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Öffentliche Plätze auf Long Island: Harbor Links, Bethpage Black und Montauk Downs | © M.Scheck

Von Bethpage Black bis Montauk Downs: Long Islands beste Public Courses

Die Golfwelt versammelte sich Mitte Juni bei den US Open in Shinnecock Hills. Für Golf.de bot sich dabei die Gelegenheit, auch die öffentliche Seite des Golfs auf Long Island kennenzulernen. Neben legendären Privatclubs wie Shinnecock Hills, National Golf Links of America oder Sebonack verfügt die Region östlich von New York City nämlich auch über eine bemerkenswerte Auswahl an öffentlichen Golfanlagen.

 

Drei davon könnten unterschiedlicher kaum sein: Harbor Links, Bethpage Black und Montauk Downs. Gemeinsam zeigen sie, warum Long Island nicht nur zu den exklusivsten, sondern auch zu den spannendsten Golfdestinationen der USA zählt.

Harbor Links – Der entspannte Auftakt

Harbor Links in Port Washington liegt nur rund 30 Minuten von Manhattan entfernt und zählt zu den beliebtesten kommunalen Golfanlagen der Region.

 

Der von Michael Hurdzan entworfene Platz bietet breite Fairways, abwechslungsreiche Spielbahnen und einen hervorragenden Pflegezustand. Besonders beeindruckend ist die Lage mit Blick auf die Manhasset Bay, die dem Platz stellenweise fast einen Resort-Charakter verleiht.

 

Harbor Links verlangt zwar präzises Spiel, bleibt dabei aber stets fair und gut spielbar. Gerade diese Mischung aus Herausforderung und Spielspaß macht den Platz zu einem idealen Einstieg in die Golfszene von Long Island.

 

Auch die Umgebung trägt ihren Teil zum Erlebnis bei. Nur wenige Minuten entfernt liegt Sands Point, eine der exklusivsten Wohngegenden Long Islands, die im Rahmen des Ryder Cups 2025 mit dem Hempstead House auch Schauplatz des offiziellen Gala Dinners war.

Bethpage Black – Amerikas berühmtester Public Course

Kaum ein anderer Public Course in den USA genießt einen vergleichbaren Kultstatus wie Bethpage Black. Das berühmte Warnschild am ersten Abschlag gehört zu den bekanntesten Motiven des Golfsports. Nicht ohne Grund: Der Black Course ist lang, anspruchsvoll und fordert vom ersten bis zum letzten Loch höchste Konzentration.

 

Die Austragung der US Open 2002 und 2009, der PGA Championship 2019 sowie des Ryder Cups 2025 hat diesen Ruf zusätzlich gefestigt.

 

Wer Bethpage Black spielt, merkt schnell, dass der Platz seinen Ruf nicht durch einzelne spektakuläre Löcher erhalten hat. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Summe der Aufgaben: Länge, Rough, Bunker und permanente Konzentration über 18 Löcher.

 

Trotz aller Härte wirkt Bethpage Black aber nie unfair. Die Herausforderung ist klar erkennbar und belohnt gute Schläge. Wer den Platz spielt, versteht schnell, warum viele Amerikaner ihn als den besten Public Course des Landes bezeichnen.

 

Zum Mythos des Platzes trägt auch die Jagd nach einer Startzeit bei. Die Nachfrage im Bethpage State Park, der insgesamt fünf Golfplätze umfasst, ist enorm. Gerade an Wochenenden übernachten viele Golfer sogar in ihren Autos auf dem Parkplatz, um sich möglichst früh einen Platz auf der Warteliste für den Black Course zu sichern. 

Montauk Downs – Golf am Ende der Welt

Ganz im Osten Long Islands, nur wenige Minuten vom berühmten Montauk Lighthouse entfernt, liegt der Montauk Downs State Park Golf Course.

 

Die von Robert Trent Jones überarbeitete Anlage ist ein echter Härtetest. Die Spielbahnen wirken teilweise eng, das Rough ist unangenehm und sobald der Wind auffrischt, gewinnt der Platz eine zusätzliche Dimension. Während Bethpage Black seine Herausforderung offen zur Schau stellt, entfaltet Montauk Downs seine Schwierigkeiten deutlich subtiler.

 

Wer die Fairways verfehlt, bekommt schnell Probleme. Gerade an windigen Tagen dürfte Montauk Downs für viele Spieler sogar unangenehmer zu spielen sein als manche deutlich berühmteren Plätze. Nichtsdestotrotz macht der Platz durch seinen abwechslungsreichen Charakter viel Spaß.

 

Die Kombination aus Golf, Stränden, Fischrestaurants und dem besonderen Flair von Montauk macht den Montauk Downs State Park zu einem lohnenden Abstecher für jeden Golfer, der Long Island besucht.

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