DP World Tour

Kieffer im Cut, Italiener in Front


20. Januar 2023 , Daniel Dillenburg


Sammelt in Abu Dhabi wichtige Punkte: Maximilian Kieffer.
Sammelt in Abu Dhabi wichtige Punkte: Maximilian Kieffer. | © Ross Kinnaird/Getty Images

Mit Maximilian Kieffer erreicht ein Deutscher das Wochenende bei der mit neun Millionen US-Dollar dotierten Abu Dhabi HSBC Championship. An der Spitze liegen zwei italienische Hero-Cup-Sieger.

Das Golfjahr 2023 beginnt mit zwei Krachern auf der DP World Tour. In den Vereinigten Arabischen Emirate finden gleich zwei Rolex-Series-Events in Folge statt. Bei diesen Turnieren geht es um mehr Geld, mehr Punkte. Umso wichtiger waren also die Winterpause sowie die Vorbereitung auf den Jahresauftakt. Wer bei den ersten Events die Wochenenden erreicht, kann in der Regel in den Folgewochen auf einem gut gefüllten Punktekonto aufbauen.

Bei der Abu Dhabi HSBC Championship waren gleich sieben Deutsche am Start. Für sechs von ihnen reichte es nicht zum Erreichen des Wochenendes. Alexander Knappe (-1, T70), Freddy Schott, Nicolai von Dellingshausen (beide Par, T75), Marcel Schneider (+4, T103), Yannik Paul und Hurly Long (beide +6, T117) hoffen, das kommende Rolex-Series-Event in Dubai nutzen zu können, um das neue Jahr mit einem positiven Erlebnis zu beginnen.


Einzig Maximilian Kieffer qualifizierte sich für die beiden Finalrunden. Der 32-Jährige blieb am zweiten Tag even Par, nachdem er am Donnerstag eine 69 (-3) gespielt hatte. Als geteilter 43. geht Kieffer mit drei Schlägen Rückstand auf die Top 20 ins Wochenende. Jeder gewonnene Schlag bedeutet wichtige Punkte für die Rangliste – besonders in dieser Woche.

Äußerst wohl auf dem Yas Links fühlten sich bislang die beiden Italiener Francesco Molinari und Guido Migliozzi. Beide waren in der vergangenen Woche für das Team Kontinentaleuropa im Hero Cup im Einsatz und trugen ihren Teil zum Sieg über Großbritannien & Irland bei. In Abu Dhabi jagen sie wieder einen Einzeltitel und brachten sich zur Halbzeit in eine gute Position. Mit -10 teilen sie sich Rang eins. Ihr erster Verfolger ist der Australier Jason Scrivener bei -9.

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