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Circolo Golf Is Molas auf Sardinien
Circolo Golf Is Molas auf Sardinien | © golfsupport.nl/Jos Linckens

Top-Adressen auf Sardinien

Sardinien liegt südlich von Korsika im westlichen Mittelmeer und zählt trotz seiner großen Fläche zu den dünn besiedelten Regionen Italiens. Die Insel verbindet eine wechselvolle Geschichte – von der Antike über eine lange spanische Prägung bis in die Gegenwart – mit einer eigenständigen Kultur und markanten Landschaften. Für den Golfsport bietet Sardinien ein überschaubares, aber qualitativ bemerkenswertes Angebot: Rund ein Dutzend Anlagen verteilen sich über die Insel, von kompakten Resortplätzen bis hin zu international anerkannten Championship-Kursen. Drei Plätze ragen dabei besonders hervor und prägen den Ruf Sardiniens als anspruchsvolle Golfdestination.

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Die Top-Plätze im Überblick

Pevero Golf Club (Costa Smeralda)

Der Pevero Golf Club gilt als der prominenteste Platz der Insel und ist eng mit der Entwicklung der Costa Smeralda verbunden. In den frühen 1970er-Jahren nach Plänen von Robert Trent Jones senior und Ron Kirby realisiert, fügt sich der Kurs spektakulär in die zerklüftete Küstenlandschaft ein. Das Routing nutzt natürliche Höhenunterschiede und Buchten, sodass zahlreiche Spielbahnen Ausblicke auf das Meer eröffnen. Strategisch platzierte Wasserhindernisse und gut verteidigte Grüns verlangen präzises Spiel, während wechselnde Winde – insbesondere der Mistral – den Platzcharakter zusätzlich prägen. Pevero ist weniger ein Resortkurs als vielmehr eine sportlich ambitionierte Anlage, die internationale Turniererfahrung vorweisen kann.

 

Lage: Costa Smeralda, Nordosten Sardiniens, bei Porto Cervo

Gegründet: 1972

Architekt: Robert Trent Jones Sr. / Ron Kirby

Schwierigkeit: Hoch – strategisch anspruchsvoll, windanfällig

Greenfee: mittel-hoch

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Is Arenas Golf & Country Club (Westküste)

Is Arenas liegt an der ruhigeren Westseite Sardiniens und unterscheidet sich landschaftlich deutlich von den Küstenplätzen im Norden und Süden. Der moderne Kurs, der um die Jahrtausendwende entstanden ist, wurde in ein weitläufiges Pinien- und Wacholdergebiet integriert. Die Spielbahnen verlaufen auf sandigem Untergrund durch leicht gewelltes Gelände und sind klar definiert, ohne dabei künstlich zu wirken. Typisch für den Platz ist die konsequente Nutzung der natürlichen Vegetation als strategisches Element. Is Arenas verbindet sportliche Herausforderung mit einem ausgeprägten Naturerlebnis und gilt als einer der gestalterisch eigenständigsten Golfplätze der Insel.

 

Lage: Westküste Sardiniens, nahe Narbolia

Gegründet: 2000

Architekt: Robert von Hagge / Rick Baril

Schwierigkeit: Mittel bis hoch – enge Spielbahnen, starke Naturintegration

Greenfee: ca. 90–130 €

 

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Is Molas Golf (Süden bei Pula)

Im Süden Sardiniens, unweit der historischen Ausgrabungsstätten von Nora, befindet sich Is Molas – ein traditionsreicher Golfkomplex mit 27 Löchern. Der Championship-Kurs entstand Mitte der 1970er-Jahre und wurde so konzipiert, dass er sowohl Turnieransprüchen als auch dem Freizeitspiel gerecht wird. Die relativ geschützte Lage sorgt für meist angenehme Spielbedingungen, während Wasserhindernisse und gut modellierte Grüns den sportlichen Anspruch definieren. Is Molas hat mehrfach internationale Turniere ausgerichtet und steht exemplarisch für die Verbindung von Golf, mediterraner Landschaft und kulturellem Umfeld, die den Süden Sardiniens auszeichnet.

 

Lage: Südsardinien, bei Pula, unweit von Cagliari

Gegründet: 1975 (18-Loch Championship Course)

Architekt: Ken Cotton / Charles Lawrie / Frank Pennink; Bau: Piero Mancinelli

Schwierigkeit: Mittel – turniererprobt, aber spielerfreundlich

Greenfee: ca. 100–150 €

Beste Reisezeit für Golf auf Sardinien

Die optimale Reisezeit für Golf auf Sardinien liegt im Frühjahr (März bis Mai) sowie im Herbst (September bis November). In diesen Monaten herrschen milde Temperaturen, die Vegetation zeigt sich gepflegt und die Plätze sind weniger frequentiert als in den Hochsommermonaten. Der Sommer bietet zwar stabile Wetterbedingungen, kann jedoch mit Hitze und – je nach Region – mit stärkeren Winden verbunden sein. Der Winter eignet sich eingeschränkt für Golf, insbesondere im Süden, wobei witterungsbedingte Einschränkungen möglich sind.

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