PGA Champions

Langer dank verrücktem Par vorne dabei


27. Februar 2022 , Daniel Dillenburg


Erlaubte sich am zweiten Tag der Cologuard Classic nur ein Bogey: Bernhard Langer.
Erlaubte sich am zweiten Tag der Cologuard Classic nur ein Bogey: Bernhard Langer. | © Chris Coduto/Getty Images

Bernhard Langer übersteht am zweiten Tag der Cologuard Classic mit Ach und Krach die anspruchsvolle 18 und wahrt sich damit eine Chance auf den zweiten Saisontitel hintereinander.

Der zweite Tag der Cologuard Classic (25. bis 27. Februar) lief lange Zeit nach Plan für Bernhard Langer. Der 64-Jährige, der in der vergangenen Woche seinen 43. Titel auf der PGA Tour Champions holte, notierte auf seinen ersten vier Löchern drei Birdies. Nach der 70 (-2) zum Auftakt des Turniers lag der Deutsche damit in der zweiten Runde auf Verbesserungskurs. Und auch auf den Back Nine des Catalina Course im Omni Tucson National in Arizona folgten weitere Birdies auf den Löchern 12 und 13.

Den ersten Fehler erlaubte sich Langer auf Bahn 15, als er das Up-and-Down aus dem Grünbunker verpasste. Die Reaktion auf den Schlagverlust erfolgte auf der 17. Bahn, dem zweitleichtesten Loch des Platzes. Langer erspielte sich dank eines traumhaften zweiten Schlags auf dem Par 5 eine Eagle-Chance und ging nach einem Zwei-Putt mit dem sechsten Birdie des Tages vom Grün.

Doch eine Aufgabe musste Langer noch meistern. Die 18, ein 429 Meter langes Par 4, gilt als eines der schwierigsten Finallöcher auf der Tour. Denn wer hier vom Abschlag zu ungenau ist, landet fast sicher im Wasser. So wie Langer am ersten Tag, als er einen Strafschlag kassierte und die Runde mit einem Bogey beendete. Dasselbe Schicksal sollte ihm am Samstag nicht ereilen. Sein Abschlag blieb dieses Mal wenige Zentimeter vor dem Wasserhindernis auf der rechten Seite liegen.

Langers anschließende Annäherung mit dem Holz flog in Richtung der Tribünen rechts vom Grün, von wo aus sein Ball abprallte und auf dem Fairway landete. Glück im Unglück – doch das Par musste der amtierende Charles-Schwab-Cup-Sieger von dort erst noch spielen. Mit einem Wedge in der Hand gelang Langer mit seinem dritten Schlag eine butterweiche Annäherung in den Gegenhang und den anschließenden Putt verwandelte er zur hart erkämpften 67 (-5) in Runde zwei. Mit dieser starken Leistung verbesserte er sich um neun Plätze auf den geteilten sechsten Rang bei -7.


Der Führende Miguel Angel Jiménez ist mit einem Gesamtergebnis von -11 bereits vier Schläge vor Langer. Die geteilten Zweiten folgen zwei Zähler hinter dem Spanier, der genauso wie Langer bereits seinen zweiten Saisontitel anpeilt.

Alex Cejka konnte sich am Samstag ebenfalls um ein paar Plätze verbessern. Dank einer 69 (-3) in Runde zwei rückte der 51-Jährige auf den geteilten elften Rang (-5) vor.

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