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Prost! 2025 war's für viele überraschend der GC Hösel, der die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (Final Four) gewann. | © DGV/Stefan Heigl

Von Hubbelrath bis Hösel: Das sind die Meisterteams seit 2013

2013

Das erste Final Four im Jahr 2013 ist bis heute die Mutter aller Deutschen Mannschaftsmeisterschaften – in der Herrenkonkurrenz auf jeden Fall. Damals waren die Männer aus dem GC St. Leon-Rot als große Favoriten auf die Anlage von WINSTONgolf nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen. Schließlich musste die Entscheidung im berühmt berüchtigten Flutlichtstechen fallen, denn zwischen Team SLR und dem GC Hubbelrath stand es 6:6. Rund um Grün elf wurde alles an Fahrzeugen versammelt, um im Scheinwerferlicht einen ersten Final-Four-Champion zu ermitteln. Den Putt zum Sieg hatte schließlich Nicolai von Dellingshausen, der heute auf der DP World Tour unterwegs ist und dort auch schon gewann. Er lochte den Ball und holte mit seinen Hubbelrathern den Deutschen Mannschaftsmeistertitel im ersten Final Four 2013. „Das war ein ganz besonderes Final Four. Das wird so schnell auch nicht wieder vorkommen, weil es jetzt im August gespielt wird und es länger Tageslicht gibt. Als die Spielbahn ausgeleuchtet wurde, war das schon sehr cool. Dann der erste Deutsche Mannschaftsmeister beim Final Four zu werden, war ein tolles Erlebnis“, so von Dellinghausen. Für Meister Hubbelrath spielten neben ihm: Mario Königsfeld, Maximilian Herter, Maximilian Mehles, Christian Reimbold, Marc Siebiera, Ferdinand Weber, Tim Bombosch.
 

Endstand Final Four 2013

  • 1. GC Hubbelrath
  • 2. Golf Club St. Leon-Rot
  • 3. Frankfurter GC
  • 4. GC Mannheim-Viernheim

 

2014

Das Final Four zog 2014 von Mecklenburg-Vorpommern nach Hessen um. Der Licher GC war Ausrichter des großen Showdowns der Deutschen Golf Liga. Im Halbfinale der Männer setzten sich jeweils die beiden Teams aus dem Süden durch. Dabei entthronte der GC Mannheim-Viernheim um Star-Coach Ted Long den Vorjahressieger aus Hubbelrath. Die Mannheimer waren unter anderen mit den Zwillingen Yannik und Jeremy Paul sowie mit Hurly Long unterwegs, die allesamt heute auf der DP World, der PGA und der HotelPlanner Tour unterwegs sind. Nach den Vierern zwischen Mannheim und Team SLR blieb es weiter für Zuschauer und Spieler spannend. Die Partien gingen mit einem Gleichstand von 2:2 in die wohlverdiente Pause. Am Nachmittag drehten die Herren aus Mannheim nochmal auf. In den ersten sechs Einzeln erzielten sie bereits 4,5 Punkte, die ihnen schließlich zum Titel Deutscher Mannschaftsmeister 2014 reichten. Bronze holte Hubbelrath mit einem Sieg im kleinen Finale gegen Frankfurt. Für Meister Mannheim spielten: Gunar Petersen, Yannik und Jeremy Paul, Hurly Long, Julian Ballmann, Lucas Köble, Niklas Koerner und Kai Rastetter.
 

Endstand Final Four 2014

  • 1. GC Mannheim-Viernheim
  • 2. Golf Club St. Leon-Rot
  • 3. GC Hubbelrath
  • 4. Frankfurter GC

 

2015

Ein dramatisches Stechen musste auch im Final Four 2015 (erneut im Licher GC) die Entscheidung bringen. Diesmal hatten in den Halbfinals zunächst die beiden „Nordlichter“ gewonnen und trafen im Endspiel aufeinander. 6:6 hieß es nach den Einzeln und den Vierern – ein Playoff musste her. Hamburg hatte nach den Vierern zwar klar mit 3,5:0,5 vorn gelegen, aber die Düsseldorfer kämpften sich zurück und drehten die Partie tatsächlich noch. Wieder war es Playoff-Experte Nicolai von Dellingshausen, der den entscheidenden Matchpunkt holte. Zuvor hatte Max Kieffer, später Sieger und langjähriges Mitglied auf der DP World Tour, ebenso sein Einzel gewonnen. Kieffer: „Ich musste mein allerbestes Golf spielen und bin zum ersten Mal Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Ich freue mich sehr, mit diesem tollen Team gewonnen zu haben.“ Das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger und keinen Verlierer verdient, darin waren sich alle Beteiligten einig. Bronze holte diesmal Mannheim mit einem Sieg im Duell der Süd-Teams. Meister Hubbelrath spielte mit: Max Kieffer, Maximilian Herter, Maximilian Mehles, Julian Baumeister, Marc Siebiera, Ferdinand Weber, Tim Bombosch und von Dellingshausen.
 

Endstand Final Four 2015

  • 1. GC Hubbelrath
  • 2. Hamburger GC
  • 3. GC Mannheim-Viernheim
  • 4. GC St. Leon-Rot

2016

Und wieder Hubbelrath. Die Düsseldorfer setzten sich im Final Four 2016 im Licher GC gegen die Herren des GC St. Leon-Rot mit 6,5 zu 5,5 durch. Bronze ging an den Hamburger GC, der sich gegen die von Ted Long betreute Mannschaft aus Mannheim behauptete. Die Führung wechselte mehrfach, ein Stechen schien wahrscheinlich, und dann ging es doch ganz schnell: „Es fühlt sich großartig an, die Titelverteidigung geschafft zu haben“, sagte Roland Becker, Trainer der Hubbelrather. „Es stand zwischendurch 4:8 gegen uns, dann 7,5:4,5 für uns, dann lange 6:6. Und dann dachte ich, das könnte was werden – die Mannschaft hat stark zusammengehalten.“ Bereits im Halbfinale hatten die alten und neuen Titelträger den GC Mannheim-Viernheim ausgeschaltet. Zumindest einer der Besiegten hatte dennoch Grund zum Jubeln, auch wenn es schlussendlich nur zum vierten Platz reichte: Jeremy Paul lochte am Samstagmorgen im Vierer-Match an der Seite seines Zwillingsbruders Yannik das erste Hole-in-One seines Lebens aus 158 Metern. Für Meister Hubbelrath spielten: Julian Baumeister, Marc Siebiera, Ferdinand Weber, Nicolai von Dellingshausen, Frederik Strünker, Luis Obiols, Kenji Nakajima, Florian Schmiedel und Niklas Jacobi.
 

Endstand Final Four 2016

  • 1. GC Hubbelrath
  • 2. GC St. Leon-Rot
  • 3. Hamburger GC
  • 4. GC Mannheim-Viernheim

 

2017

Irgendwie war alles etwas anders beim Final Four 2017. Zum einen fand das Event um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft erstmals im Kölner GC statt, zum anderen waren die Herren aus dem GC St. Leon-Rot zum ersten Mal seit Bestehen der DGL nicht dabei. Und dann war es doch wieder wie immer, denn der GC Hubbelrath holte mit einem knappen Finalsieg gegen Hamburg seinen dritten Sieg in Serie. In den Vierern am Vormittag bereits stark aufspielend legten die Männer aus Hubbelrath den Grundstein für die abermalige Titelverteidigung. Kein Match verloren sie am Vormittag, so dass es mit einem Ergebnis von 3:1 in die Einzelpartien ging. Hier sorgte fast schon wie erwartet Profi Maximilian Kieffer für den ersten Punkt, indem er sein Match souverän mit 5&4 gewann. Die Hamburger hielten jedoch eisern dagegen und kämpften um jeden Schlag. So gewann Yannik Emmert eindrucksvoll gegen den im Halbfinale noch stark aufspielenden Frederik Strünker mit 4&3. Ansonsten blieben die Partien jedoch lange Zeit offen und spannend, so dass Hubbelrath erst gegen Ende den Sieg eintüten konnte und die Feierlichkeiten in Gang setzte. Bronze holte Mannheim mit einem Triumph im kleinen Finale gegen Stuttgart.
 

Endstand Final Four 2017

  • 1. GC Hubbelrath
  • 2. Hamburger GC
  • 3. GC Mannheim-Viernheim
  • 4. Stuttgarter GC Solitude

 

2018

Die Herren des GC Mannheim-Viernheim dominierten das Final Four 2018 in Köln. Es war eine wahre Machtdemonstration, die die Herren um Coach Ted Long darboten. Bereits in den Vierern sorgten die Seahawks im Endspiel für einen 4:0-Zwischenstand gegen den Frankfurter GC. Auch in den Einzeln konnten sie sich durchsetzen. Max Oelfke sorgte mit einem 7&6-Erfolg für den nächsten Punkt. Nachdem Hurly Long sein Match gegen Daniel Tack geteilt hatte, war es Max Bögel, der für die Entscheidung sorgte. Mit seinem Chip-in gewann er das Loch gegen Ben Bradley mit 1auf. Mannheims Trainer Ted Long war überglücklich, nach 2014 wieder ganz oben zu stehen. „Ich bin so erleichtert – das ist der Wahnsinn. Ich freue mich so für meine Spieler. Und ich freue mich sehr für unsere vielen Mitglieder, die unsere Mannschaft so sehr unterstützen.“ Mannheims Patrick Poate erzielte zudem ein Hole-in-One auf der neunten Spielbahn des Kölner GC, was ihm ein neues Auto bescherte. Im Spiel um Platz drei setzte sich der GC Hösel gegen den GC St. Leon-Rot mit 6,5:5,5 durch und sorgte so für eine weitere kleine Überraschung.
 

Endstand Final Four 2018

  • 1. GC Mannheim-Viernheim
  • 2. Frankfurter GC
  • 3. GC Hösel
  • 4. GC St. Leon-Rot

 

2019

Zwei Jahre zuvor waren sie noch Vierter, beim Final Four 2019 auf Gut Kaden schlug die große Stunde der Herren aus dem Stuttgarter GC Solitude. Die Mannschaft von Coach Peter Wolfenstetter feierte ihren bis dato größten Erfolg mit dem emotionalen Gewinn des Endspiels um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegen Rekord-Champion Hubbelrath. Das dominierende Team der Südstaffel setzte sich im Finale mit 8:4 durch. Bereits nach den Vierern hatte sich der spätere Meister einen Vorsprung von zwei Punkten erarbeitet, am Nachmittag brachten sie den Erfolg unter Dach und Fach. Der Kampf um Bronze wurde unterdessen erst im Stechen entschieden. Hier besiegte der Golfclub Hösel die Herren des Golfclub Mannheim-Viernheim, die im Vorjahr noch den Pokal mit nach Hause genommen hatten. Meistertrainer Wolfenstetter: „Für mein Team ist das eine geile Nummer. Diese Saison hätte es nicht besser laufen können. Ich freue mich auch für alle, die im Hintergrund mitmischen, allen voran natürlich Kapitän Ingmar Peitz. Das war hier ein richtig tolles Event und es macht richtig Bock, hier zu sein. Max Eichmeier haben wir gegen Nico von Dellingshausen gestellt und ihm gesagt, dass er heute berühmt werden kann. Wir wissen alle, dass Nicolai sensationell Golf spielen kann. Gegen so einen Spieler bestehen zu können, war für Max Eichmeier schon wert, anschließend in den Teich zu fliegen.“
 

Endstand Final Four 2019

  • 1. Stuttgarter GC Solitude
  • 2. GC Hubbelrath
  • 3. GC Hösel
  • 4. GC Mannheim-Viernheim

2021

Der Showdown um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2021 fand nach der Corona-Pause erneut auf Gut Kaden statt. Die Herren des Hamburger GC trafen im Halbfinale auf den GC Mannheim-Viernheim. Den Hanseaten gelang es, auf den Punkt ihre beste Leistung abzurufen und die Vierer mit 3:1 für sich zu entscheiden. Mannheim machte es dem Gegner im Einzel aber alles andere als einfach und so wurde die Entscheidung über den Finaleinzug erst mit der letzten Spielgruppe entschieden. In der Halbfinal-Partie zwischen dem GC St. Leon-Rot und dem GC Hubbelrath kam die Entscheidung sogar erst am Finalmorgen im Stechen auf den Bahnen 8, 9 und 16. Dieses entschied der GC Hubbelrath für sich und traf kurz darauf im Spiel um Platz eins auf den Hamburger GC. Nach dem aufregenden Start in den Finaltag verlief der weitere Tag mit den insgesamt erneut vier Partien nicht minder spannend. So stand das Siegerteam der Herren erst gegen 19.30 Uhr fest. Mit 7,5:4,5 und einem Spiel, in dem jeder Punkt hart umkämpft war, holten sich die Herren des GC Hubbelrath am Ende bereits zum fünften Mal der DGL-Historie den Titel Deutscher Mannschaftsmeister. Coach Roland Becker: „Es waren zwei extrem anstrengende und aufreibende Tage. Denn wir haben eigentlich die ganze Zeit hinten gelegen. Umso besser fühlt sich das jetzt an.“
 

Endstand Final Four 2021

  • 1. GC Hubbelrath
  • 2. Hamburger GC
  • 3. GC St. Leon-Rot
  • 4. GC Mannheim-Viernheim

 

2022

Besonders spannend machten es im Final Four 2022 die Herrenteams: Nach den Vierern und Einzeln stand es am Sonntag sowohl im Endspiel zwischen dem Hamburger GC und dem GC St. Leon-Rot sowie im kleinen Finale zwischen dem GC Mannheim-Viernheim und dem G&LC Berlin-Wannsee jeweils 6:6. Premiere, denn sowohl das Duell um Gold als auch das Match um Bronze mussten im Stechen entschieden werden. Dort setzten sich zunächst die Mannheimer mit 2:0 gegen Berlin-Wannsee durch, ehe ein dramatischer Krimi um den Titel folgte – mit einem Happy End für Hamburg. „Das ist unglaublich. Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Ich bin überwältigt“, sagte Hamburgs Captain Christian Niemietz. „Wir hatten schon ein großartiges Match gegen Mannheim, und dann das hier heute im Stechen gegen St. Leon-Rot. Das sind schöne Erinnerungen, die für immer bleiben. Das ist das Final Four, mehr geht im deutschen Mannschaftsgolf nicht.“
 

Endstand Final Four 2022

  • 1. Hamburger GC
  • 2. GC St. Leon-Rot
  • 3. GC Mannheim-Viernheim
  • 4. G&LC Berlin-Wannsee

 

2023

Einen Doppelsieg für den GC St. Leon-Rot gab es beim Final Four 2023 im GC Pfalz, denn neben den Damen aus dem Team SLR setzten sich auch die jungen Wölfe um SLR-Herrencoach Marco Schmuck durch und feierten erstmals den lang ersehnten Sieg bei einem Final Four. „Wir haben es so oft versucht, aber nie haben wir uns belohnt. Aber heute haben wir uns belohnt. Das tut richtig gut. Das Geilste diesem Tag ist, dass wir mit Marco Schmuck bei den Herren und Sebastian Buhl bei den Damen zwei Trainer haben, die sich seit Jahren extrem reinhängen, aber noch nie Deutscher Mannschaftsmeister geworden sind. Dass sie jetzt gemeinsam den Titel holen, dafür können wir nur dankbar sein. Vielleicht mussten wir in den vergangenen Jahren so viel Drama ertragen, um das hier und heute wahr zu machen“, so der damalige Geschäftsführer des Golf Clubs St. Leon-Rot, Eicko Schulz-Hanßen, der am Finaltag mit Fahne auf dem Platz unterwegs war, um seine Teams zu unterstützen. „Ich bin überglücklich und wahnsinnig stolz auf meine Jungs", sagte Herren-Coach Marco Schmuck nach dem Turnier. Platz drei ging bei den Herren an den G&LC Berlin-Wannsee, der sich klar mit 8:3 gegen Nord-Konkurrent und Rekordmeister Hubbelrath durchsetzte.
 

Endstand Final Four 2023

  • 1. GC St. Leon-Rot
  • 2. GC Mannheim-Viernheim
  • 3. G&LC Berlin-Wannsee
  • 4. GC Hubbelrath

 

2024

Die Herren des GC St. Leon-Rot verteidigten ihren Titel beim Final Four 2024 durch einen deutlichen 8:4-Sieg gegen den GC Hubbelrath. Emil Albers gelang an Bahn 18 des GC München-Riedhof der entscheidende Putt gegen Laurenz Meifels. Den dritten Platz belegten die Herren des GC Mannheim-Viernheim, die sich knapp mit 6,5 zu 5,5 gegen den G&LC Berlin-Wannsee durchsetzten. „Wir haben das ganze Jahr darauf hingearbeitet, und das mit einem sehr jungen und teilweise neuen Team. Ich bin überglücklich, dass meine Jungs ihre PS hier am Riedhof auf die Straße gebracht und eine wirklich großartige Teamleistung gebracht haben“, zeigte sich Marco Schmuck, Trainer der Herren des GC St. Leon-Rot, hochzufrieden. Das Final Four war nicht nur sportlich ein Highlight, sondern auch organisatorisch eine Meisterleistung. Tage vor dem Turnier wurden zahlreiche Vorbereitungen getroffen: Kabel verlegt, Banner aufgestellt, Leinwände und Zelte errichtet sowie Verpflegungsstände und Infopoints eingerichtet. Erstmals fand das Final Four im GC München-Riedhof statt, begleitet von einem fast vierstündigen Livestream. 
 

Endstand Final Four 2024

  • 1. GC St. Leon-Rot
  • 2. GC Hubbelrath
  • 3. GC Mannheim-Viernheim
  • 4. G&LC Berlin-Wannsee
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2025Sie waren mit so viel Euphorie ins Heimspiel gegangen. Am Ende wurde es für die Herren aus dem Münchener GC, die als Tabellenerster des Südens in ihr erstes Final Four im GC München-Riedhof gegangen waren, nur der vierte Platz. Eine große Überraschung gab es dagegen an der Spitze, denn nachdem sich die beiden Nord-Teams in den Halbfinals gegen die Südvertreter durchgesetzt hatten, rechneten alle mit einem klaren Sieg für Favorit Hubbelrath. Es kam anders, weil die Männer von Hösels Coach Dawie Stander, der kurioserweise Unterricht in Hubbelrath gibt, eine Topleistung abrufen und sich als geschlossene Einheit präsentieren konnten. Hösel um Tour-Pro Jannik De Bruyn machte im Regen von Riedhof sein Meisterstück, siegte gegen den Nachbarn und feierte in Münchens Süden eine feucht-fröhliche Party mit dem ersten Titelgewinn. Coach Stander nutzte dazu viel KI – und rosa Socken. Sein Markenzeichen. Die Spieler übernahmen es und golften sich in genau diesen Strümpfen zum Sieg. Stander: „Das alles ist unbeschreiblich. Ich bin so froh für diese Mannschaft. Es ist das beste Team, das man sich vorstellen kann. Ich habe jedem das Vertrauen gegeben – und jeder hat das getan, was getan werden musste.“ Für Meister Hösel spielten: Paul Borowski, Marcel Zillekens, Thomas Schmidt, Jannik De Bruyn, Ulrich Holschbach, Laurenz Schiergen, Nick Spillmann, Clemens Decker, Fynn Wacker und Marcus Toennessen
 

Endstand Final Four 2025

  • 1. GC Hösel
  • 2. GC Hubbelrath
  • 3. GC St. Leon-Rot
  • 4. Münchener GC

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