahr. Sie ist im letzten Jahr sehr gereift, sicher auch durch ihre Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen und der Weltmeisterschaft. Aber auch, wie sie verarbeitet hat, dass sie bei der Tourschool die Karte nicht gemacht hat, trägt heute schon Früchte. Wir haben auch danach nicht groß etwas verändert, sondern nur an ihren Stärken weiter gearbeitet. Olivia ist in einer kontinuierlichen Entwicklung und diese zu sehen, macht viel Mut. Sie hatte eine gute Vorbereitung im Winter und ist jetzt bei jedem Turnier vorne mit dabei. Vielleicht hilft ihr auch dabei, dass sie sich nun im Klaren darüber ist, wohin ihr Weg führen wird und dass dabei nicht so wichtig ist, wann sie als Profi den Sprung auf die Tour macht. Olivia ist mit sich und ihrem Spiel im Reinen und das macht sie so stark.“

Dankbar ist Morales, der selber nicht vor Ort sein konnte, dass die Spielerin aus seinem Kader so gut unterstützt wurde. „Damit meine ich nicht nur Michael Terwort, Lea Weber und Sebastian Rühl, sondern auch und gerade Franzi Friedrich. Olivia und Franzi teilen sich jetzt schon seit mehr als zwei Woche ein Zimmer und für die Atmosphäre in so einem Turnier ist es ungemein wichtig, dass Franzi von Herzen ihrer Mannschaftskameradin den Erfolg so gönnt. Das ist authentisch und zeigt eine ganz tolle Einstellung zum Team. Ich habe im Moment sowieso ganz tolle Menschen im Kader. Wir müssen einfach geduldig an deren Entwicklung arbeiten und einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren betrachten. Was wir jetzt alles an Spielerinnen neu auf den Touren haben oder mit der Perspektive, den Sprung zu schaffen, ist ganz großartig und gibt mir für die Zukunft ein richtig gutes Gefühl!“

Auch Marcus Neumann, als ehemaliger Damen-Bundestrainer und jetziger Sportdirektor im Deutschen Golf Verband ganz eng am Sportgeschehen, freut sich und sieht die Perspektiven: „Olivia Cowan „bastelt“ gerade sehr erfolgreich an ihrer Zukunft und setzt sich derzeit immer wieder gegen all die internationalen Konkurrentinnen durch, die ebenso aussichtsreich Profi werden wollen. Welch ein wertvoller Nachweis der Stärke, um selbstüberzeugt den nächsten Karriereschritt zu planen! Schon letzte Woche bei der European Nations Championship hat mich beeindruckt, wie stark Olivia unter Druck agiert. Ich habe den Eindruck, je schwieriger die Situation, desto besser ihre Performance.“

Bei den Herren, die ihr Turnier auf Sherry Golf in Jerez ausgetragen haben, hatte nur Michael Hirmer den Cut überstanden. Der Bayer war in der ersten Matchplayrunde gegen den Engländer Ashley Chesters gescheitert. Chesters rückte danach noch bis ins Halbfinale vor, wo er Gary Hurley unterlag. Im Finale wiederum zog Hurley gegen den Niederländer Jeroen Krietenmeijer nach ungewöhnlich spannendem Verlauf und 36 gespielten Löchern mit 1down den Kürzeren.

stebl'

Das Turnier in Zahlen:

Endstand Zählspielqualifikation nach 36 Loch (Damen)

1 Virginia Carta   139
2 Maria Herraez   141
3 Albane Valenzuela   142
  ---    
T8 Olivia Cowan GTGflag 145
  ---CUT---    
T46/MC Esther Henseleit GTGflag 152
T59/MC Franziska Friedrich GTGflag 154
T91/MC Alexandra Försterling GTGflag 164

Matchplays mit Deutscher Beteiligung (Damen)

1/16 Olivia Cowan GTGflag 2&1
  Covadonga Sanjuan    
  ---    
1/8 Olivia Cowan GTGflag 3&2
  Sophie Lamb    
  ---    
1/4 Olivia Cowan GTGflag 2&1
  Alice Hewson    
  ---    
1/2 Olivia Cowan GTGflag 3&1
  Maria Para    
  ---    
Finale Olivia Cowan GTGflag 2&1
  Linnea Strom    

Endstand Zählspielqualifikation nach 36 Loch (Herren)

T1 Jonathan Thomson   140
T1 Viktor Hovland   140
T1 Michael Saunders   140
T1 Ivan Cantero   140
  ---    
T18 Michael Hirmer GTGflag 146
  ---CUT---    
T32/MC Max Mehles GTGflag 149
T52/MC Max Bögel GTGflag 152
T52/MC Christopher Carstensen   152
T91/MC Christopher Dammert   156
MC Janes Lombardo   ret

Matchplay Herren mit Deutscher Beteiligung (Herren)

1/16 Ashley Chesters   3&2
  Michael Hirmer GTGflag  

28.02.15 - Zweiter Tag Matchplay

Durchmarsch ins Finale

Sevilla/Jerez – Welch´ eine beeindruckende Vorstellung von Olivia Cowan! Nach dem Sieg in Portugal hat die Deutsche nun auch die Chance, die Spanish International Amateurs Championship zu gewinnen.

Nach hart erkämpften Siegen gegen Alice Hewson und Maria Para steht die Spielerin des National Team Germany am morgigen Sonntag im Finale des prestigeträchtigen Turniers.

Im Viertelfinale ging es gegen Alice Hewson für Schwarz-Rot-Gold auf und ab, ohne dass die Britin auch nur einmal in Front gehen konnte. Mit einem Birdie auf Bahn 3 ging Olivia Cowan in Führung und erhöhte schon auf Bahn 5 auf 2auf. Für die Deutsche reichte es auf den Bahnen 8 und 10 nicht, ihr Par zu halten, da Hewson jeweils ein Birdie notieren konnte. Somit ging es all square auf das 11 Tee. Unbeeindruckt davon, die Führung aus der Hand gegeben zu haben, legte Olivia Cowan auf Bahn 13 ein Birdie nach und als Alice Hewson auf dem 15. Grün ihr Par nicht halten konnte, war die Vorentscheidung gefallen. 2auf für die Spielerin, die beim GC Barbarossa sportlich gefördert worden war, ging es weiter bis zum 17. Grün. Dann stand fest, dass Cowan mit 2und1 den Einzug ins Halbfinale geschafft hatte.

Die Vorschlussrunde verlief ganz anders. Maria Para hatte viel Unterstützung am Rande der Fairways. Gegen diese spanische Übermacht musste sich Olivia Cowan erst finden und geriet früh in Rückstand. Mit 2down ging es auf die Backnine. Hier zahlte sich das beständige und geduldige Spiel der Deutschen aus. Auf Bahn 10 nutzte sich das Bogey der Gegnerin, um den Rückstand zu verkürzen. Spätestens als Olivia Cowan auf Bahn 12 mit einem Birdie ausgleichen konnte, hatte sie das Momentum auf ihrer Seite. Ganz cool zog sie nun ihr Spiel durch und gewann noch die Bahnen 15, 16 und 17. Mit einem Birdie stellte sie den 3und1-Endstand her und darf sich nun auf einen weiteren Höhepunkt ihrer noch jungen sportlichen Karriere freuen. Nachdem Cowan im Herbst letzten Jahres Deutschland schon bei den Olympischen Jugendspielen in China und kurz drauf bei der Team-Weltmeisterschaft in Japan vertreten hatte, bietet dieser Finaleinzug nun die Chance auf einen weiteren, großen Einzeltitel.

Zumal der Weg über die Vorjahressieger Linnea Strom geht. Die Schwedin hatte vor einem Jahr triumphiert und wird schon deshalb besonders heiß auf den Sieg sein, weil eine Titelverteidigung bislang außer der Spanierin Carlota Ciganda noch keiner Spielerin bei diesem großen Turnier gelungen ist. Der Weg von Linnea Strom ins Finale führte über Isabella Holpfer (Österreich), Albane Valenzuela (Schweiz), Maria Dunne (Irland) und Maria Lunackova (Tschechien).

Olivia Cowan, die in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga für den GC St. Leon-Rot spielt, fand am Abend nach dem Einzug ins Finale viele Worte des Dankes für die Unterstützung, die sie in Spanien erfahren hatte. Am Bag hatte Olivia Cowan in der ersten Matchplayrunde Esther Henseleit, im Achtelfinale half Franziska Friedrich.

Heute war in beiden Matches Chloe Williams am Bag der Deutschen. Mit der Waliserin verbindet Cowan eine gute Freundschaft. „Chloe hat heute einen sensationellen Job gemacht und es hat mir riesigen Spaß gemacht, sie dabei zu haben. Ich konnte ihr voll und ganz vertrauen, genauso wie den beiden anderen Mädels. Vielen Dank auch an Sebastian Rühl, Michael Terwort und Lea Weber, die mich alle toll unterstützt haben. Ich freue mich sehr auf das Match morgen“, sprudelte es aus der Deutschen hervor.

Es ist also alles angerichtet für ein großes Finale. Mit einem Sieg könnte Olivia Cowan die lange Erfolgsgeschichte Deutscher Damen in Spanien fortschreiben. Martina Eberl (2002), Katharina Schallenberg (2007), Caroline Masson (2008) und zuletzt Karolin Lampert (2012) haben sich in die Siegerliste dieses so prestigeträchtigen Turniers eingetragen.

27.02.15 - Erster Tag Matchplay

Olivia Cowan schafft Einzug ins Viertelfinale

Sevilla/Jerez – Bei der Spanish International Amateurs Championship von Spanien hat Olivia Cowan den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Michael Hirmer unterlag in der erste Matchplayrunde gegen Ashley Chesters.

Der Brite, als ehemaliger Europameister kein Unbekannter und schwer zu spielender Gegner, gewann gegen Michael Hirmer auf dem 16. Grün mit 3&2. Obwohl der Deutsche gut ins Spiel kam, schaffte er es im Laufe der Runde immer seltener, sich Birdiechancen zu erspielen und damit den Gegner unter Druck zu setzen.

Ganz stark war Chesters mit den Eisen unterwegs. Genau hier hatte er Vorteile gegenüber dem Spieler des GC Am Reichswald. „Ich hatte weniger gute Eisenschläge. Das war schon in den beiden Zählspielrunden so. Ich ziehe aus dieser Meisterschaft die positiven Dinge raus und werde mich den kompletten März gut auf die anstehenden Turniere vorbereiten“, blickte Hirmer nach seinem Ausscheiden schon nach vorne.

Weiter im Rennen um den begehrten Titel ist dagegen Olivia Cowan. Am Vormittag traft die Deutsche auf eine starke Gegnerin. Covadonga Sanjuan aus Spanien forderte Cowan eine Topleistung ab und die Partie ging fast über diese gesamte Runde. Es war spannend, aber die Spielerin des GC St. Leon-Rot sicherte sich auf dem 17. Grün mit 2und1 den Einzug in die Runde der besten 16 Spielerinnen. Hier traf sie auf die Britin Sophie Lamb, die ihrerseits zuvor die Schweizerin Gioia Carpinelli deutlich mit 5und3 eliminiert hatte.

Das Duell Cowan versus Lamb entwickelte sich zunächst absolut auf Augenhöhe. Erst auf der Backnine schaffte es die Spielerin des National Team Germany, sich entscheidende Vorteile zu verschaffen. Mit drei Birdies in Folge, erzielt auf den Bahnen 13, 14 und 15, sorgte Olivia Cowan für letztlich doch noch klare Verhältnisse und siegte mit 3&2.

Im Viertelfinale trifft die Deutsche auf Alice Hewson. Die Britin hatte sich überraschend klar mit 5und4 gegen Emma Svensson durchgesetzt. Die Schwedin war in der ersten Matchplayrunde gegen Virginia Elena Carta siegreich gewesen, jener Italienerin, die als Führende aus dem Zählspiel gegangen war.

Der erste Abschlag in Sevilla wird morgen um 8.30 Uhr sein. Bei einem Sieg wird Cowan morgen am Nachmittag auch schon das Halbfinale bestreiten, da am Sonntag nur noch das Finale auf dem Programm der großen Meisterschaft in Spanien steht.

26.02.15 - Nach der Zählspielqualifikation

Cowan und Hirmer im Cut

Sevilla/Jerez – Bei der Spanish International Amateurs Championship von Spanien haben Olivia Cowan und Michael Hirmer die zweitägige Zählspielqualifikation überstanden.

Die Damen treten in Sevilla auf dem Platz des GC Pineda an, während die Herren sich auf Sherry Golf in Jerez messen. Bei beiden Turnieren gab es an den beiden ersten Tagen eine Zählspielqualifikation. Nur die besten 32 Starter qualifizierten sich jeweils für die Matchplays. Noch bis Sonntag geht es im spannenden und relativ selten gespielten Matchplay-Modus weiter, bis die Titelträger feststehen werden.

Bei den Damen gab es auch in jüngerer Vergangenheit mehrfach Deutsche Siege, zuletzt 2012 durch Karolin Lampert. 2009 hatte sich Nicola Rössler den Titel geholt, ein Jahr zuvor Caroline Masson. 2007 hatte Katharina Schallenberg in Spanien triumphiert, 2002 war Martina Eberl die erste Deutsche, die sich in die Siegerliste eintragen durfte. Bei den Herren gab es bislang keinen Deutschen Triumph.

Von den vier Deutschen Damen, in die 2015 ins Teilnehmerfeld gerutscht sind, konnte sich Olivia Cowan erwartungsgemäß sicher für die Matchplays qualifizieren. Die im Saarland geborene Spielerin, die beim GC Barbarossa in Kaiserslautern sportlich aufgewachsen ist, kam nach Runden von 75 und 70 Schlägen auf Rang 8 und trifft im ersten Matchplay auf Covadonga Sanjuan aus Spanien. Cowan, die sich schon bei der European Nations Championship in Sotogrande mit einer Erkältung herumärgerte, ging in Sevilla weiterhin angeschlagen ins Turnier. Die Spielerin aus dem Kader von Bundestrainer Stephan Morales hielt sich aber tapfer und rechtzeitig zum Start der Spanish Ladies IAM war das Fieber gesunken. Auch wenn am ersten Tag keine Birdies fallen wollten, zeigte Cowan eine starke Leistung und lieferte viele glatte Schläge ab. So glatt, dass manches Eisen zu lang geriet, was am Ende eine 75 auf die Scorekarte brachte

Auch am zweiten Tag war die Leistung von Olivia Cowan grundsolide. Dennoch wurde die Scorekarte bunt, denn alleine auf ihrer Backnine verzeichnet die Spielerin, die in der KRAMSKi Deutsche Golf Liga für den GC St. Leon-Rot antritt, vier Birdies, allerdings auch drei Bogeys. Am Ende wurde es die 70.

Franziska Friedrich zeigte am zweiten Tag eine starke Vorstellung, konnte aber ihre 80 vom ersten Tag nicht mehr ausgleichen und war damit nicht im Cut der besten 32 Spielerinnen. Am ersten Tag hatte sich die Abenbergerin viel zu hohe Ziele gesetzt und wurde sehr nervös, als sie nach acht Bahnen „eins über“ lag. Am Ende wäre sie damit mehr als glücklich gewesen, denn ihr aggressives Spiel wurde an diesem Tag nicht belohnt. Am zweiten Tag lief es bis zur 13. Bahn gut. Das Doppelbogey auf dieser Bahn war das Signal, dass es mit dem Cut wohl nichts mehr werden würde. Die 74 war an diesem Tag ein ordentliches Ergebnis. Etwas haderte Friedrich mit ihrer Ausbeute auf der Frontnine: „Obwohl ich alle neun Grün getroffen hatte, lag ich nur bei -1. Auf der Backnine habe ich dann nur noch drei Grüns getroffen.“ Mit gesamt +10 verabschiedete sich Franzi Friedrich auf Rang 59 aus diesem Turnier.

Die beiden jüngeren Spielerinnen, die von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl betreut wurden und gerne wertvolle Punkte für die Qualifikation zum Junior Solheim-Cup gesammelt hätten, spielten konstant. Esther Henseleit brachte zweimal eine 76 rein und scheidet auf Rang 46 aus. Alexandra Försterling musste an beiden Tagen eine 82 unterschreiben und kam auf Rang 91.

ei den Herren waren insgesamt sechs Deutsche am Start, aber auch hier schaffte es nur einer in den Cut. Michi Hirmer lag nach dem erste Tag sogar auf Rang 2. Die 70 war eine perfekte Basis für das Weiterkommen. Vor allem Dank der guten Leistung auf den Grün konnte der Bayer, der lange in Schottland zur Schule gegangen war, ganz beruhigt in die zweite Zählspielrunde starten. „Die ersten 9 habe ich fehlerfrei gespielt, Dann kamen aber leider unnötige Schläge bei nur wenigen Birdies. Jetzt geht das Turnier erst richtig los“, freut sich Michi Hirmer auf die Matchplays. Dass der Youngster den Kampf Mann gegen Mann „kann“, hater im letzten Jahr bewiesen, als er sich bei den British Boys bis ins Finale vorgekämpft hatte.

In der ersten Matchplayrunde trifft der Spieler des GC am Reichswald auf den ehemaligen Europameister Ashley Chester aus England. Sicher ein sehr interessantes Match mit offenem Ausgang.

Max Mehles verpasst denkbar knapp den Cut. Schlaggleich musste er mit +7 nach der zweiten Runde anderen Spielern den Vortritt lassen. Max Bögel und Christopher Carstensen scheitern auf Rang 51 mit jeweils 152 Schlägen am Cut. Christoper Dammert landete mit 156 Schlägen auf Rang 91, Janes Lombardo konnte zur zweiten Runde nicht mehr antreten.

stebl'

Weiterführende Informationen

Anhänge

Yannik Emmert (2.v.l.) vom Hamburger GC freut sich über die Top-Platzierung (Foto: golfsupport.nl) Yannik Emmert (2.v.l.) vom Hamburger GC freut sich über die Top-Platzierung (Foto: golfsupport.nl)

Schwarz-Rot-Gold on Tour

Emmert in Marokko auf Platz zwei

Yannik Emmert erzielt auf der Pro Golf Tour sein bislang bestes Ergebnis. Tho...

weiterlesen
Olivia Cowan (Photo by Tristan Jones / Ladies European Tour) Olivia Cowan (Photo by Tristan Jones / Ladies European Tour)

Ladies European Tour

Cowan, Fünfstück und Lampert in ...

Olivia Cowan, Laura Fünfstück und Karo Lampert in den Top 20 bei der South Af...

weiterlesen
Olivia Cowan (Photo by Tristan Jones / Ladies European Tour) Olivia Cowan (Photo by Tristan Jones / Ladies European Tour)

Ladies European Tour

 Cowan baut Führung aus

Olivia Cowan geht mit Vorsprung ins Finale der South African Open.

weiterlesen
Olivia Cowan (Photo by Tristan Jones / Ladies European Tour) Olivia Cowan (Photo by Tristan Jones / Ladies European Tour)

Ladies European Tour

Cowan führt in Südafrika

Olivia Cowan und Laura Fünfstück mit starkem Auftakt in die South African Open.

weiterlesen