Bild Information: Amina Wolf beglückwünscht Olivia Cowan nach der Finalrunde (Foto: DGV/stebl)

Platz zwei in Sotogrande

European Nations Championship 2015
 

Sotogrande/Spanien – Für den Sieg bei der European Nations Championship 2015 hat es am Ende doch nicht ganz gereicht. Knapp musste sich das Deutsche Team den Gastgeberinnen aus Spanien geschlagen geben.

Tag 4 - 21.02.15

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Der Finaltag der European Nations Championship auf dem sehr selektiven Platz La Reserva in Sotogrande hatte es noch einmal in sich. Das Wetter hatte sich wieder verschlechtert und der Wind kam -wie schon an den beiden ersten Wettkampftagen- spürbar ins Spiel.

Die Damen des National Team Germany gingen in Führung liegend in den Tag, hatten dabei aber mit zwei Schlägen Vorsprung kein beruhigendes Polster auf das spanische Team. Beide Teams zeigten am Finaltag ähnliche Leistungen und so blieb es fast bis zum letzten Schlag spannend. Als etwa zeitgleich Olivia Cowan vom 17. Tee ihren Ball nicht auf dem Fairway halten konnte und daraus ein Bogey resultierte, während die Spanierin Natalia Escuriola am 15. Grün riesiges Glück hatte, als sie einen Ball toppte und dieser den Fahnenstock so günstig traf, dass er ins Loch fiel, anstatt weit über das Grün hinaus zu schießen, war die Vorentscheidung gefallen. Olivia Cowan brachte am Ende eine 76 nach Hause und sicherte sich damit in der Einzelwertung einen hervorragenden 5. Platz. Leonie Harm sorgte mit einem Birdie auf dem 18. Grün für einen versöhnlichen Abschluss ihrer Runde. Mit 77 Schlägen lag sie im Bereich dessen, was bei derartigem Wind auf diesem Platz realistisch gespielt werden kann. Der Auftakt der Runde von Leonie Harm war wie schon an den Vortagen wenig gelungen. Nach vier Bahnen lag sie „zwei über“, hatte dabei aber auf Bahn 2 noch ein Bogey mit einem guten Schlag gerettet. Auch auf Bahn 7 musste Harm kämpfen, um ihr Bogey zu halten, nachdem sie einen Ball verloren hatte. Insgesamt ist die Abiturientin mit ihrer Platzierung in der Top 10 zufrieden, denn für sie war es früh im Jahr ein erste echte Bewährungsprobe, nachdem sie auf einen Start in Portugal verzichtet hatte. „Es war schön zu sehen, wo ich in Europa gerade stehe. Ich habe auf diesem Platz sehr viel gelernt. Über mich selbst und darüber, wie unfair Golf sein kann“, war Harm nach der Finalrunde gar nicht unzufrieden. Die vielen Dreiputts haben letztlich den Score maßgeblich beeinflusst. Mit einer besseren Leistung auf den Grüns wäre noch mehr drin gewesen. „Es ist bitter, so knapp die Teamwertung abzugeben. Wir haben aber alle toll gekämpft. Wir sind sehr nah dran und können mit dem 2. Platz sehr zufrieden sein“, war kurz nach der Runde die Freude über das sehr gute Ergebnis noch nicht ganz da.

Amina Wolf kam mit dem Wind nicht so gut zurecht. Nach unnötigen Fehlern sind einige hohe Zahlen auf die Scorekarte gerutscht. Ihre 81 kam am Finaltag nicht in die Teamwertung. Es gab aber auch gute Ansätze im Spiel der Frankfurterin. Zwei lange Putts konnte sie zum Birdie versenken und auch auf dem 10. Grün gelang der Hessin ein Birdie. „Ich habe in den Tagen hier viel gelernt. Solche Bedingungen findet man in Deutschland nicht. Hier muss man Schläge beherrschen, die man sonst kaum macht. Außerdem muss man hier damit klar kommen, dass auch mal ein guter Schlag bestraft wird“, geht das Fazit von Amina Wolf voll in die Richtung, den Lerneffekt dieses Turniers für kommende Aufgaben zu sehen.

Bei den Spanierinnen hatten Silvia Banon und Luna Sobron jeweils eine 78 reingebrachte, so dass es auf Natalia Escuriola ankam. Wenn sie die beiden anspruchsvollen Abschlussbahnen ohne Schlagverluste überstehen würde, hätte Spanien den Mannschaftssieg sicher. Und so kam es auch. Ohne Dramen endete für die Spanierin diese European Nations Championship, so dass das Gastgeberland sich den Titel sichern konnte. Letztlich hatten die Siegerinnen zwei Schläge Vorsprung auf das Team von Bundestrainer Stephan Morales.

In der Einzelwertung setzte sich verdient die Niederländerin Deloi Weber durch. Nach Runden von 77, 73, 75 und 73 Schlägen hatte sie zwei Zähler Vorsprung auf Natalia Escuriola. Im gesamten Turnier wurden von den Damen nur zwei Runden unter Par abgeliefert: Eine überragende 67 der Schweizerin Albane Valenzuela und eine 71 der Waliserin Chloe Williams.

Auch wenn der 2. Platz aller Ehren wert ist, war Bundestrainer Stephan Morales etwas traurig, mit seinen Mädels nicht den ganz großen Wurf gelandet zu haben: „Was am Ende den Ausschlag für Spanien gegeben hat, waren nicht die schlechteren Schläge von uns, sondern eher die schlechteren Entscheidungen. Spanien konnte seine Erfahrung einbringen und hat in manchen Situationen reifer agiert. Schade, schade, das war sehr knapp!“

Bei den Herren ging es auch am Finaltag nicht mehr nach vorne. Den besten Score brachte Lukas Euler nach Hause. Für seine 76 (+4) bekam er den Respekt von Coach André Sallmann. Im Endklassement steht der Spieler des Frankfurter GC damit auf Rang 57. Der 18-Jährige war froh, am letzten Tag sich noch einmal gesteigert zu haben: „Der Start ins Turnier ist nicht nach Plan verlaufen. Alles in allem bin ich genau so enttäuscht wie das ganze Team, dass wir hier keine besseren Leistungen abliefern konnten. Trotzdem nehme ich viele positive Erfahrungen aus dem Turnier mit, vor allem weil ich zum ersten Mal mitspielen durfte. Die Bedingungen haben mir alles abverlangt.“

Am Finaltag einen Schlag mehr als Lukas Euler brauchte Michi Hirmer. Auf den letzten Bahnen verhagelten einige Fehler den Score des Bayern, so dass er mit einer 77 ins Clubhaus kam. Mit insgesamt 315 Schlägen (+27) war der Youngster auf Platz 41 noch bester Deutscher in der Einzel-Konkurrenz. „Für die Spanish International Amateur Championship ändere ich meine Einstellung zum Spiel und zum Turnier. Dann wird das was“, blickte Hirmer am Abend schon auf die kommende Woche voraus, wenn er neben Max Bögel und Max Mehles bei einem der großen Turniere des EGA-Kalenders abschlagen wird.

Max Bögel kam in dem Wind von Sotogrande erneut nicht unter 80 Schlägen rein. Die 82 summiert sich mit den anderen Tagesergebnissen zu einer 322 auf (+34) auf. Macht Platz 53. Der Wind hatte sich auf das Spiel Bögels heftig ausgewirkt. „Ich habe über den Winter hart an meinem Schwung gearbeitet. Doch hier traf ich auf schwere Bedingungen und bei dem starken Wind hat der Schwung noch nicht so gut geklappt. Ich habe noch Probleme mit meiner Balance beim Schwung. Das werde ich nach der Rückkehr aus Spanien mit Chris Marysko aufarbeiten. Zufrieden bin ich mit dem Ergebnis natürlich nicht. Ich ziehe aber das Beste für mich raus und arbeite weiter konsequent an meinem Spiel.

Max Mehles konnte zur letzten Runde wegen einer Zerrung nicht mehr antreten.

André Sallmann, der Bundestrainer Uli Zilg in Sotogrande vertrat, zog ein konstruktives Fazit der Woche: „Das war eine Woche, die unsere Defizite im Umgang mit äußerst schwierigen Bedingungen aufgezeigt hat. Die Anpassung an Wind, unterschiedliche Schlagvarianten und auch eine angepasste Erwartungshaltung fehlten. Nun heißt es, daraus etwas zu lernen und dies besser ins das Training zu integrieren, um es beim nächsten Mal besser zu machen.“

Marcus Neumann, Vorstand Sport im Deutschen Golf Verband, war an den beiden Finaltagen in Sotogrande vor Ort und konnte so direkt Eindrücke sammeln. Sein Fazit geht mit klarer Blickrichtung nach vorne: „La Reserva ist grundsätzlich und mehr noch unter diesen herausfordernden Witterungsbedingungen ein Hammer und ein Geschenk für unsere Teams gewesen. In diesem Top-Nachwuchsevent offenbarte sich schonungslos, welche Situationen beherrscht werden und für welche Aufgaben die Athleten noch keine ausreichenden Lösungen hatten. Und im internationalen Vergleich bot sich die Chance der individuellen Standortbestimmung, von der ich mir inständig erhoffe, dass die Spieler diese nun nutzen und ihrem Training wesentliche Impulse geben können. Denn wir befinden uns hier im Nachwuchsbereich. Nicht der aktuelle Erfolg bestimmt dabei unser Denken und Handeln, vielmehr ist die Zielsetzung, nachhaltige Spielkompetenz aufzubauen, um später auf den Touren erfolgreich bestehen zu können. Von diesen Tagen profitieren alle, die Damen, die fast den Titel geholt haben, die Herren, von denen nach einem katastrophalen Start innere Disziplin gefordert war, und last not least die Trainer, denen ihre gemachten Coaching-Erfahrungen hier ganz sicher noch nutzen werden.“

stebl'

Endstand

Damen Teamwertung

1 Spanien   611
2 Deutschland GTGflag 613
3 Frankreich   617
4 Wales   618
5 Niederlande   619
6 Schweiz   621
7 Tschechien   623
8 Österreich   625

Damen Einzelwertung

1 Deloi Weber   298
2 Natalia Escuriola   300
3 Chloe Williams   302
4 Albane Valenzuela   304
5 Olivia Cowan GTGflag 306
6 Marie Lunackova   309
7 Leonie Harm GTGflag 310
23 Amina Wolf GTGflag 323

Herren Teamwertung

1 England   897
2 Spanien   898
3 Frankreich   902
  ---   ---
13 Deutschland GTGflag 945

Herren Einzelwertung

1 M.Galiano Aguilar   287
2 R. van West   295
3 Marcus Kinhult   296
--- ---   ---
T41 Michael Hirmer GTGflag 315
T53 Max Bögel GTGflag 322
T57 Lukas Euler GTGflag 324
  Max Mehles GTGflag Ret

Tag 3 – 20.02.15

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War das ein prächtiger Tag in Sotogrande! Bei der European Nations Championship 2015 haben die Damen die Führung übernommen.

Bundestrainer Stephan Morales und DGV-Sportvorstand Marcus Neumann strahlten nach einer fast perfekten Runde der Damen des National Team Germany um die Wette. Man muss schon tief ins Archiv einsteigen, um das Datum zu finden, an dem zuletzt ein Deutsches Team in Führung liegend in den Finaltag gegangen ist. Olivia Cowan, Amina Wolf und Leonie Harm haben an einem ruhigen und sonnigen Tag auf dem anspruchsvollen Platz La Reserva auf die bis dahin führenden Gastgeber sieben Schläge gutgemacht, gegenüber dem bisher auf Platz 2 geführten Team der Grande Nation waren es sogar neun Zähler. Somit haben die Mädels mit dem Bundesadler auf dem Shirt vor der vierten und entscheidenden Runde zwei Schläge Vorsprung auf Spanien.

Bundestrainer Stephan Morales hatte für den Verlauf des Turniers eine andere Planung gehabt, wollte eigentlich erst am Finaltag die Führung übernehmen. Nun müssen sich die Mädels damit zurecht finden, nicht mehr Jäger, sondern Gejagte zu sein. Angesichts der heute gezeigten Leistung sollte dies aber kein Problem sein. Amina Wolf hat nach zwei nicht optimalen Runden sehr konstant gespielt, lag nach der Frontnine bei „eins über“ und holte sich den einen Schlag auf der Backnine noch zurück. 72 Schläge, Even Par! „Ich habe sehr viele Up-and-downs gemacht und habe sogar auf Bahn 15 einen Eagle aus dem Vorgrün gelocht. Ich bin mit der Runde sehr zufrieden, auch darüber dass ich auf den letzten beiden Bahnen sieben Schläge im Vergleich zu gestern gespart habe. Darüber freue ich mich sehr“, war Amina Wolf nach der Runde sehr zufrieden.

Mit dem gleichen Endresultat kam auch Olivia Cowan vom Platz. Ihr war trotzdem im ersten Moment nicht nach Jubel, denn auf das 17. Tee war sie mit dem famosen Zwischenstand von „vier unter“ gekommen. Auf den beiden Abschlussbahnen haben sich in diesen Tagen schon viele Dramen abgespielt. Bei der Pfälzerin waren es jeweils kleine Fehler, die nicht so einfach zu korrigieren waren und so je ein Doppelbogey nach sich zogen. In der Einzelwertung hätte sich Olivia Cowan bis auf einen Schlag an die Niederländerin Deloi Weber heran gebracht, wenn diese beiden Schlagverluste am Ende der Runde nicht passiert wären. So sind es fünf Zähler, die die Spielerin, die im GC Barbarossa groß geworden ist und nun in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga für den GC St. Leon-Rot spielt, an Rückstand mit in den Finaltag nehmen wird.

Von diesem Tag werden aber etliche großartige Schläge in Erinnerung bleiben. Cowan selbst sah ihren Pitch auf der sehr engen Bahn 15 als den besten des Tages an. Dieser hätte sehr gut zum Eagle fallen können, blieb nur einen Zentimeter neben dem Loch liegen.

Leonie Harm hatte auf der Frontnine drei Schläge verloren, hielt den Score danach aber solide im Rahmen und kam mit einer 75 ins Clubhaus. Kein schlechtes Streichergebnis, was zeigt, wie stark die Damen aus Deutschland in Sotogrande unterwegs sind. „Ich habe einen Fehlstart erwischt und lag nach fünf Bahnen vier über Par. Nach dem Birdie auf Bahn 6 haben ich mich wieder gefangen und sogar aus dem Bunker noch ein Up-and-down gemacht. Mein Ziel für morgen ist, an der 14 endlich einmal kein Bogey zu spielen“, kommentierte Leonie Harm ihre Runde, in der es etliche Höhen und Tiefen gab. Nach dem Birdie auf Bahn 18 konnte die Schwäbin alles mit einem lachenden Auge sehen.

Bundestrainer Stephan Morales sprach nach der Runde aus, dass er nun auch den Sieg mit nach Hause nehmen will. Schon vor dem Turnier war Morales von der Form seiner Schützlinge sehr angetan und sieht sich nun bestätigt. „Eigentlich hatte ich gehofft, dass es heute wieder windig ist, weil ich gesehen habe, dass meine Spielerinnen mit dem Wind gut zurecht gekommen sind. Heute war es nun aber fast ganz windstill – und wir haben so abgeliefert! Da kann es uns ja egal sein, wie der Wind morgen mitmischt. Wir sind auf alles gut vorbereitet“, sprudelt es voller Selbstvertrauen aus dem Coach.

Die beste Runde des Tages brachte Albane Valenzuela ins Clubhaus. Die Schweizerin sorgte mit ihrer überragenden 67 dafür, dass die Eidgenossen morgen von Platz 3 in die Finalrunde starten.

Amina Wolf ist um 8.36 Uhr wieder die erste Deutsche, die starten wird. Leonie Harm folgt um 9.12 Uhr. Um 9.21 Uhr wird Olivia Cowan im vorletzten Flight der Damen den Kampf um den Sieg aufnehmen.

Bei den Herren gab es bei Topbedingungen zwar bessere Scores als an den Vortagen, aber dies reichte nicht, um im Klassement eine Verbesserung zu erzielen. Von Platz 11 starten die Deutschen Herren in die Finalrunde. Mit 709 Schlägen in der Wertung ist der Rückstand auf die in Führung liegenden Engländer beträchtlich. 37 Schläge liegen zwischen Platz 1 und Platz 11. André Sallmann, der als Coach das Team betreut: „Der Golfplatz zeigt unseren Spielern diese Woche klar ihre Grenzen auf. Hier gilt es die Defizite zu bearbeiten und einen Lerneffekt mitzunehmen.“ Am besten kam am dritten Tag Max Bögel über den Platz. Seine 74 (+2) kam mit vielen Birdies und Bogeys zustande. Lukas Euler spielte anfangs stark und lag nach zehn Bahnen noch unter Par. Am Ende musste der Frankfurter aber doch einige Schläge über Par hinnehmen und unterschrieb eine 77 (+5). Mit genau diesem Score kam auch der in München lebende Michael Hirmer vom Platz. Mit insgesamt 237 Schlägen ist Hirmer auch der derzeit beste Deutsche im Einzelklassement und liegt auf Rang 36. Max Mehles blieb mit einer 80 (+8) unter seinen Möglichkeiten. Sein Score kommt heute nicht in die Teamwertung.

Max Bögel geht morgen um 9.57 Uhr raus, Michi Hirmer startet um 10.33 Uhr. Lukas Euler wird erst nach dem Leaderflight abschlagen und hat mit 12.48 Uhr eine der letzten Startzeiten.

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Tag 2 - 19.02.15

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Die European Nations Championship 2015 entwickelte sich für Herren und Damen am zweiten Tag in ganz unterschiedliche Richtungen. Während die Damen in der Teamwertung auf Platz 3 geklettert sind und den Rückstand auf die beiden Spitzenteams aus Spanien und Frankreich verkürzen konnten, rutschen die Herren auf Rang 11 ab. Ähnlich ist das Bild in der Einzelwertung. Bei den Damen stehen Leonie Harm und Olivia Cowan auf dem geteilten 4. Platz und haben auf die bislang überragende Niederländerin Deloi Weber jeweils acht Zähler Rückstand. Bei den Herren teilen sich Michael Hirmer und Max Mehles als beste Deutsche Rang 35. Ihr Rückstand auf den führenden Spanier Mario Galiano Aguilar beträgt satte 16 Schläge.

Wegen der Momentaufnahme am zweiten Abend ist Damen-Bundestrainer Stephan Morales auch bester Dinge: „Mir ist klar, dass wir hier noch ganz früh im Jahr sind, aber unser Blick geht sowohl in der Team-, wie auch in der Einzelwertung nach vorne. Ich glaube nach den beiden ersten Tagen, dass wir in beiden Wertungen durchaus noch Chancen haben, am Ende ganz oben zu stehen.“

Nicht ganz so optimistisch kann André Sallmann nach dem Ende des zweiten Tages sein: „Ich bin verärgert über unsere Schlusslöcher. Unnötig viele Schläge haben wir auf den letzten drei Bahnen vergeben. Nun gilt es, die Leistung über die ganze Runde abzurufen. Das muss morgen in die andere Richtung gehen, die Jungs können das definitiv besser.“ Den Unmut des Coaches zogen sich die Spieler auf den Bahnen 16 bis 18 zu, als Max Bögel, Lukas Euler und Max Mehles jeweils noch vier Schläge abgaben, weil sie Doppelbogeys kassierten. Einzig Michi Hirmer, der heute mit seiner 77 heute als einziger Spieler mit dem Bundesadler auf der Brust unter 80 blieb, hielt sich am Ende wacker und brachte auf der 17 sogar noch ein Birdie auf seine Scorekarte. Obwohl er sich damit gegenüber der ersten Runde um sechs Schläge verbessern konnte, war der Spieler des GC Am Reichswald gewohnt selbstkritisch mit sich und seinem Spiel: „Ich habe heute schlechter gespielt als gestern. Viele Dreiputts haben mir einen besseren Score trotz des Windes versaut. Leider hat bisher immer etwas nicht optimal gepasst. Das will ich morgen ändern und deshalb freue ich mich auf die dritte Runde.“

Mit jeweils 81 Schlägen kamen heute Max Mehles und Max Bögel in die Wertung. Die 91 von Lukas Euler fällt heraus. Der Frankfurter hatte sich früh etliche Schläge über Par eingefangen. So auf Bahn 3, als er sich dreimal im Bunker neben dem Grün wiederfand.

Bei den Damen haben sich alle drei Spielerinnen des National Team Germany verbessert. Leonie Harm brachte mit ihrer 76 den bislang besten Score rein. Mit der Schweizerin Gioia Carpinelli spielte die Schwäbin als Zweierflight hinter dem Feld her. Das langsame Tempo nahmen die beiden perfekt auf, so dass keine Wartezeiten die Konzentration störten. „Meine Runde war echt ordentlich, weil ich auch bei kritischen Situation höchstens mit einem Bogey vom Grün gegangen bin. Damit bin ich sehr zufrieden, denn der Platz betraft schnell auch schon kleine Fehler“, so Leonie Harm. Eine kuriose Situation hatte die Spielerin, die im GC St. Leon-Rot ihre sportliche Heimat hat, zu bestehen. Auf dem 15 Grün wollte Harm losen Rundenmulche vom Grün entfernen, warf dabei aber auch ihren Ball in Richtung Wasser. Zum Glück landete der Ball nicht im tiefen Wasser, so dass Harm die Situation noch retten konnte. Auf der 17 traf die Abiturientin das Wasser, kratzte aber noch ein Bogey. Auf der 18 misslang das Anspiel ins Grün völlig. Der zweite Versuch war dafür aber umso besser platziert, so dass die angehende College-Studentin doch noch ihr Par retten konnte. Insgesamt hatte Leonie Harm eine turbulente Runde gut überstanden und sich damit schlaggleich mit Olivia Cowan auf Rang 4 in der Einzelwertung festgesetzt.

Für die Pfälzerin wäre am zweiten Tag mehr drin gewesen. Olivia Cowan war jedoch nur mit ihrer Frontnine zufrieden, als sie Even Par von der ersten Hälfte der Runde kam. Die Backnine verlief dann nicht so erfreulich, so dass am Ende die 78 (+6) stand.

Amina Wolf ging es noch immer nicht wieder gut. Umso mehr Respekt nötigt ihre Leistung ab, als sie nach 16 Bahnen nur „drei über“ lag. Das dicke Ende verhagelte die Bilanz der Spielerin des Frankfurter GC aber noch, als sich auf der 17 erst einen Triplebogey zog, ohne dass dabei das große Wasserhindernis im Spiel gewesen wäre. Auf der finalen Bahn machte Wolf es wie fast alle Athleten an diesem Tag: sie ließ ihren Schlag ins Grün etwas zu kurz und durfte sich mehrfach mit dem Anspiel versuchen. Am Ende notierte die Hessin, die im gleichen Krankenhaus wieder Bundestrainer Stephan Morales gebohren wurde, eine acht auf diesem Par 4. Macht unter dem Strich eine 82.

Nachdem am ersten Tag heftiger Wind im Spiel war, war am Vormittag des zweiten Wettkampftages Sturm angesagt. Noch ein bis zwei Windstärken mehr fegten über die Küste Andalusiens. Die Spielleitung hatte aus dem Verlauf des Vortags gelernt und den Platz deutlich kürzer gesteckt sowie etliche Fahnenpositionen fairer spielbar fixiert. Trotzdem wurde es auch am zweiten Tag wieder eng, als noch etliche Herren auf der Runde waren, das Tageslicht aber schwand. Letztlich sorgte ein fast wolkenloser Himmel aber dafür, dass das Restlicht nach Sonnenuntergang noch reichte, um das gesamte Feld ins Clubhaus zu bringen.

Auch am dritten Tag starten die Damen wieder vor den Herren. Um 8.18 Uhr geht Amina Wolf raus, um 9.21 Uhr haben Olivia Cowan und Leonie Harm gemeinsam das Vergnügen, mit der Österreicherin Sarah Schober spielen zu dürfen. Lukas Euler ist ab 9.58 Uhr der erste Deutsche Spieler, der auf Tee 1 zu stehen hat. Um 10.35 Uhr folgt Max Bögel, während Max Mehles und Michi Hirmer zeitlich um 11.19 Uhr auf die Runde gehen werden. Das Wetter verspricht, beste Bedingungen zu bieten, denn der Wind wird laut Vorhersage weitgehend einschlafen und bei Sonnenschein sollten 16 Grad erreicht werden.

Der KRATZ-Cup

Beim der European Nations Championship 2015 spielen die Damen des National Team Germany eine ganz besondere Wertung zusätzlich aus: den Kratz-Cup

Bundestrainer Stephan Morales hat diese Sonderwertung ins Leben gerufen, bei der es kurz gesagt darum geht, wie viele Schläge eine Spielerin im Durchschnitt noch braucht, wenn sie das Grün nicht in Regulation getroffen hat. Die Regeln im Golfsport sind nicht immer ganz so einfach zu erklären und so ist es im Detail auch beim Kratz-Cup.

Nach zwei von vier Runden führt Leonie Harm jedenfalls mit +7 bei 14 Bahnen das kleine, aber erlesene Teilnehmerfeld an. Olivia Cowan hat ebenfalls sieben Schläge mehr gebraucht, allerdings auf 13 Bahnen, im Durchschnitt also etwas mehr. Amina Wolf hat 14 Grüns verfehlt, liegt mit +11 etwas zurück, weil sie sich vor allem auf der 18 der zweiten Runde so viele Schläge eingefangen hat, bis sie endlich zum Doppelpar eingelocht hatte.

Natürlich ist diese Sonderwertung eher augenzwinkernd zu sehen, aber bietet doch einen Zusatzanreiz, rund um die Grüns noch einmal besonders aufmerksam zu agieren.

Es gibt für die Siegerin sogar am Ende einen kleinen Pokal, den der Bundestrainer in liebevoller Handarbeit hergerichtet hat.

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Tag 1 – 18.02.15

Der erste Tag der European Nations Championship in Spanien stand ganz im Zeichen des starken Windes, der auf dem exponierten Platz kräftig die Scores durcheinander wirbelte.

Leonie Harm, die am Morgen um 8.00 Uhr die erste Abschlagzeit erwischt hatte, durfte sich in kompletter Finsternis einspielen und auch als sie den ersten Ball ins Spiel brachte, war es noch so dunkel, dass der Ball kaum im Flug verfolgt werden konnte. Gerade die Vorbereitung auf dem Puttinggreen war nahezu sinnlos und folgerichtig sammelten sich schon auf den ersten Bahnen schnell einige Dreiputts. Der Putter blieb bei der Schwäbin, die in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga für den GC St. Leon-Rot antritt, den ganzen Tag kalt. Während zunächst das Lange Spiel noch funktionierte, ging auf der Backnine auch noch das Eisenspiel in Wind und Regen verloren. In Summe brachte Leonie Harm so eine 82 (+10) ins Clubhaus.

Etwas besser machte es Olivia Cowan, die sich nach einer 41 auf der Frontnine stabilisierte und auf den zweiten Neun 39 Schläge brauchte. Die 80 (+8) bringt das Deutsche Team auf den geteilten 5. Platz. Das Feld liegt insgesamt ganz eng beisammen, so dass diese Momentaufnahme am Abend des ersten von vier Wettkampftagen noch keine große Aussagekraft hat. Der Rückstand auf Rang 3 beträgt nur einen Schlag. An der Spitze haben die Gastgeberinnen mit 155 Schlägen drei Zähler Vorsprung auf das Team aus Frankreich.

Die beste Runde des Tages durfte Luna Sabron unterschreiben. Die Spanierin lag am Ende bei „drei über“. Nur fünf Damen blieben unter 80 Schlägen und sogar Scores über 90 Schlägen wurden auf dem anspruchsvollen Platz La Reserva eingereicht.

Amina Wolf, die dritte Deutsche im Feld hatte im Verlauf der Runde zunehmend mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und musste nicht zuletzt deshalb eine 88 (+16) notieren – für heute das Ergebnis, das nicht in die Mannschaftswertung kommt.

Bundestrainer Stephan Morales sieht den Tag ganz entspannt: „Wenn ich mir die Scores angucke, ist noch nichts passiert. Es ist alles so eng beisammen, dass sowohl in der Team- wie auch in der Einzelwertung noch alles passieren kann. Die Mädels sind zwar nicht wirklich glücklich von der Runde gekommen, haben aber dabei übersehen, wie anspruchsvoll der Platz heute zu spielen war. Da war die Einschätzung der eigenen Leistung gar nicht einfach.“ Nachdem der Bundestrainer nach den Trainingsrunden sehr vom Auftreten seiner Schützlinge angetan war, setzt er für die noch folgenden Wettkampftage einige Hoffnungen darauf, dass die Spielerinnen sich weiter stark präsentieren.

Der Platz machte etlichen Athleten schwer zu schaffen. Fehler verzeiht La Reserva keine und Chancen, einmal verlorenen Boden wieder gutzumachen, gibt es kaum. Zumindest nicht bei dem Wind in Kombination mit den Tee- und Fahnenpositionen. Die Spielleitung hatte fast alle Tees nach ganz hinten gesteckt und etliche Fahnen standen an Stellen, die bei diesen Bedingungen praktisch nicht zu attackieren waren. Mit 6.721 Metern ist La Reserva von den hinteren Tees ohnehin schon nicht einfach zu gehen. Im Gegenwind, der den Spielern gerade an den Bahnen ins Gesicht blies, die ansonsten vielleicht noch am ehesten als Birdielöcher anzusehen wären, wurde so gefühlt mehrfach ein Bogey als besseres Par angenommen.

An der nahen Küste von Sotogrande war für den Tag Windstärke 6, in Böen auch bis zu 8 vorausgesagt worden. La Reserva liegt sehr exponiert hoch auf dem Berg oberhalb des Mittelmeers. Mit diesen Witterungsbedingungen fühlten sich die Aktiven fast wie bei einer britischen Meisterschaft an der Küste von Nordsee oder Irischer See. Nicht verwunderlich war deshalb auch, dass bei den Herren vor allem die Briten und Iren ihre Scores beisammen halten konnten.

Das Leaderboard der Herren ist noch lange nicht komplett. Es wurde geradezu irrwitzig langsam gespielt. Die letzten Herren hatten fast vier Stunden für ihre Frontnine gebraucht und so konnte die erste Runde in der hereinbrechenden Dunkelheit nicht beendet werden. Morgen früh um 8.00 Uhr werden daher 18 Spieler erst noch ihre Runde beenden, ehe ein Zwischenstand auf dem Leaderboard stehen wird. Bislang ist der Spanier Mario Galiano Aguilar mit einer 74 (+2) der beste Spieler im Clubhaus. Nur 18 Scores unter 80 sind eingereicht worden, darunter die 79 (+7) von Max Mehles. Der Hubbelrather hat damit die beste Runde des Teams mit dem Bundesadler auf dem Shirt gespielt. „Man bekommt nichts zurück vom Platz. Für ein Birdie muss man schon einen ganz außergewöhnlichen Schlag machen“, war Mehles nach der Runde mit seiner 79 nicht mal unzufrieden. Ein Birdie hatte er mit einem Schlag aus dem Bunker gespielt. Etwas ärgerlich für den Spieler aus NRW war das Doppelbogey auf Bahn 17. Ohne dieses hätte Mehles nach der Runde noch fröhlicher gestrahlt.

Lukas Euler, der auf Bahn 18 ebenfalls aus dem Bunker einlochen konnte, war mit 80 Schlägen zweitbester Deutscher. „Der Platz war heute sehr anspruchsvoll. Mein Spiel vom Tee war sehr gut. Zehn Fairways habe ich trotz des starken Winds getroffen und auch mein Eisenspiel war solide.

Michael Hirmer war über weite Strecken gut unterwegs: „Meine Drives und das Kurze Spiel waren heute sehr gut. Leider habe ich nicht scoren können. Es lief einfach alles sehr unglücklich zusammen. Ich habe 13 Grüns in Regulation getroffen, was bei diesem Wind sehr gut ist. Eine 9 auf Bahn 13 hat mich weit zurück geworfen. Morgen kann es nur besser werden.“

Nicht in die Tageswertung für die Mannschaft kam Max Bögel, der lange gut lag, dann aber erst auf Bahn 14 einen Schlag ins Aus setzte und an der 17 noch den großen Teich traf. Am Ende stand für den SLR-Spieler die 85 (+13).

André Sallmann, der Bundestrainer Uli Zilg in Sotogrande vertritt, sparte am Abend nicht mit Kritik. Bei diesem Wetter von den hinteren Tees spielen zu lassen, fand der Norddeutsche von der Organisation nicht richtig. Zermürbend lang dauert so das Spiel. „Sechs Stunden die Konzentration und Einstellung zu halten, ist schwierig. Wir müssen morgen noch geduldiger sein. Wichtig für die Moral war der letzte Bunkerschlag von Lukas Euler. Ich glaube an unser Team. Wir haben die Chance, den Abstand zu den führenden Teams zu verringern“, so Sallmann.

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Vor dem Turnier

Eines der ganz traditionsreichen Turniere des internationalen Wettspielkalenders findet 2015 besonders früh im Jahr statt. Normaler Weise steigt die European Nations Championship (ENC), vielen noch unter dem Namen Sherry-Cup in Erinnerung, in Sotogrande im März jeden Jahres.

Diese inoffizielle Zählspiel-Mannschaftseuropameisterschaft wird in diesem Jahr nicht nur besonders früh, sondern auch auf einem Ausweichplatz stattfinden, denn der Real Club de Golf Sotogrande ist dabei, seinen wunderbaren Platz zu renovieren und auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Wo sonst die Bahnen 1 und 18 verlaufen, ist derzeit eine Baustelle zu sehen.

Statt auf dem 1964 von Robert Trent Jones designten Platz des RCG Sotogrande wird in 2015 die Auflage der ENC auf dem benachbarten Platz La Reserva ausgetragen. Auch keine schlechte Adresse, denn hier wurden auch schon etliche große Turniere ausgerichtet. Und Bundestrainer Stephan Morales hat eine besonders gute Erinnerung an La Reserva. 2008 gewann Caroline Masson auf diesem Platz die Spanish International Ladies Amateur Championship. Für Masson, die heute für das Elite Team Germany abschlägt und auf den Touren in Amerika und Europa zu Hause ist, war dies einer der wichtigsten Titel überhaupt.

Die Atmosphäre, in der die ENC ausgetragen wird, ist stets ganz besonders. Dies liegt neben der Gastfreundschaft der Ausrichter in Sotogrande auch daran, dass Herren und Damen parallel diese Mannschaftsmeisterschaft bestreiten. Es werden jeweils vier Zählspielrunden ausgetragen. Von den vier Ergebnissen bei den Herren kommen drei in die Wertung, bei den Damen sind es zwei von drei. Die Einzelsieger dürfen nach dem Turnier ins „Gelbe Jackett“ schlüpfen und die Liste von klangvollen Namen, die dies in der Vergangenheit getan haben, ist lang und von heutigen Tour-Größen gespickt.

Von den Deutschen Herren, die in diesem Jahr antreten, konnte Max Bögel im letzten Jahr schon die Luft von Sotogrande schnuppern, während Max Mehles, Lukas Euler und Michael Hirmer erstmalig Schwarz-Rot-Gold bei diesem Turnier vertreten.

Bei den Damen sind die drei Spielerinnen vom Vorjahr auch jetzt wieder in Sotogrande, wobei Franziska Friedrich hier die Zeit nutzen soll, um zu trainieren. Somit wird neben Olivia Cowan und Leonie Harm mit Amina Wolf eine Spielerin das National Team Germany vertreten, die erstmals bei der ENC aufteen wird.

Die Herren werden erneut von André Sallmann betreut. Gemeinsam mit Athletik-Bundestrainer Chris Marysko wird er die Burschen durch diesen frühen Saisonhöhepunkt begleiten.

Sallmann hat etliche Erinnerungen an dieses Turnier: „Nachdem letztes Jahr das Turnier mit der Verletzung Max Röhrigs unter keinem guten Stern stand, geht es dieses Jahr zunächst um eine Standortbestimmung der vier nominierten Spieler. Die Leistung beim Jones-Cup waren eher mittelmässig, doch mit immer mehr Turniererfahrung in 2015 geht es nun darum, die Trainingsmaßnahmen der vergangenen Monate in Ergebnisse umzuwandeln. Der Platz ist sehr anspruchsvoll und die Vorbereitungstage werden sehr stark in eine taktische Ausarbeitung für die Spieler abzielen. Kleine schnelle Grüns und enge Drivezonen erwarten uns.“ Etwas länger sind triumphale Ereignisse her, bei denen André Sallmann in verantwortlicher Position beteiligt war: „Ich war schon in meiner Zeit als hauptamtlicher Nationaltrainer beim Nationscup dabei, unter anderem auch, als Marcel Siem 1999 die Einzelwertung gewann!“

Bei den Herren treten 16 Nationen plus ein Team des gastgebenden RCD Sotogrande an. Bei den Damen streiten sich 10 Nationen um den Sieg.

Die Ehre, das Turnier zu eröffnen, hat Leonie Harm, die am ersten Wettkampftag um 8.00 Uhr gemeinsam mit der Schweizerin Gioia Carpinelli auf die Runde geht. Bei den Herren wird Michi Hirmer um 10.45 Uhr der erste Deutsche sein, der von Tee 1 in die Championship startet.

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