Olivia Cowan (Foto: LET/Tristan Jones) hat beim...
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Schwarz-Rot-Gold 2019 - Deutsche on Tour: Woche 42

Olivia Cowan (Foto: LET/Tristan Jones) hat beim Qualifying Tournament Stage II zur LPGA Tour in den USA einen Auftakt nach Maß auf dem Panther Course des Planatation Golf & Country Clubs von Venice in Florida gefeiert. Mit einer bogeyfreien 64, also acht Schlägen unter Par, spielte die Pfälzerin ihre bislang beste Turnierrunde überhaupt genau zum richtigen Zeitpunkt. Noch nie in ihrer Profilaufbahn waren Cowan acht Birdies in einer Runde gelungen.

Die Deutsche stand damit alleine an der Spitze des Teilnehmerfeldes. Die Leistung war umso bemerkenswerter, da die 23-Jährige nicht ganz gesund war und in den Tagen der Vorbereitung die beiden Plätze, die von den 185 Starterinnen gespielt wurden, beide nicht vollständig hatte gehen können.

Am zweiten Tag reichten die Kräfte auf dem Bobcat Course für eine solide 72 (Even Par). Immerhin sechs Birdies fanden den Weg auf die Scorekarte der deutschen Nationalspielerin.

In der dritten Wettkampfrunde, die wieder auf dem Panther Course stattfanden, musste Olivia Cowan nur ein Bogey notieren und blieb mit drei Birdies erneut unter Par, so das sie in die vierte Runde von Platz zwei startete. Zu dem Zeitpunkt hatte die Spielerin, die im GC Barbarossa mit dem Golfen angefangen hatte, einen sehr großen Vorsprung auf die entscheidende Marke, denn bei diesem Turnier ging es vor allem um den Aufstieg in die dritte Stage der Tour-School zur großen LPGA Tour in den USA.

Am Finaltag von Stage II lief es bis zur 18. Bahn perfekt für Olivia Cowan. Nach vier Birdies in Serie auf den Bahnen 8 bis 11 lag die Deutsche alleine in Führung. Ein Bogey auf der abschließenden Bahn das Bobcat Course ließ den Score am Ende auf 69 (-3) Schläge auskommen. Mit gesamt 13 Schlägen unter Par teilte sich die Spielerin des National Team Germany den Turniersieg mit der US-Amerikanerin Sierra Brooks.

„Mein Ziel war einfach nur, diese Woche zu überstehen, weil ich etwas krank war. Daher bin ich sehr zufrieden. Ich habe die Puttlinien gut gelesen und dann auch viel gelocht. Meine Schläge zur Fahne waren sehr oft nah am Stock. Ich hätte am ersten Tag sogar zehn oder elf unter Par gehen können. Dieser Sieg bedeutet mir viel. Ich freue mich, fühle mich auf jeden Fall für die Final Stage bereit und hoffe, dass ich am Ende die Tourkarte für die LPGA Tour bekomme“, strahlte die Spielerin nach einer überaus erfolgreichen Woche.

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