Epson Tour

Hausmann in Lauerstellung, Spanierin mit Rekordrunde


20. März 2022 , Daniel Dillenburg


Spielt oben mit: Sophie Hausmann.
Spielt oben mit: Sophie Hausmann. | © Tristan Jones/LET, Flickr

Sophie Hausmann kann die Führung am dritten Tag der Arizona Women's Golf Classic nicht verteidigen, hat aber noch Kontakt zur Spitze.

Sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Runde der Arizona Women’s Golf Classic (17. bis 20. März) in Mesa lag Sophie Hausmann in Führung. Und auch am dritten Tag schien sich die einzige Deutsche im Feld wohlzufühlen. Zumindest ließen dies die ersten Löcher vermuten. Hausmann notierte früh drei Birdies (2, 4, 7) und behauptete sich gegen die zahlreichen Konkurrentinnen an der Spitze.

Am meisten Druck machte Fatima Fernandez Cano, die am Samstag ihre Runde des Lebens spielte. Die Spanierin egalisierte mit einer 61 (-11) nicht nur den Tour-Rekord für die niedrigste jemals gespielte Runde. Sie setzte auch einen neuen Turnierrekord im Longbow Golf Club. „Das ist mein niedrigstes Ergebnis, das ich je erreicht habe, ich glaube, sogar im Training, um ehrlich zu sein“, sagte Fernandez Cano, die am dritten Tag 16 Grüns traf.


„Ich glaube nicht, dass ich jemals so tief gespielt habe. Ich hatte es einfach im Griff“, so die 26-Jähirge weiter. Dank der glänzenden 61 verbesserte sich Fernandez Cano auf -15 und übernahm vor dem Finaltag die Führung. „Ein wirklich guter Tag und ich gehe mit einer guten Einstellung in den morgigen Tag. Insgesamt war es ein wirklich gutes Gefühl auf dem Platz."

Hausmann konnte derweil ihr Tempo aus der Anfangsphase nicht bis zum Ende durchziehen. Die 24-Jährige kassierte auf ihren Back Nine drei Bogeys, notierte auf der 15 aber noch ein Eagle und kam so mit 70 Schlägen (-2) ins Clubhaus. Auf dem Leaderboard fiel sie auf den geteilten vierten Rang (-12) zurück. Damit hat Hausmann aber immer noch alle Chancen, nach ihrem zweiten Titel auf der Epson Tour zu greifen. Wie tief es im Longbow Golf Club gehen kann, bewies Fernandez Cano am Samstag.

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